{"id":2288,"date":"2024-06-21T09:20:55","date_gmt":"2024-06-21T07:20:55","guid":{"rendered":"https:\/\/on-art.news\/?p=5481"},"modified":"2026-08-14T22:00:03","modified_gmt":"2026-08-14T20:00:03","slug":"freistaat-der-kunst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/on-art.news\/en\/2024\/06\/21\/freistaat-der-kunst\/","title":{"rendered":"Freistaat der Kunst"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Leonhardi Museum in Dresden und seine Rolle f\u00fcr die ostdeutsche Kunst.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>H\u00e4ufig sind es die unscheinbaren Orte, an denen Geschichte geschrieben wird. Im Dresden der Nachkriegszeit war ein solcher Ort das kleine Leonhardi Museum am Stadtrand. Seit den 1960er-Jahren zeigt das Museum in den Gem\u00e4uern einer alten M\u00fchle zeitgen\u00f6ssische Kunst. Ber\u00fchmt wurde es zu DDR-Zeiten, in denen man hinter der etwas spie\u00dfigen gelben Fachwerkfassade immer wieder der Stasi trotzte und auch deren windigen Methoden, die das Ausstellen von unangenehmer Kunst verhindern sollten: Einmal etwa verschwand der Schl\u00fcssel zu den Museumsr\u00e4umen kurz vor einer Ausstellungser\u00f6ffnung und konnte nirgendwo gefunden werden. Ein anderes Mal wurde eine neue Leiterin eingesetzt, bei der schnell deutlich wurde, dass ihre Aufgabe nicht die F\u00f6rderung freier Kunst war, sondern das Aussp\u00e4hen der K\u00fcnstlergemeinschaft. Denn im Leonhardi Museum organisierten K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler der &#8222;Arbeitsgemeinschaft Leonhardi&#8220; in Eigenregie Ausstellungen. Die meisten davon waren kritisch und nonkonform. So wurde das Museum in Ostdeutschland zum unverzichtbaren Treffpunkt f\u00fcr moderne Kunst und f\u00fcr den Austausch unter Kunstschaffenden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eine historische Ungerechtigkeit<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Leonhardi Museum in Dresden ist ein verwunschener Ort. Man muss den Kopf einziehen, um nicht an die Balken der schr\u00e4gen T\u00fcrrahmen zu sto\u00dfen und eine enge, knarzende Holztreppe zu den Ausstellungsr\u00e4umen hinaufgehen. Im Obergeschoss und im Anbau der alten M\u00fchle \u00fcberraschen dann die weitl\u00e4ufigen Ausstellungsr\u00e4ume mit gl\u00e4nzendem Parkett-Boden und einem gro\u00dfen Oberlicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute hat das geschichtstr\u00e4chtige Haus einen ordentlichen Direktor und ist Teil der st\u00e4dtischen Museen. Das M\u00fchlen-Ensemble jenseits der Elbe zeigt immer noch zeitgen\u00f6ssische Kunst vor allem aus Dresden und Sachsen. Das ist zwar f\u00fcr ein st\u00e4dtisches Museum nicht un\u00fcblich, viele dieser Museen unterst\u00fctzen bewusst regionale K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler. Dennoch f\u00f6rdert das Leonhardi Museum heute explizit ostdeutsche Kunst. Denn obwohl die Tage vorbei sind, in denen nonkonforme Kunst in der DDR nur unter widrigen Bedingungen ausgestellt werden konnte, ist das Kapitel &#8222;Ostdeutsche Kunst&#8220; noch nicht abgeschlossen. Bernd Heise, der das Leonhardi Museum seit 2002 leitet, spricht von einer historischen Ungerechtigkeit: &#8222;Viele ostdeutsche Werke sind heute vergessen, dabei sind sie so wichtig und ein St\u00fcck Kunstgeschichte&#8220;. F\u00fcr ihn ist klar: Es ist eine Ungerechtigkeit, die man versuchen muss, auszugleichen \u2013 zumindest ann\u00e4herungsweise.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"779\" data-id=\"909\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/gloeckner_03-1024x779-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-909\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/gloeckner_03-1024x779-2.jpg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/gloeckner_03-1024x779-2-300x228.jpg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/gloeckner_03-1024x779-2-768x584.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"910\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Hermann-Glckner-10.10.-28.12.2003-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-910\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Hermann-Glckner-10.10.-28.12.2003-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Hermann-Glckner-10.10.-28.12.2003-300x225.jpg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Hermann-Glckner-10.10.-28.12.2003-768x576.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Hermann-Glckner-10.10.-28.12.2003-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Hermann-Glckner-10.10.-28.12.2003-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">Links und rechts: Ausstellungsansichten der Ausstellung &#8222;Hermann Gl\u00f6ckler, F\u00fcr Dresden&#8220;, er\u00f6ffnet am 10.10.2003. Fotos: Leonhardi Museum, Michael Kretzschmar.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Hype um ostdeutsche Kunst<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man k\u00f6nnte sagen: Es geht der ostdeutschen Kunst, wie vielen Deutschen, die in der ehemaligen DDR aufgewachsen sind und sich durch die abrupte Eingliederung in das West-System \u00fcbersehen f\u00fchlen. Dabei hat die Kunst vermutlich den Vorteil, dass sie heute mit zunehmendem Interesse von der immer noch westlich gepr\u00e4gten Kunstwelt wahrgenommen und zu einem <em>sexy <\/em>Au\u00dfenseiter verkl\u00e4rt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Ostdeutsche Kunst&#8220; \u2013 das ist mittlerweile ein spannender, exotischer Begriff. Die alte Biederkeit und Regimetreue, die man ostdeutschen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern unterstellte, ist verflogen \u2013 zum Gl\u00fcck. Stattdessen hat sich ein regelrechter Hype entwickelt. Sammlerinnen und Sammler interessieren sich f\u00fcr Kunst aus der ehemaligen DDR, immer mehr ostdeutsche K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler tauchen auf den Lehrpl\u00e4nen der Universit\u00e4ten auf \u2013 und Journalistinnen und Journalisten entdecken das, was im Osten zwar schon lange bekannt war, im Westen aber unter dem Radar flog.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kunstgeschichte umschreiben<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Dieses Interesse an der Kunst aus dem Osten h\u00e4tten wir uns schon in den 90er-Jahren gew\u00fcnscht&#8220;, sagt Heise. Es ist ihm aber wichtig, nicht ewig auf Identit\u00e4tsfragen zwischen West und Ost zu beharren: &#8222;Mir ist ostdeutsche Kunst wichtig, nicht, weil sie ostdeutsch ist, sondern weil sie gute Kunst ist.&#8220; Sein Ziel als Leiter des Leonhardi-Museums ist es daher, ostdeutsche Kunstgeschichte sichtbar zu machen. \u00c4hnlich, wie heute Ausstellungen zu K\u00fcnstlerinnen gemacht werden, die von der m\u00e4nnlich kanonisierten Kunstgeschichte verdr\u00e4ngt wurden, will Heise K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler zeigen, die seiner Meinung nach l\u00e4ngst Teil des Kanons sein sollten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Genealogie bedeutender ostdeutscher Kunstschaffender, die bereits im Leonhardi-Museum ausgestellt wurden, pr\u00e4sentiert die gro\u00dfe Katalogwand in der gem\u00fctlichen h\u00f6lzernen Stube des Museums. Neben gro\u00dfen Namen \u2013 wie Hermann Gl\u00f6ckner, Helga Paris und Lothar B\u00f6hme \u2013 findet man dort auch einige Westdeutsche, etwa Barbara Klemm oder das K\u00f6lner K\u00fcnstlerpaar Anna und Bernhard Blume.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber auch weniger bekannte K\u00fcnstler:innen tauchen dort mit liebevoll gestalteten Katalogen auf. F\u00fcr einige von ihnen ist es die erste Ausstellung in einem Museum \u2013 sie kommen frisch von der Dresdner Hochschule f\u00fcr Kunst. Andere sind \u00e4lter; sie hat Bernd Heise schon l\u00e4nger im Auge. So etwa Andreas Br\u00e4unsdorf, der aktuell in den hellen Oberlichts\u00e4len des Museums seine skurril-sch\u00f6nen Malereien mit schneeigen Bahnh\u00f6fen und Treppenh\u00e4usern mit kahlk\u00f6pfigen Boxern zeigt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped w3 wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"852\" data-id=\"913\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/11-Kopie-web-1200x998-1-1024x852.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-913\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/11-Kopie-web-1200x998-1-1024x852.jpg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/11-Kopie-web-1200x998-1-300x250.jpg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/11-Kopie-web-1200x998-1-768x639.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/11-Kopie-web-1200x998-1.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"716\" height=\"1024\" data-id=\"911\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/02_Andreas_Braeunsdorf-716x1024-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-911\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/02_Andreas_Braeunsdorf-716x1024-1.jpg 716w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/02_Andreas_Braeunsdorf-716x1024-1-210x300.jpg 210w\" sizes=\"(max-width: 716px) 100vw, 716px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"773\" height=\"1024\" data-id=\"912\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/03_Andreas_Braeunsdorf-773x1024-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-912\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/03_Andreas_Braeunsdorf-773x1024-1.jpg 773w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/03_Andreas_Braeunsdorf-773x1024-1-226x300.jpg 226w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/03_Andreas_Braeunsdorf-773x1024-1-768x1017.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 773px) 100vw, 773px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\"><strong>Links<\/strong>: Andreas Br\u00e4unsdorf, Petrol, 1999. \u00d6l auf Leinwand, 45 \u00d7 55 cm. Foto: Herbert Boswank. <strong>Middle<\/strong>: Andreas Br\u00e4unsdorf, Le Cuisinier, 2001. \u00d6l auf Leinwand, 115 \u00d7 80 cm. Foto: Herbert Boswank. <strong>Right<\/strong>: Andreas Br\u00e4unsdorf, Tonfilm, 2012. \u00d6l auf Leinwand, 81 \u00d7 60 cm. Foto: Herbert Boswank.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Von der Revolution zur Institution<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fr\u00fcher hatte der Maler und Namensgeber des Hauses, Eduard Leonhardi, die Ausstellungss\u00e4le zur Pr\u00e4sentation seiner romantischen Waldgem\u00e4lde genutzt. Heute ist noch ein kleinerer Raum, das sogenannte Aquarellzimmer, Leonhardis aus der Zeit gefallenen Bildern gewidmet. Das Museum l\u00e4dt h\u00e4ufig K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler ein, sich mit der Heimats-Malerei seines Namenspatrons auseinanderzusetzen und sie mit zeitgen\u00f6ssischen Positionen zu verbinden. Dabei entstehen Reflexionen zu Deutschland, dem Wald und auch zur altb\u00e4uerlichen Architektur des Hauses.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der einst revolution\u00e4re K\u00fcnstlerort im Elbtal ist l\u00e4ngst institutionalisiert. Heute ist das Leonhardi Museum ein Ort, der M\u00f6glichkeiten einer anderen Kunstgeschichte vorschl\u00e4gt und K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler, die Deutschlands Teilung unsichtbar gemacht hat, endlich der Kunstwelt zur\u00fcckgibt. Ein vielleicht unscheinbarer, aber wichtiger Ort f\u00fcr die Kunstgeschichte und auch f\u00fcr die Einheit eines Landes, das bis heute so fasziniert und zugleich terrorisiert ist von seiner ehemaligen Teilung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.leonhardi-museum.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">www.leonhardi-museum.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr style=\"--wb-separator-margin-top:0px;--wb-separator-margin-bottom:0px\" class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Beitr\u00e4ge aus unserer Reihe &#8222;West-Ost-Begegnungen&#8220; finden Sie hier:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Teil 1: <a href=\"https:\/\/on-art.news\/en\/2024\/03\/28\/der-osten-im-westen-im-osten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Jens Peter Koerver: Der Osten im Westen im Osten &#8211; Eine niederl\u00e4ndische Ausstellung zur Kunst Ostdeutschlands vor und nach 1989<\/a><br>Teil 2: <a href=\"https:\/\/on-art.news\/en\/2024\/05\/26\/zeit-war-reichlich-vorhanden\/\">Christoph Tannert: Zeit war reichlich vorhaben &#8211; Die Br\u00fcder Lippok und die Subkultur der 1980er Jahre in der DDR<\/a><br>Teil 3: <a href=\"https:\/\/on-art.news\/en\/2024\/06\/06\/ueberraschende-verwandtschaften\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Wolfgang Ullrich: \u00dcberraschende Verwandtschaften &#8211; Der deutsch-deutsche Bilderstreit in der R\u00fcckschau<\/a><br>Teil 5: <a href=\"https:\/\/on-art.news\/en\/2024\/07\/19\/ich-lehne-es-ab-positiv-in-die-ddr-zurueckzuschauen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Luise Wolf: &#8222;Ich lehne es ab, positiv in die DDR zur\u00fcckzuschauen&#8220;. Andrea Pichl zeigt ab Herbst im Hamburger Bahnhof in Berlin eine Einzelausstellung \u2013 als erste K\u00fcnstlerin aus der ehemaligen DDR.<\/a><br>Teil 6: <a href=\"https:\/\/on-art.news\/en\/2024\/08\/18\/endlager-oder-fundgrube\/\">Ingeborg Ruthe: Endlager oder Fundgrube. Das Kunstarchiv Beeskow im Museum f\u00fcr Utopie und Alltag bewahrt Kunst der fr\u00fcheren DDR<\/a><\/p>\n\n\n\n<style>\n.post-template-single-features .wp-block-group .wp-block-post-date {\n    margin-bottom: -1.5rem;\n}\n.post-template-single-features .wp-block-group .post-over-image {\n    margin-bottom: 3rem;\n}\n<\/style>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Leonhardi Museum in Dresden und seine Rolle f\u00fcr die ostdeutsche Kunst. H\u00e4ufig sind es die unscheinbaren Orte, an denen Geschichte geschrieben wird. Im Dresden der Nachkriegszeit war ein solcher Ort das kleine Leonhardi Museum am Stadtrand. 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