Britto Arts Trust, Rasad – Food Objects, 2022. Verschiedene Materialien. Hessen Kassel Heritage, Sammlung Kunst des 19. – 21. Jahrhunderts. Städtische Kunstsammlung. Ausstellungsansicht documenta 15, 2022. © Britto Arts Trust, Foto: Hessen Kassel Heritage.
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Resonanzräume. documenta Kunst und weitere Neuerwerbungen

Gruppenausstellung, Hessen Kassel Heritage, 6. März 2026 – 24. Januar 2027,

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Neuen Galerie in Kassel präsentiert Hessen Kassel Heritage vom 6. März 2026 bis 24. Januar 2027 die Sonderausstellung „Resonanzräume. documenta Kunst und weitere Neuerwerbungen“. Die Ausstellung zeigt bedeutende Erwerbungen der vergangenen Jahre und macht sichtbar, wie sich die Sammlung der Moderne und Gegenwart kontinuierlich weiterentwickelt hat. Im Zentrum stehen großformatige Installationen, Filme und Objekte, die durch ihre starke Raumpräsenz überzeugen.

Internationale künstlerische Positionen

Die Ausstellung versteht sich als Resonanzraum, in dem unterschiedliche künstlerische Perspektiven auf Vergangenheit und Gegenwart miteinander in Beziehung treten. Inhaltlich verbindet die Werke eine intensive Auseinandersetzung mit Geschichte und Geschichten, mit Erinnerungsschichten sowie mit individuellen und kollektiven Erfahrungsräumen.

Die Neue Galerie wurde 1976 als gemeinsamer Standort für die städtischen und staatlichen Sammlungen der Kunst des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart eröffnet. In den vergangenen fünf Jahrzehnten hat sich ihr Profil maßgeblich weiterentwickelt. Insbesondere der enge Bezug zur documenta führte zur verstärkten Aufnahme internationaler künstlerischer Positionen und zur Erweiterung der Sammlung um neue Medien und Ausdrucksformen.

Geschichte neu entdecken

Die in der Ausstellung versammelten Arbeiten entfalten ein vielschichtiges Geflecht aus Erinnerungssträngen und Geschichtsentwürfen. So stößt Pınar Öğrenci in ihrem Film „Aşît“ (Avalanche) (2022) Prozesse kollaborativer Erinnerung an, während Jürgen O. Olbrich mit der Archivierung weggeworfenen Fotomaterials Fragen nach Wert, Auswahl und Gedächtnis aufwirft. Michal Heiman untersucht in ihren Arbeiten die Strukturen psychologischer Tests und die vielschichtigen Deutungsmöglichkeiten von Bildern, während Ute Lindner mit ihren „Belichtungszeiten“ die unterschiedlichen Zeitebenen historischer Gemäldehängungen reflektiert.

Die Ausstellung „Resonanzräume“ lädt dazu ein, die Sammlung der Neuen Galerie neu zu entdecken und ihre Entwicklungen im Spannungsfeld von Geschichte, Erinnerung und zeitgenössischer Kunst nachzuvollziehen – als Rückblick, Standortbestimmung und Ausblick zugleich.

Beteiligte Künstlerinnen, Künstler und Gruppen: Britto Arts Trust, Hubertus Gojowczyk, Michal Heiman, Ute Lindner, Urs Lüthi, Fabio Mauri, Pınar Öğrenci, Jürgen O. Olbrich, Amol K Patil.


Resonanzräume. documenta Kunst und weitere Neuerwerbungen.
6. März 2026 – 24. Januar 2027, Neue Galerie, Hessen Kassel Heritage


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