{"id":2293,"date":"2024-07-19T14:35:45","date_gmt":"2024-07-19T12:35:45","guid":{"rendered":"https:\/\/on-art.news\/?p=5748"},"modified":"2026-08-14T22:00:03","modified_gmt":"2026-08-14T20:00:03","slug":"ich-lehne-es-ab-positiv-in-die-ddr-zurueckzuschauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/on-art.news\/en\/2024\/07\/19\/ich-lehne-es-ab-positiv-in-die-ddr-zurueckzuschauen\/","title":{"rendered":"&#8222;Ich lehne es ab, positiv in die DDR zur\u00fcckzuschauen&#8220;"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"wp-block-heading\">Andrea Pichl zeigt ab Herbst im Hamburger Bahnhof in Berlin eine Einzelausstellung \u2013 als erste K\u00fcnstlerin aus der ehemaligen DDR.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von einer Parkbank aus beobachtete ich den Platz vor dem Eingang des Kunstraums Kreuzberg\/Bethanien in Berlin. Ich war hier mit Andrea Pichl verabredet. Als ich sie vor den schweren Holzt\u00fcren des Bethanien ersp\u00e4hte \u2013 gleichfalls nach mir Ausschau haltend&nbsp;\u2013 ging ich auf sie zu und winkte. &#8222;Ich wei\u00df ja nicht, wie du aussiehst&#8220;, warf sie mir entgegen und hob fragend und leicht vorwurfsvoll die Schultern. Sie hatte h\u00f6chstens zehn Sekunden auf mich warten m\u00fcssen \u2026 Aber dann folgte ein energetisches &#8222;Hallo!&#8220;, ein herzliches L\u00e4cheln und ein fester H\u00e4ndedruck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der erste Eindruck Andrea Pichls offenbarte mir typische Arten einer ostdeutsch-sozialisierten Frau; herzlich, aber unverbl\u00fcmt und zuweilen ungeduldig. Durch ihre Gedanken laufen immer mehrere Aufgaben gleichzeitig, weil die Arbeit die verf\u00fcgbare Zeit einfach immer \u00fcberrundet. Pichl entschuldigte sich vor dem Einstieg ins Gespr\u00e4ch daf\u00fcr, parallel E-Mails lesen zu m\u00fcssen, weil sie viel zu tun hat. Und essen m\u00fcsse sie auch noch. Ihre eigene Art spricht sie direkt an: &#8222;Inzwischen finden mich manche sicher \u00e4tzend, weil ich sehr straight bin.&#8220; Warum Pichl so straight ist, l\u00e4sst sich auch aus ihren Erfahrungen ableiten. Mittlerweile ist sie dank ihrer Zielstrebigkeit und Eigensinnigkeit nicht nur eine gefragte K\u00fcnstlerin, sondern hat auch kuratiert und publiziert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped w3 wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large w3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" data-id=\"949\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/01_doublebind-1024x682.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-949\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/01_doublebind-1024x682.jpeg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/01_doublebind-300x200.jpeg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/01_doublebind-768x511.jpeg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/01_doublebind.jpeg 1280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"948\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/03_Klub-Zukunft-1024x683.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-948\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/03_Klub-Zukunft-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/03_Klub-Zukunft-300x200.jpeg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/03_Klub-Zukunft-768x512.jpeg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/03_Klub-Zukunft.jpeg 1280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\"><strong>Links<\/strong>: Andrea Pichl, doublebind, 2011. Holz, Acrylglas, Aluminium, Papier, Videoprojektionen, 4450 mm x 6800 mm x 2950 mm. Ansicht der Ausstellung &#8222;Architektonika&#8220; and &#8222;Architektonika II&#8220; (2011-2013), Hamburger Bahnhof \u2013 Museum f\u00fcr Gegenwart Berlin, kuratiert von Gabriele Knapstein. Sammlung der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin. Foto: Marion Lammersen\/kubix. <strong>Right<\/strong>: Andrea Pichl &amp; Anne-Mie Van Kerckhoven, Klub Zukunft, 2014. Multiplex, bedruckte Leinwand und Satin, Acrylglas, Spiegel, Projektionen, 350 cm x 160 cm x 150 cm. Ausstellungsansicht von &#8222;Dialogue #1&#8220; (2014), Museum of Contemporary Art Antwerp (M HKA), Belgium. Foto: M HKA.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Andrea Pichls Kunst \u2013 Geld, Wohnen, Werte<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als dritte Ostdeutsche und erste Frau aus der DDR \u00fcberhaupt stellt Andrea Pichl im <em>Hamburger Bahnhof \u2013 Nationalgalerie der Gegenwart<\/em> solo aus. Pichls Kunst ist seit der Wende \u00f6ffentlich sichtbar und umfasst vor allem Objekte, Skulpturen, Installationen und auch Zeichnungen. Sie war bereits in einer Sammlungspr\u00e4sentation im Hamburger Bahnhof vertreten, international konnte sie ihre Arbeiten im <em>Irish Museum of Modern Art<\/em> und <em>Museum of Contemporary Art Antwerp<\/em> zeigen. Permanente Skulpturen von ihr finden sich mittlerweile im Garten der Kunsthalle Rostock und auf dem Campus Nord der Humboldt Universit\u00e4t zu Berlin. Einen unerwarteten Durchbruch bildete Pichls Kuration einer Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg\/Bethanien im Jahr 2022. In <em>Worin unsere St\u00e4rke besteht \u2013 50 K\u00fcnstlerinnen der DDR<\/em> f\u00fchrte sie drei Generationen von K\u00fcnstlerinnen aus der DDR zusammen. Die Schau erzeugte international Resonanz und verschob den Kunstdiskurs zugunsten weiblicher K\u00fcnstlerinnen aus der DDR \u2013 die vorher wenig sichtbar waren. Derzeit arbeitet Pichl an einer permanenten Installation f\u00fcr das Bundesfinanzministerium.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Hamburger Bahnhof wird Pichl unter dem Titel <em>Wertewirtschaft<\/em> vom 8. November 2024 bis 4. Mai 2025 neue Arbeiten zeigen, die den \u00f6konomischen Austausch zwischen der ehemaligen DDR und BRD verhandeln. In ihren raumgreifenden Skulpturen macht sie mittels rekonstruierter baulicher Strukturen, restaurierter Materialien, historischer Fotografien und Projektionen mehrere geschichtliche Vergangenheiten sichtbar. Die installativen Architekturen zeichnen raum- und gesellschaftspsychologische Bezugssysteme auf. Sie stellen eine Vermessung vergangener Wirklichkeitserfahrung dar \u2013 Wohnformen, Kapitalfl\u00fcsse oder staatliche Eingriffe ins Private. Andrea Pichl hat die Mauer &#8222;physisch und psychisch erlebt&#8220;, wie sie sagt. Sie war 25 Jahre alt als sie fiel. Ihre Arbeiten beleuchten die sichtbaren, aber auch unsichtbaren oder verdr\u00e4ngten \u00f6konomischen und sozio-politischen Verwerfungen des Systemwechsels und des DDR-Regimes. Weshalb das notwendig ist und immer dringlicher zu werden scheint, wird an Pichls Biografie deutlich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufwachsen in Ostberlin, Ostplatte und die Stasi-Akten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andrea Pichl wurde in Haldensleben in Sachsen-Anhalt, ehemalige DDR, geboren und wuchs in Moskau und Ostberlin auf. Zum Studium der Bildhauerei an der Wei\u00dfensee Kunsthochschule Berlin wurde sie mehrfach abgelehnt. Die vorgebliche Begr\u00fcndung war, sie sei k\u00f6rperlich nicht dazu in der Lage. Der eigentliche Grund war ein Disziplinarverfahren gegen ihren Vater, aber das wurde erst mit \u00d6ffnung der Stasi-Akten bekannt. Das P\u00e4dagogikstudium brach Pichl ab \u2013 die Enge des Denkens und die Enge des Studentenwohnheims waren f\u00fcr sie nicht auszuhalten. Im Land des Arbeitskr\u00e4ftemangels waren Freigeister und Taugenichtse nicht vorgesehen. Aber Pichl hatte bereits das Ostberliner K\u00fcnstlerleben f\u00fcr sich entdeckt. Lohnarbeit, Fremdbestimmung, Ostplatte und Schrankw\u00e4nde \u2013 Pichl versp\u00fcrte bei diesem Lebensausblick ein unertr\u00e4gliches &#8222;Unwohlsein&#8220;. Sie wohnte in besetzten Wohnungen und jobbte unter anderem als Erzieherin, Kinderfrau, Bibliotheks- und Fabrikarbeiterin. Was sie sonst in diesem Leben fand, waren Freundschaften und auch ein &#8222;Bildungsprogramm&#8220;, wie sie es nennt, mit anderen B\u00fcchern, anderen Gespr\u00e4chen und vor allem anderen Tr\u00e4umen \u2013 dem nicht-konformen Leben in einem Staat, dessen Funktionieren auf Konformit\u00e4t beruhte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"738\" data-id=\"951\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04_Kiosk-1024x738.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-951\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04_Kiosk-1024x738.jpeg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04_Kiosk-300x216.jpeg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04_Kiosk-768x554.jpeg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04_Kiosk.jpeg 1280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"785\" data-id=\"950\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04_Kiosk_II-1024x785.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-950\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04_Kiosk_II-1024x785.jpeg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04_Kiosk_II-300x230.jpeg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04_Kiosk_II-768x589.jpeg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04_Kiosk_II.jpeg 1254w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\"><strong>Links<\/strong> und <strong>rechts<\/strong>: Andrea Pichl, Kiosk \u2013 Fragmente einer Zeit, 2023. Stahl, goldfarben pulverbeschichtet, 4633 mm x 3621 mm x 2729 mm. Permanente Skulptur. Kunsthalle Rostock. Foto: Tim Kellner.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die DDR und die Wende<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was f\u00fcr Au\u00dfenstehende nach gelebter Utopie klingen mag, konnte sich f\u00fcr Menschen in der DDR schnell zur Dystopie verkehren. Der Staat wies seinen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern Studien-, Arbeits-, Wohn- und sogar Urlaubspl\u00e4tze zu. Wer sich aus diesem vorgeplanten Leben herauswagte, musste es nicht nur selbst gestalten k\u00f6nnen, sondern lebte immer auch mit der Gefahr kriminalisiert zu werden. Pichl musste in diesem Kontext Zielstrebigkeit entwickeln, um ihr Leben in gr\u00f6\u00dferer Freiheit zu erm\u00f6glichen, als es die Mehrheit der Gesellschaft erlebte. Erst nach der Wende konnte Pichl Bildhauerei an der Kunsthochschule Wei\u00dfensee studieren. Da war sie bereits 27 Jahre alt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es fiel ostdeutschen K\u00fcnstlerinnen nach der Wende vielfach schwer, Stipendien zu erhalten und ihre Kunst am westlichen Kunstmarkt sichtbar zu machen. Aber Pichls sachliche, Recherche-basierte Arbeit zu Themen wie Geld, Politik und Wohnen hob ihre Kunst heraus aus den in Ost und West so unterschiedlich gewachsenen sozialen Perspektiven auf ideologisch-moralische Fragen oder Geschlecht. Bis 2019 \u2013 als sich Pichl in Leipzig in einer Ausstellung \u00fcber ostdeutsche Kunst wiederfand und kaum weibliche K\u00fcnstlerinnen ausgestellt sah, da sagte sie sich: &#8222;Ich mache das jetzt selbst!&#8220; 98 Prozent der angefragten K\u00fcnstlerinnen sagten auf Anhieb zu f\u00fcr eine Ausstellung von ausschlie\u00dflich weiblichen K\u00fcnstlerinnen aus der ehemaligen DDR mit modernen und zeitgen\u00f6ssischen Werken. Die Ausstellung <em>Worin unsere St\u00e4rke besteht<\/em> zeigte: &#8222;Wir leben, es gibt uns.&#8220; Und das zahlreich \u2013 daran konnte ab da kein Zweifel mehr bestehen. Pichls Erwartungen waren gering, die \u00f6ffentliche Resonanz riesig und Pichl ist unter der Arbeit &#8222;zusammengekracht&#8220;, erz\u00e4hlt sie. Die Resonanz seitens der mitwirkenden K\u00fcnstlerinnen blieb oftmals aus. Warum? &#8222;Keine Ahnung&#8220;, sagt sie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erfahrung Pichls ist keine individuelle, sondern verweist auf immer noch tief eingeschriebene Ausgrenzungserfahrungen von K\u00fcnstlerinnen aus dem Osten, sei es durch mangelnde Professionalit\u00e4t in der Selbstvermarktung oder schlicht aus mangelndem Interesse nach jahrelanger Unsichtbarmachung durch m\u00e4nnliche Kollegen und Entscheidungstr\u00e4ger. Glamour\u00f6s findet Pichl ihre Rolle als &#8222;Ostk\u00fcnstlerin&#8220; nicht. Sie findet es &#8222;skandal\u00f6s&#8220; die erste ostdeutsche K\u00fcnstlerin mit Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof zu sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gegen Verharmlosung und Ostalgie<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei liefert gerade die gelebte Erfahrung der Geschichte wichtige Beitr\u00e4ge in Zeiten von Populismus und Polarisierung. Kunstschaffende und Kreative wagen es eher, unverstellte Wahrheiten zu vertreten \u2013 ihre Kunst erprobt, wie geduldet oder erw\u00fcnscht diese sind. &#8222;Es war einfach eine Diktatur und allerorten findet eine Verharmlosung statt&#8220;, sagt Pichl. Geschichtsrelativismus ist mit ihr nicht zu haben. Als Nonkonforme wurde ihr die Ungerechtigkeit des DDR-Regimes bewusst und Ostalgie in jedweder Form lehnt sie ab. Auf die Frage, ob es in der R\u00fcckschau auch positive Seiten an der DDR gab, antwortet sie straight: &#8222;Ich lehne es ab, positiv in die DDR zur\u00fcckzuschauen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<hr style=\"--wb-separator-margin-top:0px;--wb-separator-margin-bottom:0px\" class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Beitr\u00e4ge aus unserer Reihe &#8222;West-Ost-Begegnungen&#8220; finden Sie hier:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Teil 1: <a href=\"https:\/\/on-art.news\/en\/2024\/03\/28\/der-osten-im-westen-im-osten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Jens Peter Koerver: Der Osten im Westen im Osten &#8211; Eine niederl\u00e4ndische Ausstellung zur Kunst Ostdeutschlands vor und nach 1989<\/a><br>Teil 2: <a href=\"https:\/\/on-art.news\/en\/2024\/05\/26\/zeit-war-reichlich-vorhanden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Christoph Tannert: Zeit war reichlich vorhaben &#8211; Die Br\u00fcder Lippok und die Subkultur der 1980er Jahre in der DDR<\/a><br>Teil 3: <a href=\"https:\/\/on-art.news\/en\/2024\/06\/06\/ueberraschende-verwandtschaften\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Wolfgang Ullrich: \u00dcberraschende Verwandtschaften &#8211; Der deutsch-deutsche Bilderstreit in der R\u00fcckschau<\/a><br>Teil 4: <a href=\"https:\/\/on-art.news\/en\/2024\/06\/21\/freistaat-der-kunst\/\">Freya Dieckmann: Freistaat der Kunst &#8211; Das Leonhardi Museum in Dresden und seine Rolle f\u00fcr die ostdeutsche Kunst<\/a><br>Teil 6: <a href=\"https:\/\/on-art.news\/en\/2024\/08\/18\/endlager-oder-fundgrube\/\">Ingeborg Ruthe: Endlager oder Fundgrube. Das Kunstarchiv Beeskow im Museum f\u00fcr Utopie und Alltag bewahrt Kunst der fr\u00fcheren DDR<\/a><\/p>\n\n\n\n<style>\n.post-template-single-features .wp-block-group .wp-block-post-date {\n    margin-bottom: -1.5rem;\n}\n.post-template-single-features .wp-block-group .post-over-image {\n    margin-bottom: 3rem;\n}\n<\/style>\n\n\n\n<hr style=\"--wb-separator-margin-top:0px;--wb-separator-margin-bottom:0px\" class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Andrea Pichl zeigt ab Herbst im Hamburger Bahnhof in Berlin eine Einzelausstellung \u2013 als erste K\u00fcnstlerin aus der ehemaligen DDR. Von einer Parkbank aus beobachtete ich den Platz vor dem Eingang des Kunstraums Kreuzberg\/Bethanien in Berlin. Ich war hier mit Andrea Pichl verabredet. 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