{"id":2267,"date":"2023-11-12T13:35:04","date_gmt":"2023-11-12T11:35:04","guid":{"rendered":"https:\/\/on-art.news\/?p=3786"},"modified":"2026-08-14T22:00:02","modified_gmt":"2026-08-14T20:00:02","slug":"weicheit-die-an-staerke-grenzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/on-art.news\/en\/2023\/11\/12\/weicheit-die-an-staerke-grenzt\/","title":{"rendered":"Weichheit, die an St\u00e4rke grenzt"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"wp-block-heading\">Christiane L\u00f6hr, <em>Symmetrien des Sachten<\/em>, arp museum Bahnhof Rolandseck, 8.10.2023\u201321.1.2024<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei dem Versuch, die Kunst von Christiane L\u00f6hr auf den Begriff zu bringen, fand Jannis Kounellis schon 1997 einen anspruchsvollen, bis heute g\u00fcltigen Vergleich: &#8222;Von einem Ausschnitt seiner Gem\u00e4lde sprechend, definiert Arshile Gorky ihn mit S\u00fc\u00dfe, aber einer so s\u00fc\u00dfen, dass sie in der N\u00e4he des Todes war. Was sich in der Arbeit von Christiane L\u00f6hr abhebt, ist eine Weichheit, aber eine so weiche, dass sie in der N\u00e4he der Kraft ist und so kr\u00e4ftig, dass sie einem schwarzen Quadrat gleicht.&#8220; Christiane L\u00f6hr hatte 1994 begonnen, bei dem bedeutenden Vertreter der Arte Povera an der D\u00fcsseldorfer Kunstakademie zu studieren, und wurde 1996 dessen Meistersch\u00fclerin \u2013 daher sein privilegierter Einblick in die fr\u00fchen Werkprozesse der K\u00fcnstlerin.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"725\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau-725x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-884\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau-725x1024.jpg 725w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau-212x300.jpg 212w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau-768x1085.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau-1087x1536.jpg 1087w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau.jpg 1241w\" sizes=\"(max-width: 725px) 100vw, 725px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><br>Christiane L\u00f6hr, Kleine Dreierkuppel, 2018. Grasst\u00e4ngel, 14 x 13 x 13 cm. Foto und Courtesy: Archivio fotografico Tucci Russo Studio per l\u2019Arte Contemporanea.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Besuch ihrer mit mehr als achtzig Werken aus vier Dekaden gro\u00df angelegten \u00dcberblicksausstellung im arp museum wird das Publikum zuallererst mit dieser Weichheit konfrontiert. Der Weg in den lichtdurchfluteten Richard-Meier-Bau f\u00fchrt durch einen Tunnel, an dessen Ende eine golden leuchtende Arbeit aus unz\u00e4hligen Distelsamen wartet, die, fast unsichtbar zusammengehalten von einem Haarnetz, eine Tropfenform bilden. Angestrahlt von einem Spot und umgeben von einem Plexiglaskasten, appelliert das ebenso raumgreifende wie raumhaltige Gebilde in seiner atemberaubenden Flauschigkeit mindestens so sehr an den Tastsinn wie an das Auge. Die Plexiglash\u00fclle sch\u00fctzt es nicht nur vor Ber\u00fchrungen und Zugluft, sondern auch vor Ablagerungen. Wie sollte man Staub von Staubgef\u00e4\u00dfen entfernen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist allerdings ein gro\u00dfer Vorzug, dass L\u00f6hr ihre plastischen Arbeiten \u00fcberwiegend ungesch\u00fctzt pr\u00e4sentiert und ihrer Umgebung unmittelbar aussetzt \u2013 die beste Voraussetzung daf\u00fcr, dass sich auch das Publikum ungesch\u00fctzt den Werken aussetzt. Diese Unmittelbarkeit der Erfahrung beginnt bereits mit dem Betreten des gro\u00dfen Ausstellungsraums. Etwas liegt in der Luft \u2013 ein angenehmer, fast s\u00fc\u00dfer Geruch, der an getrocknete Gr\u00e4ser und Bl\u00fcten erinnert und so diskret ist, dass er schon nach kurzer Zeit wieder unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Schau ist weniger nach chronologischen, sondern eher nach \u00e4sthetischen und raumbezogenen Kriterien organisiert. So wird das Motiv der &#8222;Weichheit&#8220; durch ein gro\u00dfes, auf dem Boden ruhendes Oval aus L\u00f6wenzahnsamen wirkungsvoll wieder aufgegriffen. In seiner Nachbarschaft, etwas am Rand der Ausstellungsfl\u00e4che platziert, findet sich dann ein \u00fcberraschender, aufschlussreicher Nukleus fr\u00fcher Arbeiten, die zum Teil noch vor L\u00f6hrs D\u00fcsseldorfer Akademiezeit entstanden sind. Sie zeigen, dass sich die K\u00fcnstlerin dort nicht neu erfinden musste, sondern aus ihren vorhandenen Interessen neue, radikale Konsequenzen zog. Ihre im Alltag und oft in Bodenn\u00e4he vorgefundenen, organischen Materialien \u2013 wie Algen, Muschelschalen oder Pflaumenkerne \u2013 werden anfangs noch mit anderen Materialien verbunden. So ist ihr geschwungenes <em>Horn<\/em> (1993) aus Stroh und Wachs geformt und ahmt ein reales Horn nach; die <em>F\u00fcnf Scheiben<\/em> (1995) sind eine Anordnung von f\u00fcnf Objekten aus Glas, Silikon, Pflaumenkernen und Acrylglas, die entfernt an Petrischalen erinnern und Vorstellungen von Zellteilungen wecken. An anderer Stelle ist eine Arbeit aus demselben Jahr zu sehen, die solche mimetischen Ans\u00e4tze bereits hinter sich und das Material ganz zu sich selbst kommen l\u00e4sst: die <em>Essig-\u00d6l-K\u00f6rper<\/em> (1995), zwei unterschiedlich gro\u00dfe, jeweils mit Pflanzen\u00f6l und Essig gef\u00fcllte Glaskuben. Hier sind die beiden Fl\u00fcssigkeiten allein den Gesetzen der Chemie unterworfen und bilden selbstst\u00e4ndig zwei getrennte Schichten aus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"725\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/vg-bildkunst-grau-quer-2-1024x725.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-885\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/vg-bildkunst-grau-quer-2-1024x725.jpg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/vg-bildkunst-grau-quer-2-300x212.jpg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/vg-bildkunst-grau-quer-2-768x543.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/vg-bildkunst-grau-quer-2-1536x1087.jpg 1536w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/vg-bildkunst-grau-quer-2.jpg 1754w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ausstellungsansicht. Foto: Christiane L\u00f6hr.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die seitdem entstehenden Arbeiten sind zunehmend von etwas bestimmt, das in den Debatten \u00fcber die Skulptur der Moderne &#8222;truth to materials&#8220; oder &#8222;Materialgerechtigkeit&#8220; hie\u00df; Materialeigenschaften sollten nicht verf\u00e4lscht, Steine nicht dazu verwendet werden, wie weiches Fleisch auszusehen, forderte etwa Henry Moore. In diesem Sinne untersuchen Christiane L\u00f6hrs an der Wand installierte Arbeiten wie filigrane <em>Kleine Haark\u00f6rper<\/em> (1995) aus dunklem Pferdehaar oder das <em>Geh\u00e4nge<\/em> (1996) aus br\u00e4unlichen Kletten, Hundehaar und Schnur das verwendete Material auf seine Eigenschaften und bringen sie zur Geltung. So dienen Efeusamen, Kletten und Gr\u00e4ser dem Aufbau von quasi architektonischen Gebilden; dies unterstreichen auch Titel wie <em>Tempel<\/em> (2018), ein flaches, kreisrundes Konglomerat aus Efeusamen mit einigen leichten Erhebungen, oder <em>Kleine S\u00e4ulen<\/em> (2009), nur wenige Zentimeter hohe Konstrukte aus Distelsamen und Nadeln, entfernte Verwandte von Brancusis <em>Unendlicher S\u00e4ule<\/em>. Mit einfachen, additiven Verfahren \u2013 auch ein Erbe der Minimal Art \u2013 wie dem Verhaken von Kletten, dem Versammeln von Samen in Haarnetzen oder dem Verknoten von Pferdehaaren gelingen jedoch auch gro\u00dfe, in der neun Meter langen <em>Haarreuse<\/em> (2023) sogar den gesamten Raum \u00fcberspannende Formate. &#8222;Die Natur&#8220;, bemerkte Christiane L\u00f6hr 2021 in einem Interview, &#8222;findet immer die L\u00f6sung, mit den Dingen umzugehen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was jedoch nicht hei\u00dft, dass nicht auch die K\u00fcnstlerin L\u00f6sungen findet, &#8222;mit den Dingen umzugehen&#8220; \u2013 etwa durch zwei niedrige, gro\u00dffl\u00e4chige wei\u00dfe Podeste, die sie als &#8222;Zweitboden\u201c bezeichnet. Sie w\u00fcrdigen den Boden, der in nichtwestlichen Kulturen eine bedeutendere Rolle spielt, und sie schaffen visuell beruhigte Areale f\u00fcr die Installation besonders kleiner Formate, etwa aus Gras- und Pflanzenst\u00e4ngeln \u2013 Ausstellungen innerhalb der Ausstellung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Integraler Bestandteil der Pr\u00e4sentation sind L\u00f6hrs zum Teil gro\u00dfformatige Papierarbeiten, die entweder in Tusche oder in dunklem \u00d6lstift ausgef\u00fchrt werden. In ihrer Monochromie und ihrer organischen Formensprache erinnern sie, aus der Distanz betrachtet, an fr\u00fche fotografische Experimente mit Pflanzen. Man denkt an Konstellationen von Zweigen oder an unscharfe Vergr\u00f6\u00dferungen von Laubwerk. Diese Bl\u00e4tter entstehen jedoch intuitiv und nicht nach, sondern gewisserma\u00dfen parallel zur Natur. Das mit den Fingern nachtr\u00e4glich eingeriebene Material des \u00d6lstifts erzeugt dabei eine Dichte, die eine haptische Qualit\u00e4t annimmt, w\u00e4hrend die Transparenz des Tuscheauftrags mit der r\u00e4umlichen Durchl\u00e4ssigkeit vieler plastischer Objekte korrespondiert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"725\" height=\"1024\" data-id=\"884\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau-725x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-884\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau-725x1024.jpg 725w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau-212x300.jpg 212w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau-768x1085.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau-1087x1536.jpg 1087w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau.jpg 1241w\" sizes=\"(max-width: 725px) 100vw, 725px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"725\" height=\"1024\" data-id=\"884\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau-725x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-884\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau-725x1024.jpg 725w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau-212x300.jpg 212w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau-768x1085.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau-1087x1536.jpg 1087w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/vg-bildkunst-grau.jpg 1241w\" sizes=\"(max-width: 725px) 100vw, 725px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\"><strong>Links<\/strong>: Christiane L\u00f6hr, Kleine Stufenform, 2005. Pflanzenst\u00e4ngel, 8 x 13 x 13 cm. Foto: Christiane L\u00f6hr. <strong>Right<\/strong>: Christiane L\u00f6hr, Klettenturm, 2001. Kletten, 25 x 25 x 25 cm. Foto: David Ertl.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Anziehungskraft, die L\u00f6hrs Werke aus\u00fcben, beruht vielleicht nicht nur auf ihrem un\u00fcbersehbaren \u00e4sthetischen Reiz, sondern auch auf den Verwandtschaften und Gemeinsamkeiten zwischen Lebewesen \u2013 Menschen, Tieren und Pflanzen \u2013, auf der Tatsache, dass diese \u00e4hnlichen Abl\u00e4ufen von Entstehen und Vergehen unterworfen sind. Und sie er\u00f6ffnen neue Blicke auf die latenten M\u00f6glichkeiten von organischer Materie. In &#8222;Neues von Blumen&#8220;, seiner ber\u00fchmten Rezension von Karl Blossfeldts Bildband <em>Urformen der Kunst<\/em> (1928), sprach Walter Benjamin von einer &#8222;\u00dcberpr\u00fcfung des Wahrnehmungsinventars&#8220;, die dank der fotografischen Vergr\u00f6\u00dferung von Pflanzendetails m\u00f6glich wurde. Das Faszinierende an Christiane L\u00f6hrs plastischen und zeichnerischen Werken ist nicht zuletzt, dass sie diese &#8222;\u00dcberpr\u00fcfung des Wahrnehmungsinventars&#8220; ohne technische Hilfsmittel erm\u00f6glichen. Aufmerksamkeit und Konzentration sind die wesentlichen, wertvollen Ressourcen, die f\u00fcr ihre Herstellung ebenso wie f\u00fcr ihre Betrachtung unerl\u00e4sslich sind.<\/p>\n\n\n\n<hr style=\"--wb-separator-margin-top:0px;--wb-separator-margin-bottom:0px\" class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Buchempfehlung<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top\" style=\"grid-template-columns:15% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"499\" height=\"709\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/katalog.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-634 size-full\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/katalog.jpg 499w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/katalog-211x300.jpg 211w\" sizes=\"(max-width: 499px) 100vw, 499px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Christiane L\u00f6hr, Symmetrien des Sachten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herausgegeben von Julia Wallner und Jutta Mattern<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Texten von: Astrid von Asten, Stephanie Buhmann, Bruno Cor\u00e0, Reinhard Ermen, Nicole Fritz, Ines Goldbach, Amine Haase, Janis Kounellis, Jutta Mattern, Giuseppe Panza, Marion Poschmann, Ingrid Pfeiffer, Tiziano Scarpa<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erscheint im Dezember 2023, 288 Seiten, 140 Abb., ISBN 978-3-7757-5669-3<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christiane L\u00f6hr, Symmetrien des Sachten, arp museum Bahnhof Rolandseck, 8.10.2023\u201321.1.2024 Bei dem Versuch, die Kunst von Christiane L\u00f6hr auf den Begriff zu bringen, fand Jannis Kounellis schon 1997 einen anspruchsvollen, bis heute g\u00fcltigen Vergleich: &#8222;Von einem Ausschnitt seiner Gem\u00e4lde sprechend, definiert Arshile Gorky ihn mit S\u00fc\u00dfe, aber einer so s\u00fc\u00dfen, dass sie in der N\u00e4he [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":885,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[115,120,154,156,270,688,990,1305],"autor":[1639],"class_list":["post-2267","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-features","tag-arp-museum","tag-arte-povera","tag-bahnhof-rolandseck","tag-barbara-hess","tag-christiane-loehr","tag-jannis-kounellis","tag-minimal-art","tag-skulptur","autor-barbara-hess"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - 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