{"id":2311,"date":"2024-10-04T09:17:13","date_gmt":"2024-10-04T07:17:13","guid":{"rendered":"https:\/\/on-art.news\/?p=6469"},"modified":"2026-08-14T22:00:03","modified_gmt":"2026-08-14T20:00:03","slug":"aufbruch-ins-unbekannte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/on-art.news\/en\/2024\/10\/04\/aufbruch-ins-unbekannte\/","title":{"rendered":"Aufbruch ins Unbekannte"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"wp-block-heading\">Mit seinen &#8222;Computerbildern&#8220; betrat Albert Oehlen seinerzeit Neuland. Jetzt sind zentrale Arbeiten der Serie in der Hamburger Kunsthalle zu sehen.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Digital Art, das ist ein feststehender Begriff f\u00fcr k\u00fcnstlerische Arbeiten, die mit Hilfe von computergest\u00fctzten Technologien erzeugt werden. Das Spektrum ist \u00e4u\u00dferst breit gef\u00e4chert. Es reicht von der simplen Internetkunst im frisch geborenen World Wide Web Mitte der 1990er Jahre \u00fcber Virtual und Augmented Reality bis hin zum vor einigen Jahren ausgebrochenen Hype um NFT- Kunstwerke, der nun allerdings auch schon wieder abzuebben scheint. Aktuell ist KI-generierte Kunst in aller Munde. Doch angesichts der Tatsache, dass die daf\u00fcr notwendigen Tools praktisch kostenlos f\u00fcr jedermann verf\u00fcgbar sind und von Tag zu Tag perfekter werden, l\u00e4sst sich auch daraus kein Exklusivit\u00e4tsanspruch mehr konstruieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large w3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"842\" height=\"1024\" data-id=\"1066\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-blind-in-texas-1994-vg-bildkunst-2024-foto-stefan-rohner-842x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1066\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-blind-in-texas-1994-vg-bildkunst-2024-foto-stefan-rohner-842x1024.jpg 842w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-blind-in-texas-1994-vg-bildkunst-2024-foto-stefan-rohner-247x300.jpg 247w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-blind-in-texas-1994-vg-bildkunst-2024-foto-stefan-rohner-768x934.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-blind-in-texas-1994-vg-bildkunst-2024-foto-stefan-rohner-1263x1536.jpg 1263w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-blind-in-texas-1994-vg-bildkunst-2024-foto-stefan-rohner-1685x2048.jpg 1685w\" sizes=\"(max-width: 842px) 100vw, 842px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">Albert Oehlen, Blind in Texas, 1994. Siebdruck und \u00d6l auf Leinwand, 240 x 200 cm. VG Bildkunst 2024, Bonn. Foto: Stefan Rohner.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Inspiriert von Computerzeitschriften<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als der 1954 in Krefeld geborene Maler Albert Oehlen 1990 in Los Angeles ein Atelier bezog, welches er sich im Halbjahresrhythmus mit seinem Malerkollegen Martin Kippenberger teilte, konnte er von alldem noch nichts wissen. Dennoch weckten die Computerzeitschriften, die er an den Zeitungsst\u00e4nden seiner kalifornischen Wahlheimat entdeckte, sein Interesse. &#8222;Die Hippies haben damals in billig gemachten Magazinen die Virtual Reality vorausgedacht&#8220;, so Oehlen im R\u00fcckblick. Was er da sah, fand er zwar nicht besonders sch\u00f6n, aber interessant genug, um sich damit malerisch auseinanderzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn, um das gleich klarzustellen, ein Vertreter der Digital Art ist Albert Oehlen selbst, von dem jetzt unter dem Titel &#8222;Computerbilder&#8220; eine 20 gro\u00dfformatige Arbeiten umfassende Ausstellung in der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle gezeigt wird, bis heute nicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">M\u00f6glichkeiten und Grenzen der Malerei<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eigentlich lieferten ihm die grob pixeligen Computervorlagen nur eine passende Aufgabenstellung, um sich daran malerisch abzuarbeiten. Denn seit Beginn seiner Karriere ging es Albert Oehlen nicht blo\u00df darum, attraktive Bilder zu malen, sondern das Medium Malerei, seine M\u00f6glichkeiten und Grenzen konsequent und selbstkritisch auf den Pr\u00fcfstand zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst gestellte Hindernisse hatten seine Kreativit\u00e4t schon mehrfach bef\u00f6rdert. Male mit billigen Farben! Baue Spiegel ins Bild ein! Oder, wenn etwas Gro\u00dfes gefragt ist, einfach ein paar Dinosaurier! Mit derart herausfordernden Vorgaben hatte Oehlen f\u00fcr sich schon in der Vergangenheit gewisse Restriktionen, Parameter und Aufgabenstellungen definiert, innerhalb derer er malerisch zurechtkommen musste und k\u00fcnstlerisches Neuland erobern konnte. Nun also sollte es die Auseinandersetzung mit Computerbildern beziehungsweise der \u00c4sthetik von Grafikprogrammen und fr\u00fchen Gaming-Oberfl\u00e4chen sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oehlen erwarb ein Laptop der allerersten Generation, die Texas Instruments gerade erst f\u00fcr die Verwendung in Privathaushalten auf den Markt gebracht hatte. Selbst \u00fcberhaupt kein Experte in Sachen Computertechnologie, bat er den ebenfalls gerade in Los Angeles anwesenden Kulturwissenschaftler und Poptheoretiker Diedrich Diederichsen um Hilfe bei den ersten Gehversuchen mit dem &#8222;Klapprechner&#8220; (Oehlen).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Computerbildschirm entstanden erste Zeichnungen. Relativ chaotisch anmutende Ansammlungen von Rastern, Kl\u00f6tzchen, Schachbrettmustern, backsteinartigen Strukturen, wolkenf\u00f6rmigen Verwirbelungen aus unz\u00e4hligen kleinen Punkten, ineinander verschlungene Liniengeflechte, pixelige Treppchen und ab und zu auch Formen, die wie stilisierte Gehirne aussehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1019\" data-id=\"1067\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-ohne-titel-1992-vg-bildkunst-2024-foto-lothar-schnepf-1024x1019.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1067\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-ohne-titel-1992-vg-bildkunst-2024-foto-lothar-schnepf-1024x1019.jpg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-ohne-titel-1992-vg-bildkunst-2024-foto-lothar-schnepf-300x298.jpg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-ohne-titel-1992-vg-bildkunst-2024-foto-lothar-schnepf-150x150.jpg 150w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-ohne-titel-1992-vg-bildkunst-2024-foto-lothar-schnepf-768x764.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-ohne-titel-1992-vg-bildkunst-2024-foto-lothar-schnepf-1536x1528.jpg 1536w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-ohne-titel-1992-vg-bildkunst-2024-foto-lothar-schnepf-2048x2038.jpg 2048w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-ohne-titel-1992-vg-bildkunst-2024-foto-lothar-schnepf-100x100.jpg 100w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-ohne-titel-1992-vg-bildkunst-2024-foto-lothar-schnepf-120x120.jpg 120w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">Albert Oehlen, Ohne Titel, 1992. Siebdruck, Acryl und \u00d6l auf Leinwand, 200 x 200 cm. VG Bildkunst 2024, Bonn. Foto: Lothar Schnepf.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was aus heutiger Sicht nahezu vorsintflutlich-rudiment\u00e4r anmutet, entsprach damals dem allerneuesten Stand der Technik. Albert Oehlen nahm die auf Papier ausgedruckten Vorlagen, lie\u00df die Motive vergr\u00f6\u00dfern und in Siebdrucktechnik auf gro\u00dfe Leinw\u00e4nde \u00fcbertragen. Danach begann er, sie mit malerischen Eingriffen zu bearbeiten. Mit Acryl- und \u00d6lfarbe, aber auch mit Spraytechniken oder mit den Fingern erg\u00e4nzte er Linienverl\u00e4ufe, f\u00fchrte disparate Elemente zu neuen Formen zusammen oder verunkl\u00e4rte bestimmte Bildzonen, indem er sie mit Farbnebeln unkenntlich machte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Der Zusammenhang mit der vorhergehenden Phase ist durchaus da. In den Farbbildern, die ich davor gemalt habe, wollte ich von der Komposition wegkommen. Ich habe auf das reagiert, was da war, habe Elemente deformiert, gestreckt und immer gewusst, was ich mit bestimmten Bildelementen machen muss, ein Repertoire von Praktiken, die mich davon abhielten, das Bild zu komponieren. Die Computerbilder sind aus diesem Prozess hervorgegangen&#8220;, so Oehlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kunsthallendirektor Alexander Klar, der die Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit dem K\u00fcnstler kuratiert hat, zeigt Oehlen auf der ganzen ersten Etage der Galerie der Gegenwart. Er gibt den Werken in den von Tageslicht durchfluteten R\u00e4umen den n\u00f6tigen Platz, um individuell wahrgenommen zu werden. Blicke auf Stra\u00dfenkreuzungen, Eisenbahnschienen und die Alster beziehen zudem den Hamburger Stadtraum mit ins Ausstellungsgeschehen ein. Getreu dem Motto &#8222;Less is more&#8220; sind nur insgesamt 18 Gem\u00e4lde zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenig genug, um sie nach und nach abzuschreiten und sich mit jedem Bild etwas eingehender zu besch\u00e4ftigen. Zwei weitere Arbeiten sollen noch an anderer Stelle in der Hamburger Kunsthalle ihren Platz finden. Im demn\u00e4chst erscheinenden Catalogue raisonn\u00e9 werden dann alle 92 Computerbilder abgebildet sein. Die abgeschlossene Werkgruppe umfasst zwei Serien: Eine entstand Anfang der 1990er Jahre, die zweite dann zu Beginn der 2000er Jahre.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"765\" height=\"1024\" data-id=\"1068\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-son-of-dogshit-1997-vg-bildkunst-2024-765x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1068\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-son-of-dogshit-1997-vg-bildkunst-2024-765x1024.jpg 765w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-son-of-dogshit-1997-vg-bildkunst-2024-224x300.jpg 224w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-son-of-dogshit-1997-vg-bildkunst-2024-768x1028.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-son-of-dogshit-1997-vg-bildkunst-2024-1148x1536.jpg 1148w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-son-of-dogshit-1997-vg-bildkunst-2024-1530x2048.jpg 1530w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/albert-oehlen-son-of-dogshit-1997-vg-bildkunst-2024-scaled.jpg 1913w\" sizes=\"(max-width: 765px) 100vw, 765px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">Albert Oehlen, Son of Dogshit, 1997. \u00d6l auf Leinwand, 255 x 190 cm. VG Bildkunst 2024, Bonn. Foto: Archiv Galerie Max Hetzler.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kurator:innen und Besucher:innen der von strengen geometrischen Prinzipien dominierten Architektur des 1997 er\u00f6ffneten Oswald Mathias Ungers-Baus hadern oft mit der als kompromisslos und schematisch empfundenen Absolutsetzung des quadratischen Prinzips. Bei dieser Ausstellung aber passt es. Zumal Albert Oehlen selbst immer wieder die Auseinandersetzung mit streng mathematischen Prinzipien sucht und als bereichernd empfindet. So entstehen viele seiner Gem\u00e4lde auch aus seiner intensiven Besch\u00e4ftigung mit der Neuen Musik und avantgardistischen Kompositionstechniken heraus. Die Bildtitel der Serie geben davon Zeugnis, dass Oehlen aber durchaus auch ein Fan popul\u00e4rer Musik ist. So bezieht sich der Titel &#8222;Annihilator&#8220;, des mit Abmessungen von 374 x 709 cm gr\u00f6\u00dften Bildes der Ausstellung, auf eine kanadische Trash-Metal-Band. Das Gem\u00e4lde &#8222;Captain Jack&#8220; spielt auf eine deutsche Electronic Band an und &#8222;Blind in Texas&#8220; auf einen Song der amerikanischen Heavy-Metal-Band W.A.S.P.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vom Schwarz-Wei\u00df zur Farbe<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend die meisten der in Hamburg gezeigten Arbeiten entweder monochrom in Schwarz-Wei\u00df- oder Magenta-Abstufungen ausgef\u00fchrt sind, bedient sich Oehlen auf einigen Bildern auch einer breiteren Farbpalette. So zum Beispiel auf dem 226 x 300 cm messenden Gem\u00e4lde &#8222;Fleisch&#8220;. Es stammt aus dem Jahr 1995 und versammelt eine Vielzahl von Beige-, Rot- und Braunt\u00f6nen, die an menschliche Haut oder Lippen erinnern. Womit nat\u00fcrlich auch ein sch\u00f6ner Bogen in die umfangreiche Malereisammlung der Hamburger Kunsthalle geschlagen wird, die die unterschiedlichsten Inkarnate aus acht Jahrhunderten versammelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Albert Oehlen, der im September seinen 70. Geburtstag feierte, ist bis heute ein genauer Beobachter des technologischen Fortschritts. Dass dieser auch vor dem Kunstbetrieb nicht halt macht, ist f\u00fcr ihn eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Doch an seiner Auffassung, dass Computer nur vom Menschen programmierte Werkzeuge und nicht eigenst\u00e4ndige Sch\u00f6pfer sind, h\u00e4lt er fest. &#8222;Fertig machen muss es dann die menschliche Hand&#8220;, sagt Oehlen mit Entschiedenheit.<\/p>\n\n\n\n<hr style=\"--wb-separator-margin-top:0px;--wb-separator-margin-bottom:0px\" class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Albert Oehlen. Computerbilder<br>Hamburger Kunsthalle, Galerie der Gegenwart<br>Bis 2. M\u00e4rz 2025<br>Ein umfangreicher Catalogue raisonn\u00e9 wird bis Ende 2024 erscheinen<br><a href=\"http:\/\/www.hamburger-kunsthalle.de\/\">www.hamburger-kunsthalle.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><br><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit seinen &#8222;Computerbildern&#8220; betrat Albert Oehlen seinerzeit Neuland. Jetzt sind zentrale Arbeiten der Serie in der Hamburger Kunsthalle zu sehen. Digital Art, das ist ein feststehender Begriff f\u00fcr k\u00fcnstlerische Arbeiten, die mit Hilfe von computergest\u00fctzten Technologien erzeugt werden. Das Spektrum ist \u00e4u\u00dferst breit gef\u00e4chert. 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