{"id":15473,"date":"2026-08-07T10:33:14","date_gmt":"2026-08-07T08:33:14","guid":{"rendered":"https:\/\/on-art.news\/2026\/08\/07\/ordnung-ist-das-ganze-leben-2\/"},"modified":"2026-09-29T12:26:30","modified_gmt":"2026-09-29T10:26:30","slug":"ordnung-ist-das-ganze-leben-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/08\/07\/ordnung-ist-das-ganze-leben-2\/","title":{"rendered":"Ordnung ist das ganze Leben"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Oswald Mathias Ungers 2007 im Alter von 81 Jahren starb, widmeten Fachzeitschriften, Tageszeitungen und Rundfunk zahlreiche Nachrufe: das <em>Baunetz<\/em> nannte ihn den &#8222;wom\u00f6glich einflussreichsten deutscher Architekten der Gegenwart&#8220;, in der <em>Deutschen Bauzeitung<\/em> widmete ihm der Bauhistoriker Wolfgang Pehnt einen langen und ungemein einf\u00fchlsamen Artikel und der <em>Deutschlandfunk<\/em> charakterisierte ihn schlicht als den &#8222;Meister des Quadrats&#8220;. Dieses Jahr h\u00e4tte Ungers seinen 100. Geburtstag gefeiert, doch um den zu Lebzeiten einflussreichen wie streitbaren Architekten ist es merkw\u00fcrdig still geworden. Zwar finden sich hie und da kleinere Artikel, doch ein gro\u00dfer Geburtstagsreigen, wie ihm Ungers&#8216; Zeit- und Stadtgenossen Gottfried B\u00f6hm zuteil wurde, sucht man vergebens. Lediglich das Museum f\u00fcr Angewandte Kunst in K\u00f6ln (MAKK) widmet dem gro\u00dfen Sohn der Stadt, der zwar im rheinland-pf\u00e4lzischen Kaisersesch geboren wurde, aber den Gro\u00dfteil seines Lebens in K\u00f6ln verbrachte, eine Ausstellung. In der Halle des Museums sp\u00fcrt &#8222;O.M. Ungers \u2013 Architektur als Idee&#8220; seiner Architekturauffassung anhand sechs seiner Bauten, seinen M\u00f6belentw\u00fcrfen sowie St\u00fccken aus seiner umfangreichen Kunstsammlung nach.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vom Brutalismus zur Abstraktion<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleich zu Beginn stehen drei der insgesamt zw\u00f6lf antik anmutenden K\u00f6pfe des schottischen K\u00fcnstlers und Literaten Ian Hamilton Finlay Spalier: sie zieren normalerweise die Br\u00fcstung des Bibliothekskubus, den Ungers in den sp\u00e4ten 1980er Jahren neben sein Wohnhaus in K\u00f6ln-M\u00fcngersdorf setzte und f\u00fchren die Besucher:innen zum Lebensmittelpunkt des Architekten. Gro\u00dfformatige Fotos, ein Modell und ein Schaukasten voller kleinerer Fotos und Zeichnungen zeigen das Haus als Ort des Lebens und Arbeitens, dessen Architektur wenig mit der des sp\u00e4teren &#8222;Meisters des Quadrats&#8220; zu tun hat. Gebaut zwischen 1958 und 1959 ist Ungers&#8216; Wohnhaus Ausdruck seiner fr\u00fcheren Besch\u00e4ftigung mit expressionistischer Architektur und der Rezeption des zeitgen\u00f6ssischen Brutalismus. \u00dcber die Jahre entwickelte sich das Haus, in dem er gemeinsam mit seiner Frau Liselotte wohnte und das heute das <em>Ungers Archiv f\u00fcr Architekturwissenschaft<\/em> (UAA) beherbergt, zu einem Kosmos seines Denkens und Wirkens. Hier umgab er sich mit Kunst und B\u00fcchern, arbeitete an seinen Projekten und nutzte das eigene Haus zur Erprobung r\u00e4umlicher M\u00f6glichkeiten. Mit dem Bibliothekskubus schuf sich Ungers ein Refugium, das seiner Liebe zum Quadrat Ausdruck verlieh und seiner 12.000 B\u00e4nde umfassenden architekturtheoretischen Bibliothek ein angemessenes Zuhause bot. Gleichzeitig verk\u00f6rpert das Wohnhaus wie kein zweites Geb\u00e4ude die Entwicklung seiner Architektursprache und die darin eingeschriebene R\u00fcckbindung an die Geschichte der Architektur.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped w3 wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"14997\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/015_BEL_1990-1-1024x744.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14997\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"15000\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/015_BEL_1990_03-1-983x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15000\"\/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\"><strong>Links<\/strong>: O.M. Ungers, Haus Belvederstra\u00dfe, K\u00f6ln 1990. Foto: Dieter Leistner. <strong>Right<\/strong>: O.M. Ungers, Bibliothekskubus Belvederestra\u00dfe, K\u00f6ln 1989\/90. Foto: \u00a9 Stefan M\u00fcller.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped w3 wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"15003\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Kaempchensweg-edited-2-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15003\"\/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">O.M. Ungers, Haus Ungers III (&#8222;Haus ohne Eigenschaften&#8220;), K\u00f6ln 1994\u20131996. Foto: Stefan M\u00fcller.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Ausstellung fungiert das M\u00fcngersdorfer Haus als Vermittler zwischen Fr\u00fchwerk und dem gereiften Ungers, der nach intensiver architekturtheoretischer Reflexion das Quadrat als universelle Basis seiner Architektur w\u00e4hlte. So leitet die kubische Perfektion der Bibliothek zu Ungers&#8216; wohl extremsten Bau \u00fcber: das Haus ohne Eigenschaften, gelegen in unmittelbarer N\u00e4he zu M\u00fcngersdorfer Haus und Bibliothek, ist eine \u00dcbung in radikaler Reduktion, die das Haus auf seine reine umh\u00fcllende Form zur\u00fcckbringt und Architektur maximal abstrahiert. Als Manifest der eigenen Architekturauffassung verweist das 1995 fertiggestellte Haus auf die Architektur des italienischen Rationalismus, die Kunst Donald Judds oder auch einfach auf Ungers&#8216; eigene Gedankenwelt, die um Raum, K\u00f6rper, Proportion, Ma\u00df und Zahl kreiste. Deshalb st\u00f6ren auch keine technischen Anlagen oder Treppen die pure Perfektion der nach klassisch antikem Schema angelegten Innenr\u00e4ume: sie hat Ungers konsequent in die W\u00e4nde des Hauses verbannt und so die Abstraktion der Architektur perfektioniert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Architekturgeschichte als Inspirationsquelle<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Solcherma\u00dfen eingef\u00fchrt in die Polarit\u00e4t der Ungers&#8217;schen Architektur, \u00f6ffnet die Ausstellung den Blick auf vier weitere zentrale Bauten seines architektonischen Schaffens: die Badische Landesbibliothek in Karlsruhe (1983\u20131991), die Villa Glash\u00fctte (1986-88), Ungers&#8216; Wochenend- und Ferienhaus in der Eifelgemeinde Utscheid, die Residenz des deutschen Botschafters in Washington D.C. (1987\u20131994) sowie die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank (1988\u20131991) auf der K\u00f6nigsallee in D\u00fcsseldorf. Sie alle vereint ein hoher Abstraktionsgrad und das ihnen zugrundliegende quadratische Raster, das Ungers gleicherma\u00dfen ber\u00fchmt wie ber\u00fcchtigt machte: im Falle der Botschafterresidenz in Washington D.C. sah sich Ungers mit Vorw\u00fcrfen der N\u00e4he zu NS-Bauten wie dem M\u00fcnchner Haus der Kunst konfrontiert, andere nannten den Bau schlicht &#8222;Teutonenklotz&#8220;. Der damalige Botschafter Immo Stabreit beklagte sich \u00fcber die &#8222;eiskalte Atmosph\u00e4re&#8220; der Repr\u00e4sentations- und die zu kleinen Wohnr\u00e4ume. Im Interview mit dem <em>Spiegel<\/em> konterte Ungers mit spitzer Zunge und wies die Vorw\u00fcrfe mit Verweis auf Bez\u00fcge zu Schlo\u00df Sanssouci, den griechisch inspirierten Stil der amerikanischen S\u00fcdstaaten und den schlechten Geschmack des Botschafters und seiner Gattin zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped w3 wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"15009\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/070_BLB_Karlsruhe_02_2-1024x982.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15009\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"15012\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/136_Washington_05-986x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15012\"\/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\"><strong>Links<\/strong>: O.M. Ungers, Badische Landesbibliothek, Karlsruhe 1979\u20131984. Foto: Dieter Leistner. <strong>Right<\/strong>: O.M. Ungers, Residenz des Deutschen Botschafters, Washington, D.C. 1987\u20131995. Foto: Eduard Hueber\/archphoto.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade die Bez\u00fcge zur Architekturgeschichte werden in seinem Sp\u00e4twerk immer relevanter, auch wenn sie au\u00dferhalb der Architekturszene von kaum eine*r Betrachter*in bzw. Besucher*in als solche identifiziert werden k\u00f6nnen. So entsteht die Badische Landesbibliothek in Auseinandersetzung mit den Karlsruher Bauten Friedrich Weinbrenners (1766-1826) als Hommage an das Erbe des klassizistischen Baumeisters. In der Ausstellung zeigt dies eindrucksvoll das Modell der Kuppel des zentralen Lesesaals, die wiederum die Kuppel der neben der Bibliothek gelegenen Kirche St. Stephanus zitiert. Diese wiederum war bis vor der Zerst\u00f6rung im Zweiten Weltkrieg ein direktes Zitat der Kuppel des Pantheons in Rom.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ungers&#8216; Denken in Referenzen und die Jahrhunderte \u00fcberspannenden architektonischen Formen und Figuren jedoch zeigt sich wohl kaum idyllischer als in der Villa Glash\u00fctte in der Eifel: sie zitiert mit Andrea Palladios Villa Rotonda eine Inkunabel der italienischen Renaissancearchitektur und \u00fcberf\u00fchrt die Symmetrie Palladios, gereinigt von allem Bauschmuck, in Ungers\u2018 reduzierte Architektursprache. Die im Ausstellungsraum pr\u00e4sentierten Fotografien Stefan M\u00fcllers zeigen das Haus als hellen Solit\u00e4r inmitten der gr\u00fcnen Eifellandschaft, umgeben von gekiesten Halbkreisen und sorgsam gestutzten Hecken, die einmal mehr vor Augen f\u00fchren, dass Ungers nichts dem Zufall \u00fcberlie\u00df und jedes Detail bestimmte. Im Gegensatz zu beispielsweise Frank Lloyd Wright, der die Detaillierung seiner M\u00f6belentw\u00fcrfe schon mal den Handwerkern \u00fcberlie\u00df, zeigt sich Ungers in der Ausstellung als ganzheitlicher Gestalter: neben den von ihm f\u00fcr f\u00fcnf der sechs vorgestellten Geb\u00e4ude entworfenen kubischen Sitzm\u00f6beln und Tischen wird ebenso ein von Rosemarie Trockel f\u00fcr die Washingtoner Botschaftsresidenz entworfenes Service gezeigt. Im Zusammenspiel mit Werken aus der Kunstsammlung Ungers&#8216;, u. a. von Sol Lewitt und Josef Albers, entsteht so der Eindruck eines Architekten, in dessen Leben und Arbeiten Praxis und Theorie, Architektur und Kunst ineinandergriffen und sich gegenseitig beeinflussten. Ein leider verlorenes, aber ungemein anschauliches Beispiel f\u00fcr diesen Grundsatz war die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank in D\u00fcsseldorf: ausgestattet mit auf die Architektur bezogenen M\u00f6beln des Architekten, Kunstwerken von Gerhard Richter, von Sol Lewitt gestalteten Boden- und Deckengestaltungen und wiederum von Ungers entworfenen Geldautomaten, war das mittlerweile abgerissene Geb\u00e4ude ein echtes Gesamtkunstwerk.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"15016\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sessel-und-Tisch-Botschafterresidenz-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15016\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"15020\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sessel-Belvederestrasse-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15020\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"15024\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sessel-und-Tisch-Glashuette-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15024\"\/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">Von O.M. Ungers gestaltete M\u00f6bel in der Ausstellung. <strong>Links<\/strong>: Sessel und Tisch f\u00fcr die deutsche Botschaft in Washington. <strong>Middle<\/strong>: Sessel f\u00fcr die Belvederestra\u00dfe. <strong>Right<\/strong>: Sessel und Tisch f\u00fcr Haus Glash\u00fctte. Alle Fotos: Phillip Ost.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eine Idee, die vage bleibt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch trotz der zahlreich im Ausstellungsraum versammelten Fotos, Zeichnungen, Modelle, M\u00f6bel und Kunstwerke bleibt Ungers&#8216; Konzept von Architektur als Idee, die \u00fcber einen ganzheitlichen Gestaltungsanspruch hinausgeht, vage. Kein Katalog, keine erl\u00e4uternden Texttafeln, lediglich ein Ausstellungsflyer begleiten die Ausstellung und lassen Besucher*innen ohne tiefere Kenntnis des Werkes Oswald Mathias Ungers vermutlich etwas hilflos zur\u00fcck. Dabei bedarf gerade seine so tief in Theorie und Geschichte verwurzelte Architektur der Erl\u00e4uterung, war sie doch nie leichtfertig mit lockerer Hand entworfen, sondern, und das zeigt die Ausstellung dank der Vielzahl von Zeichnungen, Resultat eines oft langen und immer intensiven Entwurfsprozesses. Ungers war mehr als ein &#8222;Meister des Quadrats&#8220;, zu dessen Lebenslauf integral seine Lehrt\u00e4tigkeit an der Technischen Universit\u00e4t Berlin und der Cornell University in Ithaca, USA, zwischen 1964 und 1973 geh\u00f6rt. In der Ausstellung ungenannt, erkl\u00e4rt diese auch, warum in diesem Zeitraum statt Bauten vor allem theoretische Schriften entstanden sind. Letztere sind zwar zu Beginn der Ausstellung zusammen mit Ungers&#8216; Werkmonografien in Auswahl ausgelegt, h\u00e4tten jedoch als Hintergrund f\u00fcr seine Architektur gewinnbringender eingebracht werden k\u00f6nnen. So hinterl\u00e4sst die von Sophia Ungers und Anja Siebers-Albers vom Ungers Archiv f\u00fcr Architekturwissenschaft (UAA) kuratierte Ausstellung einen etwas unfertigen Eindruck. Angesichts der Tatsache, dass sie auch die einzige Ausstellung anl\u00e4sslich des 100. Geburtstags des Architekten ist, ist es jedoch leicht \u00fcber diesen Umstand hinwegzusehen. Und so ist zu hoffen, dass die Ausstellung die Besuchenden mindestens zu einer tiefergehenden Auseinandersetzung mit dem ungemein reichen gebauten wie theoretischen Werk Oswald Mathias Ungers verleitet, und sie sich im Sinne des Architekten auf eine Entdeckungsreise begeben:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Architektur hei\u00dft nicht Erfinden, sondern Entdecken, ein immer wieder neues Interpretieren bekannter Begriffe, die Welt mit anderen Augen sehen, neu erleben, wiederfinden und mit ungewohnten Inhalten beleben.&#8220; (O.M. Ungers)<\/p>\n\n\n\n<hr style=\"--wb-separator-margin-top:0px;--wb-separator-margin-bottom:0px\" class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/makk.de\/besuchen\/ausstellungen\/sonderausstellungen\/o-m-ungers-architektur-als-idee\">O.M. Ungers, Architektur als Idee<\/a>, Ausstellung im Museum f\u00fcr Angewandte Kunst K\u00f6ln (MAKK)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Oswald Mathias Ungers 2007 im Alter von 81 Jahren starb, widmeten Fachzeitschriften, Tageszeitungen und Rundfunk zahlreiche Nachrufe: das Baunetz nannte ihn den &#8222;wom\u00f6glich einflussreichsten deutscher Architekten der Gegenwart&#8220;, in der Deutschen Bauzeitung widmete ihm der Bauhistoriker Wolfgang Pehnt einen langen und ungemein einf\u00fchlsamen Artikel und der Deutschlandfunk charakterisierte ihn schlicht als den &#8222;Meister des [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15004,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"autor":[],"class_list":["post-15473","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - 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