{"id":2232,"date":"2023-02-06T23:38:57","date_gmt":"2023-02-06T21:38:57","guid":{"rendered":"https:\/\/on-art.news\/?p=1157"},"modified":"2026-08-14T22:00:02","modified_gmt":"2026-08-14T20:00:02","slug":"allein-gegen-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/","title":{"rendered":"Allein gegen alle"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\" style=\"text-transform:none\">Zu &#8222;Die Zukunft der Kritik&#8220;, Bundeskunsthalle, Bonn, und Akademie der K\u00fcnste, Berlin<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>&#8222;Art criticism is massively produced and massively ignored.&#8220; (James Elkins)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man kann, wenn man langm\u00fctig genug ist, um den Kunstbetrieb \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume zu beobachten, immer wieder erleben, welche Art von Ereignissen die professionelle Kunstkritik wirklich bewegt und anspornt. Es sind nicht, wie man meinen sollte, die Kunstwerke selbst, sondern eher die Begleitumst\u00e4nde ihres Auftretens, und zwar besonders dann, wenn diese das Ausma\u00df skandaltr\u00e4chtiger Betriebsunf\u00e4lle annehmen. In solchen Momenten scheint es oft so, als ob sich Kritik und Publikum besonders nahe sind, denn zuverl\u00e4ssig belohnt das Publikum gesteigerte Erregungszust\u00e4nde mit erh\u00f6hten Klickzahlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Versuchung, f\u00fcr dieses Zusammenspiel die documenta als frisches Beispiel heranzuziehen, ist (immer noch) gro\u00df. Wir erinnern hier aber zun\u00e4chst an ein anderes, ebenso gut geeignetes Beispiel: an die Ausstellung &#8222;Diversity United&#8220; n\u00e4mlich, eine Show, die in Teilen der Abfertigungshallen des fr\u00fcheren Flughafens Berlin-Tempelhof stattfand. Die R\u00e4umlichkeiten wurden bei dieser Gelegenheit in &#8222;Kunsthalle Berlin&#8220; umbenannt. Was ein schwerwiegender Fehler war. Als sich n\u00e4mlich in der hauptst\u00e4dtischen K\u00fcnstlerschaft Widerstand gegen die handstreichartige Etablierung einer Berliner &#8222;Kunsthalle&#8220; unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit regte, verfl\u00fcchtigte sich die wohlwollende mediale Begleitung und machte f\u00fcr eine weniger enthusiastische Berichterstattung Platz, die nun dem Protest, bissig artikuliert von dessen Fahnentr\u00e4gern Hito Steyerl, J\u00f6rg Heiser und Clemens von Wedemeyer, Raum gibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kunstjournalismus dieser Art, gepr\u00e4gt von den Parametern der Aufmerksamkeits\u00f6konomie, hat bestenfalls am Rande etwas mit Kunstkritik zu tun. Er hebt auf Prozesse ab, wie sie \u00fcberall stattfinden, wo Menschen in politischen, sozialen oder wirtschaftlichen Zusammenh\u00e4ngen zusammen- oder auch gegeneinanderwirken. Und obwohl dies den Akteuren sicher bekannt ist, wird Kunstkritik fast immer so verhandelt, als g\u00e4be es den um Aufmerksamkeit heischenden s\u00e4kularen Kunstjournalismus \u00fcberhaupt nicht: Wenn sich Kunstjournalisten \u00e4u\u00dfern, entsteht eben Kunstkritik und nichts anderes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Darauf verzichtet zu haben, von Anfang an klar zwischen &#8222;criticism&#8220; und &#8222;content production&#8220; zu unterscheiden, ist ein Vorwurf, den man den Machern der Veranstaltung &#8222;Die Zukunft der Kritik&#8220;, die an zwei vorweihnachtlichen Wochenenden in der Bundeskunsthalle in Bonn und in der Akademie der K\u00fcnste in Berlin stattfand, leider nicht ersparen kann. Jedenfalls hat er besonderes Gewicht, weil die Gleichsetzung von Kunstkritik und Kunstjournalismus zwar etwas Allt\u00e4gliches ist, bei dieser Gelegenheit aber h\u00e4tte vermieden werden m\u00fcssen. Man durfte eigentlich erwarten, dass die \u00fcbliche Verschmelzung beider Begriffe gleich zu Beginn verbindlich f\u00fcr die gesamte Veranstaltung auseinanderdividiert worden w\u00e4re. Dass also zun\u00e4chst einmal (etwa im Sinne der kantischen Bestimmung der philosophischen Grundfragen) entfaltet worden w\u00e4re, was Kunstkritik \u00fcber Kunst wissen kann, was sie tut (oder wie sie vorgeht), was wir von ihr erhoffen (oder erwarten) d\u00fcrfen \u2013 was also Kunstkritik eigentlich ist, um so ihr Claim im weiten, manchmal auch sehr flachen Gel\u00e4nde des Kunstjournalismus abzustecken. Ohne diese Kl\u00e4rung konnte es einerseits passieren, dass gleich in einem der ersten Panel (&#8222;Sinn und Eigensinn: Verstehen sich die Kritik und die K\u00fcnste&#8220;) Georg Imdahl als Moderator mit verbl\u00fcffender Offenheit und zugleich etwas ratlos erkl\u00e4rte, das &#8222;Rezensionsgesch\u00e4ft&#8220; interessiere eigentlich niemand mehr, trotzdem werde es nach wie vor gemacht. Hier war salopp von Kunstkritik im eigentlichen Sinne die Rede, w\u00e4hrend andererseits in einer Keynote, die diesem Panel vorausging, von Carolin Busta und Lil Internet (beide Autor:innen des Podcasts &#8222;New Models&#8220;) die \u00d6konomie des Schreibens \u00fcber Kunst beleuchtet wurde, ohne &#8222;criticism&#8220; und &#8222;content production&#8220; voneinander zu scheiden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufmerksamkeits\u00f6konomie und Kunstkritik<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zitierte \u00c4u\u00dferung Imdahls weckt den Eindruck, als ob Kunst und Kultur als Themen zwar stattf\u00e4nden, aber auf wenig Interesse stie\u00dfen. Das stimmt nur halb. Denn in wichtigen Teilen unserer Medienwelt ist die traditionelle Kunstkritik l\u00e4ngst verabschiedet worden. Nimmt man als Beispiel das &#8222;Redaktionsnetzwerk Deutschland&#8220; (RND.de), das gef\u00fchlt fast jede deutsche Tageszeitung mit dem Thema Kultur versorgt, dann kommt die klassische &#8222;Review&#8220;, in der Ausstellungser\u00f6ffnungen, literarische Neuerscheinungen oder Theaterpremieren &#8222;besprochen&#8220; werden, so gut wie gar nicht mehr vor. Die Pl\u00e4tze, die in den Zeitungsfeuilletons traditionell f\u00fcr &#8222;E-Kultur&#8220; reserviert waren, sind nicht verschwunden, werden aber von Ereignissen der &#8222;U-Kultur&#8220; vereinnahmt (sofern man bereit ist, Ereignisse wie den Beginn einer neuen Staffel des &#8222;Dschungelcamps&#8220; \u00fcberhaupt der kulturellen Sph\u00e4re zuzurechnen).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist also nicht so, dass die b\u00fcrgerliche \u00d6ffentlichkeit, so wie Habermas einst dekretierte, in der sachkundige Journalisten dem Publikum Orientierung in einer f\u00fcr die Demokratie gedeihlichen Form anbieten, als ein Modell der &#8222;Top-down&#8220;-Kommunikation vollst\u00e4ndig durch etwas Neues ersetzt wurde. Allerdings sind es immer seltener die Leitbilder b\u00fcrgerlicher Kultur, die die Diskurse bestimmen. So wie Carolin Busta und Lil Internet es vorschlugen, kann man zwar dem linearen ein komplexeres Kommunikationsmodell gegen\u00fcberstellen, in dem an die Stelle der \u00d6ffentlichkeit die &#8222;Cloud&#8220; getreten ist. Dieses Bild passt allerdings nur dann, wenn man au\u00dfer Acht l\u00e4sst, dass sich die beteiligten Akteure nur noch selten eindeutig der einen oder anderen Sph\u00e4re zuschlagen lassen: Der Kritiker ist eben nicht mehr nur Kritiker, sondern zugleich auch Kolporteur, Blogger oder aktiver Nutzer der Kan\u00e4le, die uns die sogenannten Sozialen Medien anbieten. Der &#8222;decline in quality&#8220;, den Carolin Busta und Lil Internet dem Umstand zuschreiben, dass der Kritiker nur noch ein Signal unter vielen sende, ist nicht (nur) auf seine neuen Konkurrenten, sondern eben auch auf Verschlankungen und Strukturma\u00dfnahmen in den Verlagsh\u00e4usern und Sendern zur\u00fcckzuf\u00fchren. Das und nicht allein die Cloud ist die Folge des Bedeutungsverlustes, der zu wesentlich schlechterer Bezahlung (&#8222;decline in payment&#8220;) gef\u00fchrt hat. Wobei man sich fragen muss: &#8222;Henne oder Ei&#8220;? Haben die Verlagsh\u00e4user nur reagiert oder proaktiv die Verlagerung des Publikumsinteresses vorangetrieben?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Szenario &#8222;Einer gegen alle&#8220; \u2500 mit dem Legacy Media-Kritiker traditionellen Zuschnitts auf der einen Seite und der nunmehr selbst urteilenden und die \u00d6ffentlichkeit suchenden &#8222;Masse&#8220; des Publikums auf der anderen \u2500 ist sowieso eine Konstellation, die nicht als eine vollst\u00e4ndig neue betrachtet werden kann. Julia Grosse erinnerte zu Recht daran (im Panel &#8222;Das Urteil der Masse vs. Das Urteil der Experten&#8220;), dass sich mit dem Pariser <em>Salon des Refus\u00e9s<\/em>, also bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts, das Publikum als wichtiger Faktor mit starkem Einfluss auf die Meinungsbildung etabliert hatte. Und in der Jetztzeit wei\u00df jeder, der schon mal einen Facebook-, Twitter-, Instagram- oder TikTok-Account ins Leben gerufen hat, dass es mehr als die Formulierung einer Botschaft braucht, um \u00fcber diese Kan\u00e4le eine sp\u00fcrbare Wirkung zu erzielen. Denn tats\u00e4chlich verh\u00e4lt es sich so, dass sich zwar viele zu Wort melden, aber nur wenige mit ihrer Wortmeldung wahrgenommen werden. Bestenfalls eine sehr kleine Minderheit der Autoren neuer Medien beraubt also die Autoren der alten Medien ihres Publikums.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So k\u00f6nnte man schlussfolgern, dass es weniger die Konkurrenz zwischen professionellen Einzelk\u00e4mpfern und massenhaft kritisierenden Amateuren, sondern vielmehr das sinkende Interesse des Publikums an den klassischen Sparten des b\u00fcrgerlichen Kulturbetriebs ist, das der Kritik eine schwere, bis an Grundfesten gehende Krise beschert hat. Dazu mutma\u00dfte Elke Buhr (als Moderatorin im selben Panel wie Julia Grosse), dass das Interesse des Publikums vielleicht schon immer gefehlt habe. Sollte sie damit richtig liegen, dann l\u00e4ge die Differenz zwischen Fr\u00fcher und Jetzt eigentlich nur in der heute dank Tracking verf\u00fcgbaren Messbarkeit des Misserfolgs, durch die der Nachweis der Relevanz des Kritikers erschwert wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oder, um es mit Arnold Dreyblatt zu sagen, die Veranstaltung &#8222;Die Zukunft der Kritik&#8220; m\u00fcsse eigentlich &#8222;Postkritik&#8220; hei\u00dfen, denn die Kritik im traditionellen Sinne sei l\u00e4ngst beerdigt bzw. alle Kongressteilnehmer w\u00fcrden sich so verhalten, als seien sie f\u00fcr eine Beerdigung zusammengekommen \u2500 das Ganze also ein Trauerfall, verursacht, &#8222;weil es kein Medikament gab&#8220;?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Paradigmen des Wandels<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gab auch andere Einsch\u00e4tzungen. Sie verwiesen auf Kontinuit\u00e4ten und verdeutlichten, dass der &#8222;cultural shift&#8220;, ausgel\u00f6st mit dem Auftritt der sozialen Medien, gar nicht so gro\u00df sei. Ganz in diesem Sinne erinnerte Christian Demand daran (im bereits erw\u00e4hnten Panel &#8222;Das Urteil der Masse vs. Das Urteil der Experten&#8220;), dass es seit ihren Anf\u00e4ngen schon immer die Aufgabe der Kritik gewesen sei, Orientierung anzubieten und Komplexit\u00e4t zu reduzieren. Dies gelte eigentlich auch heute noch und wahrscheinlich auch f\u00fcr die absehbare Zukunft, zumal ja unsere Gesellschaft immer komplexer werde. Nun ja. Richtig ist, dass nach wie vor mit Erfolg Orientierung angeboten und Komplexit\u00e4t reduziert wird, tendenziell jedoch eher f\u00fcr die Spielarten der Pop- statt f\u00fcr die Sparten der Hochkultur. Zu den Paradigmen dieses Wandels geh\u00f6rt auf der Seite des Publikums die jederzeit entflammbare und zugleich recht bequeme Bereitschaft, sich \u00fcberw\u00e4ltigen zu lassen, aber gewiss nicht die Kennerschaft des Connaisseurs, an deren sich \u00fcber Jahre erstreckender Reifung die Kritik in g\u00e4rtnernder F\u00fcrsorge beteiligt ist. Und gerade f\u00fcr den Kunstbetrieb, der ja (abweichend von anderen verarmenden Sparten) immer noch das \u00fcberreichlich vorhandene vagabundierende Kapital anzieht, ist vielleicht nicht die Kritik klassischen Zuschnitts, ganz sicher aber Beratung gefragt, die in der Lage ist, die Wertzuw\u00e4chse versprechenden Qualit\u00e4ten im Marktangebot zu identifizieren. Was soll also das Gejammer?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immerhin gelang es im Rahmen der Veranstaltung einzelnen Akteuren immer wieder, wesentliche Ver\u00e4nderungen nachzuzeichnen. So verwies Wolfgang Ullrich erg\u00e4nzend darauf, dass Kunstkritik traditionell den Zugang zur knappen Ressource der Sichtbarkeit reguliere. Heute jedoch sei Sichtbarkeit nicht l\u00e4nger knappe Ressource, weil sie nicht mehr der exkludierenden Logik der Hochkultur, sondern den Algorithmen der Plattformen folge, die mit Sichtbarkeit belohnten, wo Interaktivit\u00e4t stattfinde. Die Frage, wie die Kunstkritik auf diesen Umbruch reagieren sollte, ist f\u00fcr Ullrich noch ungekl\u00e4rt. Denn ob sie sich auf diese Entwicklung einlasse oder an der exkludierenden Ausrichtung (&#8222;Jetzt erst recht!&#8220;) festhalte, sei noch nicht entschieden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Nachhall der documenta<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es m\u00fcssen wohl tiefere, dunklere Str\u00f6mungen sein, aus denen die &#8222;documenta fifteen&#8220; in vielen der Gespr\u00e4chsrunden wie ein U-Boot auftauchte: in Nikita Dhawans Keynote gleich mehrmals und mit besonderem Nachdruck, als es um die Frage ging, ob Menschen wie sie, &#8222;coming from global south&#8220;, \u00fcberhaupt in der Lage seien, den &#8222;german context&#8220; zu verstehen. Aufgeworfen worden sei diese Frage von Hito Steyerl mit ihrem Text &#8222;Kontext ist K\u00f6nig, au\u00dfer der deutsche&#8220;, seinerzeit im Zusammenhang mit der documenta als Gastbeitrag in der Zeit ver\u00f6ffentlicht. Dieser Text lie\u00df Dhawan zu einem Schlag ausholen, den wir nicht vorenthalten wollen: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>&#8222;We from the postcolonial south have to prove that we have the requisit qualifications to exercise critique, a birth right you automatically acquire with the german citizenship. The asymmetric ignorance is mind-boggling because artists like [Hito] Steyerl can be players in the global art market without ever having lived for a considerable period of time in the global south or learning any of its languages. And yet this does not disqualify their critical interventions on global issues. For instance my committment to fighting anti-Semitism not only in Germany but globally does not rest on some misguided or misplaced sense of german identity politics. I did not come to Germany to learn about genocidal anti-Semitism from persons with Nazi background.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Womit sie auf die Verquickung der k\u00fcnstlerischen Arbeit Hito Steyerls mit Julia Stoscheks Stiftung anspielte. Dann erweiterte sie ihre Kritik und ging grunds\u00e4tzlich auf den Zusammenhang zwischen Kunst und Politik ein: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>&#8222;The problems risen by foreign policies are pushed to the cultural and aesthetic sphere and documenta is a case in point, so that [Bundeskanzler] Scholz can easily travel to Saudi Arabia and Qatar to pursue energy deals while in the german feuilletons artists like Steyerl discredit postcolonial studies and the global south for disregarding the german context. I would counterargue with Antonio Gramsci that there is an important link between foreign policy and the aesthetic sphere for this is precisely how cultural hegmony is produced.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wobei sie nicht verga\u00df, auch auf die Bundeskunsthalle als wichtigen Teil der deutschen &#8222;Soft Power&#8220; hinzuweisen. Die nun f\u00fchlte sich, bedingt durch den heftigen Angriff, gen\u00f6tigt, Hito Steyerl in Schutz zu nehmen. Mit dem Dank f\u00fcr &#8222;pulling the ground away&#8220; erinnerte Kolja Reichert, direkt nachdem Nikita Dhawan ihre Keynote beendet hat, an die pers\u00f6nlichen Erfahrungen Hito Steyerls mit rassistischer Diskriminierung aufgrund ihrer japanischen Abstammung, was Nikita Dhawan zu der Frage veranlasste, warum sich Hito Steyerl dann nicht mit den Greueltaten der Japaner als Kolonialmacht in China und S\u00fcdostasien auseinandersetze. Bemerkenswert ist hier nicht nur, dass dies der einzige Beitrag des gesamten Symposiums ist, der im Nachgang von den Veranstaltern kritisch kommentiert wurde, sondern auch, dass dieser Teil des Geschehens zwar live gesendet, aber online nicht dauerhaft dokumentiert wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun gut. Dass sich untergr\u00fcndig Diskussionsbedarf \u00fcber die documenta fifteen bemerkbar machte, zeigte sich auch an anderen Stellen. Hanno Rauterberg zum Beispiel sprach in einem der letzten Panels der Veranstaltung (&#8222;Das partizipative Kunstwerk&#8220;), in dem es um Partizipation ging, im Zusammenhang mit Taring Padi dar\u00fcber, dass noch lange nicht klar sei, was f\u00fcr eine traumatisierende Erfahrung das Abh\u00e4ngen eines Kunstwerks sei. Da wird er wahrscheinlich recht behalten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;It&#8217;s the economy, stupid&#8220;<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man will es kaum glauben, aber es ist ungef\u00e4hr zwanzig Jahre her, dass als Begleiterscheinung der Begeisterung f\u00fcr den <em>Neuen Markt<\/em> und mit den Werbegeldern der dort gehandelten Start-ups Zeitungen und Zeitschriften nicht nur Woche f\u00fcr Woche tr\u00e4chtiger aussahen, sondern die Verlagsh\u00e4user einen neuen Titel nach dem anderen auf den Markt warfen. Bei B\u00e4umen spricht man von Mastjahren, von denen man annimmt, dass sie einer Krise vorausgehen. Als der neue Markt zusammenbricht und 2003 geschlossen wird, ist die Krise da, nat\u00fcrlich nicht nur f\u00fcr die Investoren der &#8222;new&#8220;, sondern auch f\u00fcr die Medien der &#8222;old economy&#8220;: Treulos wandern die Werbetreibenden mit ihren Budgets aus dem Printbereich ins Internet ab. Die werbende Wirtschaft interessiert dabei offenbar wenig, ob und inwieweit die Medien eine besondere Verantwortung f\u00fcr die Demokratie tragen. Eigentlich ist es ja auch nur eine kleine Minderheit der Verlage, die so etwas wie kritischen Journalismus betreibt. Sollte man ihn befragen, m\u00fcsste der gro\u00dfe Rest einr\u00e4umen, dass er Teil eines \u00fcberalterten, zum Gebietsmonopolismus tendierenden Gesch\u00e4ftsmodells ist, das mit dem Postulat, die Presse sei die vierte S\u00e4ule der Demokratie, sein Gewinnstreben verschleiert. Hier k\u00fcndigt sich ein Wandel an, der immer st\u00e4rker ins Rollen kommt, weil es an schl\u00fcssigen Antworten auf die Herausforderungen des &#8222;Web Zwo Null&#8220; und des &#8222;citizen journalist&#8220; fehlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was hat das mit &#8222;Die Zukunft der Kritik&#8220; zu tun? Leider nicht viel, denn es kam in den Panels nicht vor \u2500 abgesehen Caroline Bustas und Lil Internets Keynote. Obwohl von dem hier angerissenen Geschehen nat\u00fcrlich auch die Kunstkritik betroffen war und immer noch ist. Zun\u00e4chst weil weniger Platz f\u00fcr Kritik verf\u00fcgbar ist: Die Hefte werden d\u00fcnner und die H\u00f6rfunkformate zu &#8222;Formatradio&#8220; gestreamlined (oder gleich wegformatiert). Ausgehend von den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungen und Chefredaktionen macht das Wort vom &#8222;Lesernutzen&#8220; die Runde, durch den die Publikumsbindung gest\u00e4rkt werden soll. Pl\u00f6tzlich durchziehen Stacheldrahtz\u00e4une die vormals freien Pr\u00e4rien. Hinzu kommt die \u00dcberalterung des Publikums der &#8222;legacy media&#8220;: Die Zahl j\u00fcngerer Tageszeitungsleser nimmt rapide ab, &#8222;Jugendsender&#8220; wie EinsLive h\u00f6ren immer weniger Jugendliche, der Trend geht eher in Richtung &#8222;50plus&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das alles wirkte sich auf die Kritik aus und tut es immer noch, weil keine der hier angerissenen Entwicklungen durch neue Konzepte nachhaltig beeinflusst, geschweige denn gestoppt werden konnte. Oder: Man erinnere nur kurz den auf den Kulturauftrag des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks bezogenen, daher sachgem\u00e4\u00dfen und dennoch folgenlosen Protest freier Mitarbeiter im Januar 2021 gegen den Wegfall der t\u00e4glichen Buchbesprechung in &#8222;WDR3 Mosaik&#8220;. Dass die Zahl der Pl\u00e4tze, auf denen rezensiert wird, f\u00fcr die Sparten der E-Kultur abgenommen hat, ist anhand weiterer Beispiele leicht nachweisbar und entspricht der allt\u00e4glichen Erfahrung derjenigen, die auf diese Reviews angewiesen zu sein glauben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;It&#8217;s the economy, stupid.&#8220; Man kann vor diesem Hintergrund in Versuchung geraten, die ganze Veranstaltung mit diesem Zitat abzutun. Denn leider waren \u00d6konomie und Strukturpolitik, die unter neoliberalen Vorzeichen unsere Medienlandschaft umgepfl\u00fcgt und damit die \u00f6ffentliche Sph\u00e4re grundlegend ver\u00e4ndert haben, neben allen \u00fcbrigen Themen in der Veranstaltung &#8222;Die Zukunft der Kritik&#8220; nur zweitrangig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Zukunft der Kritik<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu beklagen ist auch, dass in fast allen perspektivischen Gespr\u00e4chsrunden unklar blieb, woher die Rettung aus der Krise kommen oder was das Neue sein k\u00f6nnte, dass der Kritik die Aktualisierung ihrer Position im \u00f6ffentlichen Raum erm\u00f6glicht. Eine Zukunft, in der es nicht mehr n\u00f6tig ist, dass uns eine Nikita Dhawan in Sachen Interkulturalit\u00e4t und Dekolonisierung die Leviten liest. Fragen muss man sich auch, ob nicht die Vielzahl der Panels einer etwas zu mustersch\u00fclerhaften Planung und Gestaltung geschuldet war, die &#8222;Fehler&#8220; durch Weglassen von Themen um jeden Preis vermeiden wollte. Das w\u00e4re dann Vorsicht, vielleicht sogar eine Art von \u00c4ngstlichkeit, die als gewisserma\u00dfen positive Variante des Virus &#8222;cancel culture&#8220; betrachtet werden m\u00fcsste. Bei aller Kritik sollte man allerdings die riesenhafte Anstrengung, die wahrscheinlich n\u00f6tig war, um eine Veranstaltung solchen Ausma\u00dfes m\u00f6glich zu machen, nicht aus dem Blick verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ach ja, es gab etwas, dass trotz der ungez\u00e4hlten Gespr\u00e4chsrunden nicht vorkam: Das Thema KI fiel komplett aus. Dass ChatGPT m\u00f6glicherweise den einen oder anderen Kritiker um seinen Arbeitsplatz bringen wird, schien keiner der Beteiligten zu f\u00fcrchten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Empfehlungen:<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wir nennen hier eine Auswahl aus den unter <a href=\"https:\/\/www.bundeskunsthalle.de\/kritik.html\">https:\/\/www.bundeskunsthalle.de\/kritik.html<\/a> ver\u00f6ffentlichten Dokumentationen einzelner Teile der Veranstaltung &#8222;Die Zukunft der Kritik&#8220;, seien es Panels, Keynotes oder andere Beitragsformen, die f\u00fcr uns besonders eindrucksvoll und wichtig waren. Dies soll nicht hei\u00dfen, dass diejenigen Teile der Veranstaltung, die hier nicht genannt werden, weitere Aufmerksamkeit nicht verdienen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DCYqtuUPOQ0&amp;list=PLh4Y_B5pzavTBxl-BeNHE5jSwBWLZTaMd\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Keynote<\/a><\/strong> von Caroline Busta (New Models, fr\u00fchere Chefredakteurin der Zeitschrift &#8222;Texte zur Kunst&#8220;) und Lil Internet (New Models, Musikproduzent): Sollte man sich anschauen, allein schon deshalb, weil in vielen der folgenden Panels auf diese Keynote Bezug genommen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qidTmpEGHsk&amp;list=PLh4Y_B5pzavTBxl-BeNHE5jSwBWLZTaMd\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Das Urteil der Masse vs. Das Urteil der Experten<\/a> <\/strong>mit Christian Demand (Merkur), Julia Grosse (Contemporary And), Wolfgang Ullrich (bis 2015 Professor f\u00fcr Kunstwissenschaft und Medientheorie, Autor), Moderation: Elke Buhr (Monopol): Interessant und wichtig, weil der Rahmen des Veranstaltungsthemas abgesteckt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PYCHYgMQbmY&amp;list=PLh4Y_B5pzavTBxl-BeNHE5jSwBWLZTaMd\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Keynote<\/a><\/strong> von Nikita Dhawan (Professorin f\u00fcr Politische Theorie und Ideengeschichte): \u00dcbt scharfe Kritik an der neokolonialistischen Perspektive des des kulturgeschichtlichen und gesellschaftlichen Hintergrundes, vor dem die Veranstaltung stattfindet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=f71BCse2A7c&amp;list=PLh4Y_B5pzavTBxl-BeNHE5jSwBWLZTaMd\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur Dekolonisierung des Kunsturteils<\/a><\/strong> mit Eric D. Clark (K\u00fcnstler, Komponist und Produzent), Marcel Odenbach (K\u00fcnstler), Noemi Smolik (Kunstkritikerin), Julia Wissert (Direktorin des Schauspiels Dortmund), Moderation: J\u00f6rg Heiser (Kunstkritiker und Kurator): Hochinteressantes Panel, in dem es um deutschen Kolonialismus, Rassismus, aber auch um die west- und mitteleurop\u00e4ische Ignoranz gegen\u00fcber der osteurop\u00e4ischen Kunst- und Kulturgeschichte geht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yvxpX7lGwy8&amp;list=PLh4Y_B5pzavTBxl-BeNHE5jSwBWLZTaMd\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Das partizipative Kunstwerk<\/a><\/strong> mit Torsten Michaelsen (Ligna), Hanno Rauterberg (Die Zeit), Dorte Lena Eilers (Professorin f\u00fcr Kulturjournalismus, Moderation), und Christine Wahl (Theaterkritikerin, Moderation). Sehenswert, weil es in diesem Panel in besonders interessanter Weise um das Spannungsverh\u00e4ltnis von Kunst und Publikum ging.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu &#8222;Die Zukunft der Kritik&#8220;, Bundeskunsthalle, Bonn, und Akademie der K\u00fcnste, Berlin &#8222;Art criticism is massively produced and massively ignored.&#8220; (James Elkins) Man kann, wenn man langm\u00fctig genug ist, um den Kunstbetrieb \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume zu beobachten, immer wieder erleben, welche Art von Ereignissen die professionelle Kunstkritik wirklich bewegt und anspornt. Es sind nicht, wie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":175,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[31,132,178,211,231,244,266,352,398,544,588,647,725,813,814,874,1062,1503],"autor":[1630],"class_list":["post-2232","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-features","tag-akademie-der-kuenste","tag-aufmerksamkeitsoekonomie","tag-berlin","tag-bonn","tag-bundeskunsthalle","tag-carolin-busta","tag-christian-demand","tag-die-zukunft-der-kritik","tag-elke-buhr","tag-georg-imdahl","tag-hanno-rauterberg","tag-hito-steyerl","tag-julia-grosse","tag-kunstjournalismus","tag-kunstkritik","tag-lil-internet","tag-nikita-dhawan","tag-wolfgang-ullrich","autor-frank-niederlaender"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Allein gegen alle - on art Magazine<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Kritischer R\u00fcckblick auf die Veranstaltung &quot;Die Zukunft der Kritik&quot; der Bundeskunsthalle, Bonn, und der Akademie der K\u00fcnste, Berlin.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Allein gegen alle - on art Magazine\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Kritischer R\u00fcckblick auf die Veranstaltung &quot;Die Zukunft der Kritik&quot; der Bundeskunsthalle, Bonn, und der Akademie der K\u00fcnste, Berlin.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"on art Magazine\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.instagram.com\/on_art_news\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2023-02-06T21:38:57+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-08-14T20:00:02+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/221119_113839_Aschoffotografie_1428-2.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1365\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1706\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Frank Niederl\u00e4nder\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Frank Niederl\u00e4nder\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"16 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2023\\\/02\\\/06\\\/allein-gegen-alle\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2023\\\/02\\\/06\\\/allein-gegen-alle\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Frank Niederl\u00e4nder\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/c6cd030d38ee4d4a4a8f10c0c3b8eab5\"},\"headline\":\"Allein gegen alle\",\"datePublished\":\"2023-02-06T21:38:57+00:00\",\"dateModified\":\"2026-08-14T20:00:02+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2023\\\/02\\\/06\\\/allein-gegen-alle\\\/\"},\"wordCount\":3160,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2023\\\/02\\\/06\\\/allein-gegen-alle\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/02\\\/221119_113839_Aschoffotografie_1428-2.jpg\",\"keywords\":[\"Akademie der K\u00fcnste\",\"Aufmerksamkeits\u00f6konomie\",\"Berlin\",\"Bonn\",\"Bundeskunsthalle\",\"Carolin Busta\",\"Christian Demand\",\"Die Zukunft der Kritik\",\"Elke Buhr\",\"Georg Imdahl\",\"Hanno Rauterberg\",\"Hito Steyerl\",\"Julia Grosse\",\"Kunstjournalismus\",\"Kunstkritik\",\"Lil Internet\",\"Nikita Dhawan\",\"Wolfgang Ullrich\"],\"articleSection\":[\"Features &amp; Reviews\"],\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2023\\\/02\\\/06\\\/allein-gegen-alle\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2023\\\/02\\\/06\\\/allein-gegen-alle\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2023\\\/02\\\/06\\\/allein-gegen-alle\\\/\",\"name\":\"Allein gegen alle - on art Magazine\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2023\\\/02\\\/06\\\/allein-gegen-alle\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2023\\\/02\\\/06\\\/allein-gegen-alle\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/02\\\/221119_113839_Aschoffotografie_1428-2.jpg\",\"datePublished\":\"2023-02-06T21:38:57+00:00\",\"dateModified\":\"2026-08-14T20:00:02+00:00\",\"description\":\"Kritischer R\u00fcckblick auf die Veranstaltung \\\"Die Zukunft der Kritik\\\" der Bundeskunsthalle, Bonn, und der Akademie der K\u00fcnste, Berlin.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2023\\\/02\\\/06\\\/allein-gegen-alle\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2023\\\/02\\\/06\\\/allein-gegen-alle\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2023\\\/02\\\/06\\\/allein-gegen-alle\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/02\\\/221119_113839_Aschoffotografie_1428-2.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/02\\\/221119_113839_Aschoffotografie_1428-2.jpg\",\"width\":1365,\"height\":1706,\"caption\":\"Foto: Aschoff Fotografie - Nikita Dhawan w\u00e4hrend ihrer Keynote in der Bundeskunsthalle.\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2023\\\/02\\\/06\\\/allein-gegen-alle\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Start\",\"item\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Allein gegen alle\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/\",\"name\":\"on art Magazine\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#organization\",\"name\":\"re-book marketing & kommunikation\",\"url\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/09\\\/141201_re-book_logo.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/09\\\/141201_re-book_logo.jpg\",\"width\":615,\"height\":65,\"caption\":\"re-book marketing & kommunikation\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.instagram.com\\\/on_art_news\\\/\",\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/onartmagazine\",\"https:\\\/\\\/www.threads.com\\\/@on_art_news\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/on-art-news.bsky.social\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/c6cd030d38ee4d4a4a8f10c0c3b8eab5\",\"name\":\"Frank Niederl\u00e4nder\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/e6bc193d3ce8aa166998920a53bdecb046e810a5bb132c84deb953382e845dec?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/e6bc193d3ce8aa166998920a53bdecb046e810a5bb132c84deb953382e845dec?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/e6bc193d3ce8aa166998920a53bdecb046e810a5bb132c84deb953382e845dec?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Frank Niederl\u00e4nder\"},\"url\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/author\\\/fniederlaender\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Allein gegen alle - on art Magazine","description":"Kritischer R\u00fcckblick auf die Veranstaltung \"Die Zukunft der Kritik\" der Bundeskunsthalle, Bonn, und der Akademie der K\u00fcnste, Berlin.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"Allein gegen alle - on art Magazine","og_description":"Kritischer R\u00fcckblick auf die Veranstaltung \"Die Zukunft der Kritik\" der Bundeskunsthalle, Bonn, und der Akademie der K\u00fcnste, Berlin.","og_url":"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/","og_site_name":"on art Magazine","article_publisher":"https:\/\/www.instagram.com\/on_art_news\/","article_published_time":"2023-02-06T21:38:57+00:00","article_modified_time":"2026-08-14T20:00:02+00:00","og_image":[{"width":1365,"height":1706,"url":"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/221119_113839_Aschoffotografie_1428-2.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Frank Niederl\u00e4nder","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"Frank Niederl\u00e4nder","Estimated reading time":"16 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/"},"author":{"name":"Frank Niederl\u00e4nder","@id":"https:\/\/on-art.news\/#\/schema\/person\/c6cd030d38ee4d4a4a8f10c0c3b8eab5"},"headline":"Allein gegen alle","datePublished":"2023-02-06T21:38:57+00:00","dateModified":"2026-08-14T20:00:02+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/"},"wordCount":3160,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/221119_113839_Aschoffotografie_1428-2.jpg","keywords":["Akademie der K\u00fcnste","Aufmerksamkeits\u00f6konomie","Berlin","Bonn","Bundeskunsthalle","Carolin Busta","Christian Demand","Die Zukunft der Kritik","Elke Buhr","Georg Imdahl","Hanno Rauterberg","Hito Steyerl","Julia Grosse","Kunstjournalismus","Kunstkritik","Lil Internet","Nikita Dhawan","Wolfgang Ullrich"],"articleSection":["Features &amp; Reviews"],"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/","url":"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/","name":"Allein gegen alle - on art Magazine","isPartOf":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/221119_113839_Aschoffotografie_1428-2.jpg","datePublished":"2023-02-06T21:38:57+00:00","dateModified":"2026-08-14T20:00:02+00:00","description":"Kritischer R\u00fcckblick auf die Veranstaltung \"Die Zukunft der Kritik\" der Bundeskunsthalle, Bonn, und der Akademie der K\u00fcnste, Berlin.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/#primaryimage","url":"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/221119_113839_Aschoffotografie_1428-2.jpg","contentUrl":"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/221119_113839_Aschoffotografie_1428-2.jpg","width":1365,"height":1706,"caption":"Foto: Aschoff Fotografie - Nikita Dhawan w\u00e4hrend ihrer Keynote in der Bundeskunsthalle."},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/02\/06\/allein-gegen-alle\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Start","item":"https:\/\/on-art.news\/en\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Allein gegen alle"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/on-art.news\/#website","url":"https:\/\/on-art.news\/","name":"on art Magazine","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/on-art.news\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/on-art.news\/#organization","name":"re-book marketing &amp; communication","url":"https:\/\/on-art.news\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/on-art.news\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/141201_re-book_logo.jpg","contentUrl":"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/141201_re-book_logo.jpg","width":615,"height":65,"caption":"re-book marketing & kommunikation"},"image":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.instagram.com\/on_art_news\/","https:\/\/www.facebook.com\/onartmagazine","https:\/\/www.threads.com\/@on_art_news","https:\/\/bsky.app\/profile\/on-art-news.bsky.social"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/on-art.news\/#\/schema\/person\/c6cd030d38ee4d4a4a8f10c0c3b8eab5","name":"Frank Niederl\u00e4nder","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e6bc193d3ce8aa166998920a53bdecb046e810a5bb132c84deb953382e845dec?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e6bc193d3ce8aa166998920a53bdecb046e810a5bb132c84deb953382e845dec?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e6bc193d3ce8aa166998920a53bdecb046e810a5bb132c84deb953382e845dec?s=96&d=mm&r=g","caption":"Frank Niederl\u00e4nder"},"url":"https:\/\/on-art.news\/en\/author\/fniederlaender\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2232","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2232"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2232\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15204,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2232\/revisions\/15204"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/175"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2232"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2232"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2232"},{"taxonomy":"autor","embeddable":true,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/autor?post=2232"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}