{"id":2439,"date":"2025-11-06T11:40:07","date_gmt":"2025-11-06T10:40:07","guid":{"rendered":"https:\/\/on-art.news\/?p=10519"},"modified":"2026-08-14T22:00:05","modified_gmt":"2026-08-14T20:00:05","slug":"ausdruck-der-das-groteske-streift","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/on-art.news\/en\/2025\/11\/06\/ausdruck-der-das-groteske-streift\/","title":{"rendered":"Ausdruck, der das Groteske streift"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"wp-block-heading\">Ludwig M\u00fcnstermann im Augusteum, Landesmuseum Kunst &amp; Kultur Oldenburg<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Oldenburger Land gibt es etliche Gottesh\u00e4user, in denen man auch heute noch die Werke des norddeutschen Bildhauers und -schnitzers Ludwig M\u00fcnstermann (um 1575\u20131637\/38) bewundern kann. In den Sakralbauten der Stadt selbst trifft man allerdings nicht auf seine Werke. <br>Ein Besuch Oldenburgs lohnt derzeit aber allemal. Im Bahnhof k\u00fcnden bereits Fragmente von Wandmosaiken, die ehemals dessen Wartehallen zierten, von der Eleganz, mit der das Gro\u00dfherzogtum Oldenburg in fr\u00fcheren Zeiten Reisende empfing. 1867, noch vor dem Bau des repr\u00e4sentativen Bahnhofs, ist Oldenburg an den Eisenbahnverkehr angeschlossen worden. Im selben Jahr entstand am Rande des Schlossparks mit dem <em>Augusteum<\/em> ein erster Museumsbau, der \u2013 im Stil eines Renaissance-Palazzo \u2013 als Gro\u00dfherzogliche Gem\u00e4ldegalerie diente. Das Haus z\u00e4hlt zu den \u00e4ltesten Museen in Norddeutschland und ist seit 1981 Teil des <em>Landesmuseums f\u00fcr Kunst &amp; Kultur Oldenburg<\/em>, das in den 1920er-Jahren im Oldenburger Schloss gegr\u00fcndet wurde. Das Geb\u00e4ude-Ensemble des Museums, zu dem heute auch das Prinzenpalais geh\u00f6rt, hat eine besondere Lage: Umschlossen von zahlreichen Gew\u00e4ssern, bildet es eine ansehnliche Insel inmitten der Binnenhafenstadt Oldenburg, die rings um die Altstadt von vielbefahrenen Ausfallstra\u00dfen durchzogen wird. Hier nun, im Augusteum, zeigt zurzeit eine Ausstellung die Werke des fast vergessenen Ludwig M\u00fcnstermann, denn zur Sammlung des Landesmuseums z\u00e4hlt der umfangreichste Werkbestand des K\u00fcnstlers. Er wurde in diesem Umfang bislang noch nie pr\u00e4sentiert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Von der Kirche ins Museum<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ludwig M\u00fcnstermann, vermutlich um 1575 in Bremen geboren, ist bis heute mit seinen Alt\u00e4ren, Kanzeln und Taufen, die in den Kirchen des Oldenburger Lands noch immer in Gebrauch sind, pr\u00e4sent. Nur wenige Dokumente zum Leben des K\u00fcnstlers sind jedoch \u00fcberliefert, und so ist eine eingehende Betrachtung seiner Werke in der Kunstgeschichte f\u00fcr lange Zeit ausgeblieben. Der Kunsthistoriker Dietmar J. Ponert und der Theologe Rolf Sch\u00e4fer haben 2016 erstmals ein Werkverzeichnis zu M\u00fcnstermann vorgelegt, auf das die Oldenburger Ausstellung <em>M\u00fcnstermann<\/em> aufbaut. Anhand von rund 35 Werken des Bildhauers, die gr\u00f6\u00dftenteils aus den Best\u00e4nden des Landesmuseums stammen und durch Leihgaben aus dem Berliner Bode-Museum und dem Bremer Focke-Museum erg\u00e4nzt werden (die drei einzigen Institutionen, die seine Arbeiten gesammelt haben), spannt die von der kommissarischen Direktorin des Landesmuseums Anna Heinze und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Hannes Eckstein kuratierte Schau ein Panorama auf, das M\u00fcnstermanns k\u00fcnstlerischen Ausdruck in den Blick nimmt wie auch die Bedeutung seiner theologischen Bildprogramme darlegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da sich M\u00fcnstermanns Hauptwerke und weitere seiner Arbeiten in insgesamt zwanzig Kirchen von Oldenburg bis zur Nordsee befinden, pr\u00e4sentiert die Ausstellung vor allem skulpturale Fragmente, die ehemals Teil von profaner Architektur oder von Kirchenausstattungen gewesen sind. Expressive Gestik, Mimik und Posen seiner Figuren, die sich typisch f\u00fcr den Stil des Manierismus als <em>figura serpentinata<\/em> schl\u00e4ngelnd in die H\u00f6he winden, finden sich in all seinen Werkgruppen. Die aus Eichen- und Lindenholz, mitunter auch aus Elfenbein und Sandstein gefertigten Objekte wie Konsolk\u00f6pfe, Kanzeltr\u00e4ger oder Taufsteindeckel werden durch Bildwerke seiner Zeitgenossen wie von den niederl\u00e4ndischen Malern Hendrick Goltzius, Bartholom\u00e4us Spranger und Hans Vredeman de Vries oder von dem Bautheoretiker Wendel Dietterlin durch Radierungen zur architektonischen Gestaltung erg\u00e4nzt. Dadurch werden etwa M\u00fcnstermanns aus Holz gefertigter Epitaph-Rahmen, ein Teil einer Empore (norddeutsch: Prieche) oder freistehende Figuren, die seinerzeit von Fassmalern farbig gefasst wurden und die heute noch Farbspuren aufweisen, greifbar f\u00fcr ein Verstehen ihrer r\u00e4umlichen Einbettung und Funktion. Doch weshalb blicken die von den W\u00e4nden herabschauenden Putti, Narren und die vier auf Stelen aufgereihten Evangelisten gleicherma\u00dfen mit verzerrten Augen und M\u00fcndern aus fratzenhaften Gesichtern?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kunst im Auftrag der Grafschaft<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Mitarbeiter eines Bremer Meisters nahm Ludwig M\u00fcnstermann seinen Beruf als Steinmetz auf. 1599 wurde M\u00fcnstermann als Meister des Drechsleramtes in Hamburg verzeichnet, wo er eine eigene Werkstatt mit seinen S\u00f6hnen f\u00fchrte. Doch sind in Hamburg keine seiner Werke verblieben. M\u00fcnstermanns wichtigste Auftraggeber waren zun\u00e4chst Herzog Philipp Sigismund von Braunschweig-Wolfenb\u00fcttel, zugleich Bischof von Osnabr\u00fcck und Verden, und Graf Anton II. von Oldenburg-Delmenhorst und dessen Frau Sibylla Elisabeth, f\u00fcr die er in der Grafschaft Oldenburg sowohl religi\u00f6se wie auch profane Werke verwirklichte, zum Beispiel in den Schl\u00f6ssern Delmenhorst und Oldenburg. Pastoren und Kirchengemeinden schlossen sich als Auftraggebende an. Die Vorgaben zur theologischen Programmatik erfolgten vermutlich durch die Auftraggebenden. Die virtuose Ausf\u00fchrung der Bildprogramme, die der K\u00fcnstler mit Bezug auf die Kirchenr\u00e4ume konzipierte, und die \u00c4sthetik seiner Figuren, die Hannes Eckstein als &#8222;transgressiv&#8220; beschreibt, ist jedoch M\u00fcnstermann und seiner Werkstatt zuzurechnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped w3 wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"807\" height=\"1024\" data-id=\"1788\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Ludwig_Muenstermann__Herkules__Tragefigur_eines_Kamins_im_Schloss_Delmenhorst__Detail___um_1610__Focke-Museum__Bremen__Foto_Martin_Luther-807x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1788\" 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Focke-Museum, Bremer Landesmuseum f\u00fcr Kunst und Kulturgeschichte. Foto: Martin Luther. <strong>Middle<\/strong>: Ludwig M\u00fcnstermann, Konsolkopf (Putto), um 1615. Landesmuseum Kunst &amp; Kultur Oldenburg. Foto: Sven Adelaide. <strong>Right<\/strong>: Ludwig M\u00fcnstermann, Gefl\u00fcgelter Teufel vom Tossener Altar, 1631. Landesmuseum Kunst &amp; Kultur Oldenburg. Foto: Sven Adelaide.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00fcnstermanns \u00e4ltestes erhaltenes profanes Werk <em>Herkules<\/em> (um 1610), das als Tragefigur aus Sandstein ehemals Teil eines Kamins in Schloss Delmenhorst gewesen ist, bildet den Auftakt der Schau. Es ist eine der wenigen Arbeiten aus dem Themenkreis der griechischen Mythologie, die M\u00fcnstermann verwirklicht hat. So auch der aus Eichenholz geschnitzte <em>Apollo<\/em> (1615\/16), der als Element eines Orgelprospekts f\u00fcr die Kirchengemeinde zu Varel entstand und der den Schlusspunkt der Ausstellung setzt \u2013 begleitet von Zeichnungen von Markus L\u00fcpertz, zu denen er von der Apollo-Figur inspiriert wurde und die M\u00fcnstermanns Wirkung bis ins Heute illustrieren sollen. Dazwischen entfaltet sich \u00fcber den Gro\u00dfteil der Ausstellung die weitaus interessantere Betrachtung von M\u00fcnstermanns sakralen Bildthemen, die mit einer wandf\u00fcllenden fotografischen Reproduktion des 1629 umgesetzten Altars der St. Matth\u00e4us-Kirche in Rodenkirchen stellvertretend angef\u00fchrt wird: Denn an diesem sechs Meter hohen Altar, der als einer der H\u00f6hepunkte im Schaffen des Bildhauers gilt, wird M\u00fcnstermanns intermediales Komponieren deutlich. Die \u00dcberw\u00e4ltigung der Betrachtenden durch den Altar steht dabei im Vordergrund. Etwa, indem er den Altar in Bezug zu der dahinter liegenden Apsis im Kirchenschiff dachte und die Lichtf\u00fchrung der Architektur in den Altar mit mehreren Stockwerken einbezog. \u00d6lbildtafeln erg\u00e4nzen halb- und vollplastische Figuren. Gl\u00e4nzende Oberfl\u00e4chen sind durch die Technik der L\u00fcsterung erzeugt, indem eine d\u00fcnne Farbschicht mit Metallfolie zusammengebracht wurde und so einzelne aus Holz geschnitzte Ornamente wie Edelsteine funkeln lassen. Auf einem Wappen, das von zwei Putten gehalten wird, sind Ludwig M\u00fcnstermanns Initialen als Verweis auf seine bildhauerische T\u00e4tigkeit hinterlegt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Prospekte der Reformation<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehrfach zieren M\u00fcnstermanns Alt\u00e4re Bildnisse der beiden Wittenberger Reformatoren Martin Luther und Philipp Melanchthon, so in Form von Alabasterreliefs in der Schlosskirche St. Petri in Varel, in der sich der mit zehn Metern H\u00f6he gr\u00f6\u00dfte erhaltene Altar M\u00fcnstermanns befindet (1614), oder als Malereien auf der Altarretabel in der St. Sixtus und Sinicus-Kirche in Hohenkirchen (1620). Die beiden Bildnisse verweisen auf die protestantische Reformation und Luthers Schuld- und Erl\u00f6sungslehre von &#8222;Gesetz und Gnade&#8220;, nach der die Gnade Gottes durch den Glauben an Jesus Christus erlangt werde, nicht einzig durch Gottes mittels der Gebote \u00fcberbrachten Gesetzte. Die lutherische Bildidee von &#8222;Gesetz und Gnade&#8220; ist erstmals mit dem Vareler-Altar zum Bildthema in M\u00fcnstermanns Auftr\u00e4gen geworden; dieses Thema und die Taufe kennzeichnen das Bildprogramm vieler seiner darauffolgenden Werke. Als ein beeindruckendes Beispiel zeigt sich das an vier Fragmenten eines Taufsteindeckels der St. Nikolai-Kirche in Stollhamm, die 1628 als Halbplastiken aus Lindenholz geschnitzt wurden: In der Ausstellung auf Wandsockeln aufgereiht, zeigen sie Episoden aus dem Leben Christi, die mit der Kindstaufe verbunden sind und durch die nach Luther bereits Gottes Gnade gegeben wird. Ein weiteres Fragment eines Taufsteindeckels aus derselben Kirche verbildlicht Tod und Teufel und hierbei wird deutlich, dass M\u00fcnstermanns protestantische Bildprogramme auch von unerwarteten k\u00fcnstlerischen Setzungen begleitet werden. Zwei kleine Holzfiguren, die Adam und Eva darstellen, waren einst in einen Taufstein eingearbeitet, der aus Sandstein und Eichenholz f\u00fcr die St. Dionysius-Kirche in Holle gefertigt wurde (1622\u20131626) und der in der Schau in seiner G\u00e4nze zu sehen ist. Apostel und Groteskenmasken mit \u00fcbersteigerten Formen verzieren ihn. Augenf\u00e4llig ist nun bei den in einer Vitrine ausgestellten Figuren <em>Adam und Eva<\/em>, dass die Scham der beiden nicht verdeckt, sondern vielmehr von M\u00fcnstermann detailliert ausgearbeitet wurde. Und auch hier \u00fcberrascht der Bildhauer: Der <em>Gefl\u00fcgelte Teufel<\/em> (1631) aus dem Altar der St. Bartholom\u00e4us-Kirche in Tossens pr\u00e4sentiert sich mit Ziegenbeinen, spitzen Ohren, Br\u00fcsten und einem noch erhaltenen Fledermausfl\u00fcgel. Wenngleich M\u00fcnstermann zeitlebens das Bild eines Meisters der Schnitzkunst hinterlie\u00df, indem er seinen repr\u00e4sentativsten Werken wie den kirchlichen Prinzipalien seine Signatur einschrieb und dabei auch auf seine Gehilfen verwies, so zeigt die Figur des Teufels, die wenige Jahre vor M\u00fcnstermanns Tod 1637\/38 entstanden ist, allein durch die Abstraktion der Formfindung die Selbstrepr\u00e4sentation seiner Kunstfertigkeit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mehr M\u00fcnstermann<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine als Wandbild in der Ausstellung angebrachte Landkarte verzeichnet all jene Orte, Kirchen und Schl\u00f6sser, in denen sich heute noch Ludwig M\u00fcnstermanns Werke entdecken lassen. Dabei wird deutlich: Die Schau <em>M\u00fcnstermann<\/em> im Augusteum bildet erst den Auftakt einer intensiven Auseinandersetzung mit Ludwig M\u00fcnstermanns Schaffen. Sie wurde bisher begleitet von einem Symposion mit Vertreter:innen aus Religion und Kunst sowie von Konzerten und Gottesdiensten in jenen Kirchen, die M\u00fcnstermanns sakrale Bildplastiken beherbergen. Zu den historischen Standorten M\u00fcnstermanns hat Dietmar J. Ponert 2022 ein Buch vorgelegt, das entlang der &#8222;Ludwig-M\u00fcnstermann-Stra\u00dfe&#8220; f\u00fchrt und mithilfe dessen sich M\u00fcnstermanns Werke in situ erkunden lassen. Anl\u00e4sslich der Ausstellung ist au\u00dferdem eine umfangreiche Publikation erschienen, die einzelne Werke M\u00fcnstermanns und deren Ikonografie detailliert in den Blick nimmt. Auf viele Fragen, die sich beim Betrachten der Ausstellung im Angesicht von M\u00fcnstermanns Skulpturen wie seinen Konsolk\u00f6pfen stellen, die humorvoll schmunzeln, \u00fcbersteigert lachen oder ihre Augen verdrehen, finden sich (noch) keine Antworten: bis auf weiteres sind viele von ihnen unbestimmbar in ihrer Bedeutung. Gleichwohl aber regen sie durch vielerlei Details wie pr\u00e4zise gesetzte Lachfalten, Stirnrunzeln oder die Position der H\u00e4nde und Fingerspitzen dazu an, den Figuren des norddeutschen Bildhauers und Bildschnitzers in ihren urspr\u00fcnglichen dramaturgischen Zusammenh\u00e4ngen zu begegnen: in den sakralen R\u00e4umen, f\u00fcr die er sie geschaffen hat.<\/p>\n\n\n\n<hr style=\"--wb-separator-margin-top:0px;--wb-separator-margin-bottom:0px\" class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ausstellung &#8222;<a href=\"https:\/\/www.landesmuseum-ol.de\/ausstellungen\/muenstermann.html\">M\u00fcnstermann<\/a>&#8220; ist noch bis zum 30. November 2025 im Landesmuseum Kunst &amp; Kultur Oldenburg am Standort Augusteum zu sehen, ge\u00f6ffnet Dienstag \u2013 Sonntag 10 \u2013 18 Uhr. Die Finissage am letzten Ausstellungstag wird begleitet von einem Gespr\u00e4ch zwischen Markus L\u00fcpertz und Stefan Trinks, 11.30 Uhr im Schlosssaal im Schloss Oldenburg.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ludwig M\u00fcnstermann im Augusteum, Landesmuseum Kunst &amp; Kultur Oldenburg Im Oldenburger Land gibt es etliche Gottesh\u00e4user, in denen man auch heute noch die Werke des norddeutschen Bildhauers und -schnitzers Ludwig M\u00fcnstermann (um 1575\u20131637\/38) bewundern kann. In den Sakralbauten der Stadt selbst trifft man allerdings nicht auf seine Werke. Ein Besuch Oldenburgs lohnt derzeit aber allemal. 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