Inszenierung "Romeo und Julia". Langzeiteinstellung, Camera obscura. Foto: Karen Stukes.
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making THEATRE. Wie Theater entsteht

Eine Sonderausstellung des Deutschen Theatermuseums / In Kooperation mit dem Residenztheater / Gefördert durch die Kulturstiftung der Länder, 25.6.2025 – 12.4.2026.

Von der ersten Idee bis zur Premiere ist es ein langer Weg. Doch wie entsteht eigentlich eine Theateraufführung? Wer ist daran beteiligt, und wie arbeiten die unterschiedlichen Bereiche zusammen? Die Ausstellung „making THEATRE. Wie Theater entsteht“ öffnet den Blick hinter die Kulissen des Residenztheaters München und begleitet den Entstehungsprozess der Inszenierung „Romeo und Julia“, die am 16. Mai 2025 Premiere feierte.

Dabei treten Besuchende in den Backstagebereich des Theaters ein und blicken in Werkstätten, auf die Probebühne und in Zwischenbereiche, die dem Publikum sonst verborgen bleiben. Menschen aus künstlerischen, handwerklichen und technischen Berufen werden begleitet – wie und unter welchen Bedingungen arbeiten sie zusammen?

Heute prägen aktuelle politische und kulturelle Entwicklungen sowie digitale und virtuelle Technologien zunehmend die Produktionsprozesse – und stellen das Theater vor neue Herausforderungen. Was bewegt Theaterschaffende im 21. Jahrhundert?

Thematische Inseln erweitern die Perspektive und laden dazu ein, sich mit den historischen und zukünftigen Arbeitsbedingungen am Theater auseinanderzusetzen. Neben ungewöhnlichen und unerwarteten Zugängen und Fragestellungen ist hier auch ein besonderes Highlight zu sehen, eine der wertvollsten Buchausgaben der Welt: die First Folio, die erste Gesamtausgabe von Shakespeares Werken.

Für die Ausstellung wird eine neue Form des Ausstellungsmachens entwickelt: die Live-Kuration. Mit Kamera, Mikrofon und Stift werden unmittelbare Momente aus der laufenden Theaterarbeit eingefangen.

Manche Objekte wandern direkt aus den Werkstätten des Residenztheaters in die Ausstellung und erzählen von den vielschichtigen Prozessen hinter einer Inszenierung.

„making THEATRE“ zeigt exemplarisch die flüchtige Theaterarbeit – kreativ, kollektiv und dynamisch.


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