{"id":2589,"date":"2026-06-21T16:40:30","date_gmt":"2026-06-21T14:40:30","guid":{"rendered":"https:\/\/on-art.news\/?page_id=2589"},"modified":"2026-09-13T12:56:38","modified_gmt":"2026-09-13T10:56:38","slug":"about","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/on-art.news\/en\/about\/","title":{"rendered":"About"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1834\" height=\"1834\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/230818-grayson-perry-about.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/230818-grayson-perry-about.jpg 1834w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/230818-grayson-perry-about-300x300.jpg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/230818-grayson-perry-about-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/230818-grayson-perry-about-150x150.jpg 150w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/230818-grayson-perry-about-768x768.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/230818-grayson-perry-about-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/230818-grayson-perry-about-100x100.jpg 100w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/230818-grayson-perry-about-120x120.jpg 120w\" sizes=\"(max-width: 1834px) 100vw, 1834px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">on art &#8230;<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8230; gibt es seit Mai 2020. Zun\u00e4chst war&nbsp;<strong>on art<\/strong>&nbsp;nicht mehr und nicht weniger als eine Kunstpresseschau, die sechsmal pro Woche in einem anfangs recht kleinen Kreis von Freunden verbreitet wurde. Die rasante Entwicklung, die dieser Newsletter von da aus nahm, hat uns damals \u00fcberrascht und tut dies auch noch heute. Denn die Zahl der Abonnenten unserer&nbsp;<strong>on art PressReview<\/strong>&nbsp;wuchs bereits in der Anfangsphase mit hohem Tempo. Wir freuen uns, dass es dabei bis heute geblieben ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im November 2022 haben wir unserer Kunstpresseschau etwas Neues an die Seite gestellt: das&nbsp;<strong>on art Magazine<\/strong>, ein online erscheinendes Magazin-Format \u00fcber bildende Kunst. Was wir mit diesem Magazin vorhaben, erfahren Sie aus den folgenden Zeilen:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nach wie vor &#8230;<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8230; sind wir eigentlich ganz froh, dass wir uns mit der Beantwortung der Frage, wie wir uns ein Online-Magazin \u00fcber bildende Kunst vorstellen, am Anfang Zeit gelassen haben. So konnten wir uns an die Arbeit machen und in Ruhe das Geschehen mit seinen Anforderungen auf uns wirken lassen. Wir setzten auf eine Philosophie der kleinen Schritte. Dennoch stand die Frage, wie ein Online-Titel \u00fcber Kunst aussehen muss, damit er sich im Wettbewerb behaupten kann, im Raum und begleitete uns. Wobei uns klar war, dass sich ein neues Format wesentlich von bereits bestehenden Titeln unterscheiden m\u00fcsse. Und dass die Dringlichkeit der Fragestellung mit der Ausbreitung von KI zunehmen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber was k\u00f6nnte den Unterschied zwischen uns und anderen ausmachen?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kunst als&nbsp;<em>anthropologische Konstante<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf den ersten Blick ist unsere Antwort einfach: Wir sehen Kunst nicht nur als das, was der gegenw\u00e4rtige Kunstbetrieb oder die westliche Kunstgeschichtsschreibung vorgibt. Wir gehen etwas weiter und sehen Kunst als eine&nbsp;<em>anthropologische Konstante<\/em>. F\u00fcr diese Sichtweise ist die Tatsache bestimmend, dass sich bereits unter den fr\u00fchesten Zeugnissen der menschlichen Kulturgeschichte Artefakte finden, die durch ihre \u00fcber den reinen Werkzeugcharakter hinausgehende Gestaltung auffallen. Also durch etwas, das nicht sein muss, aber trotzdem da ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Etwas sehen wir den Impuls, mit dem wir uns besch\u00e4ftigen wollen. Denn ohne diesen Impuls kann keine Kunst entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sehen au\u00dferdem, dass sich der durch den Gestaltungswillen verursachte Mehrwert von der \u2013 urspr\u00fcnglich? \u2013 reinen Funktionalit\u00e4t l\u00f6sen kann und sich in der Kunst der Neuzeit bis hin zum Postulat reiner Autonomie emanzipiert. Die Autonomie der Kunst bringt es mit sich, dass aus Berufen eine Berufung wird. Dennoch bleibt es bei der anthropologischen Konstante, weil sie in allt\u00e4glichen, absichtslosen Verrichtungen breiten Raum findet. Au\u00dferdem geht sie mit der professionellen Kunst immer wieder Verbindungen ein. Oder umgekehrt: Joseph Beuys hat seinerzeit auf die Verbindung zwischen k\u00fcnstlerischer Gestaltung und Alltagstun hingewiesen. Ein Beispiel war f\u00fcr ihn der Akt des Kartoffelsch\u00e4lens.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Politische&#8220; Kunst<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun scheint es so, als ob der gegenw\u00e4rtige Kunstbetrieb den Konsens, Kunst als autonomes Feld zu betrachten, hinter sich lassen m\u00f6chte. An seine Stelle tritt ein &#8222;politisches&#8220; Konzept von Kunst, das im K\u00fcnstler jemanden sieht, der durch seine Arbeit, m\u00f6glichst explizit, einen Beitrag zur Verbesserung der Welt zu leisten hat. In dieser Verantwortung reiht er sich ein in die breiten gesellschaftlichen Bem\u00fchungen, die dieser Bestimmung ebenfalls folgen. Wir meinen, dieser Form des&nbsp;<em>Greenwashings<\/em>&nbsp;bedarf Kunst nicht. Vielmehr entsteht mit der Schaffung eines \u00e4sthetischen Mehrwerts grunds\u00e4tzlich eine Beziehung zwischen dessen Produzenten auf der einen und gesellschaftlicher Macht auf der anderen Seite. Diese Beziehung hat die Form eines Begehrens der Macht. Allein deshalb ist die anthropologische Konstante, gleichg\u00fcltig ob sie als Alltagstun oder Kunst in Erscheinung tritt, nicht erst durch die Verarbeitung politischer Inhalte, sondern per se politisch. Man kann diesen Sachverhalt ignorieren. Was wir allerdings nicht zu tun gedenken.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kulturalismus<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt ein weiteres Beispiel daf\u00fcr, wie sich zurzeit die Gewichte verschieben: Bazon Brock hat dies im Zusammenhang mit der documenta 15 folgenderma\u00dfen umrissen: &#8222;\u2026 die documenta ist sozusagen ein triumphales Zeugnis f\u00fcr das Beenden der westlichen Idee von Autorit\u00e4t durch Autorschaft \u2026&#8220; Die werde, so schreibt er, durch die &#8222;Front des Kulturalismus&#8220; bedroht, die den Autor durch das Kollektiv zu ersetzen trachte. Man kann Bazon Brock und allen anderen, die seine Kritik teilen, selbst dann nicht zustimmen, wenn man (wie wir es tun) die Virulenz und die Gef\u00e4hrlichkeit kulturalistischer Haltungen nicht bestreitet. Weil es auch in der europ\u00e4ischen Kunstgeschichte zahlreiche Hervorbringungen durch Kollektive (z.B. im Surrealismus) gibt, deren Wert niemand ernsthaft bestreitet. Und weil wir nicht daran glauben, dass der &#8222;globale S\u00fcden&#8220; den Untergang des Abendlandes plant.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Pessimismus<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sehen auch, dass der Pessimismus gro\u00df ist. Die Messbarkeit publizistischen Erfolgs hat viele Illusionen der Kunstkritik, die Jahrzehnte gepflegt wurden, zerst\u00f6rt. Aus unserer Sicht ist dies ein leicht verschmerzbarer Schaden. Allerdings sehen wir uns in Zukunft veranlasst, mehr als nur Orientierung, bezogen auf das n\u00e4chste Event, anzubieten. Unsere Aufgabe ist es, deutlich zu machen, dass Kunst weder Bildungsauftrag noch Befriedungsinstrument, sondern Ausdruck von Menschlichkeit ist. Daher ist sie f\u00fcr jeden da.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wer ist re-book?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>re-book<\/strong>&nbsp;ist ein Netzwerk f\u00fcr Kommunikation und Marketing im Bereich der Kultur. Unsere Schwerpunkte: Kunst, Musik und Literatur. Hier kennen wir uns aus und helfen Ihnen, die Weichen f\u00fcr den Erfolg Ihres Anliegens zu stellen. Der Kulturbetrieb bietet uns in der Projektentwicklung, der strategischen Planung, aber auch praxisbezogen im Tagesgesch\u00e4ft eine Vielfalt von Herausforderungen, denen wir uns gern stellen &#8211; im Auftrag unserer Kunden, gelegentlich aber auch, in dem wir selbst die Initiative ergreifen. Zu diesen Initiativen geh\u00f6rt die Website, die Sie gerade besuchen, und nat\u00fcrlich auch die Kunstpresseschau on art, die Sie in der Rubrik &#8222;Subscribe&#8220; abonnieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>on art &#8230; &#8230; gibt es seit Mai 2020. Zun\u00e4chst war&nbsp;on art&nbsp;nicht mehr und nicht weniger als eine Kunstpresseschau, die sechsmal pro Woche in einem anfangs recht kleinen Kreis von Freunden verbreitet wurde. Die rasante Entwicklung, die dieser Newsletter von da aus nahm, hat uns damals \u00fcberrascht und tut dies auch noch heute. 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