{"id":2447,"date":"2025-12-05T21:55:26","date_gmt":"2025-12-05T20:55:26","guid":{"rendered":"https:\/\/on-art.news\/?p=10829"},"modified":"2026-08-14T22:00:05","modified_gmt":"2026-08-14T20:00:05","slug":"monkey-man","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/on-art.news\/en\/2025\/12\/05\/monkey-man\/","title":{"rendered":"Monkey Man"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Schauwerk Sindelfingen zeigt die erste Retrospektive in Deutschland von Mario Schifano.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er war mit Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Jim Dine und anderen in den ersten wichtigen Galerieausstellungen der Pop Art in New York und Paris vertreten, mit den Rolling Stones pers\u00f6nlich bekannt und viermal an der Biennale von Venedig beteiligt. Doch erst jetzt findet die erste deutsche Retrospektive von Mario Schifano (1934-1998) statt, im privaten Museum Schauwerk in Sindelfingen. Anfangs der Pop Art zugerechnet, gelangte er dorthin doch auf ganz eigenen Wegen, denen er sp\u00e4ter auf andere Weise nachging. Eine Entdeckung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In seiner ersten Einzelausstellung in der wegweisenden Galerie <em>La Tartaruga<\/em>, unweit der Piazza del Popolo in Rom, wurde die rum\u00e4nisch-amerikanische Galeristin Ileana Sonnabend 1961 auf Schifano aufmerksam und nahm ihn sofort unter Vertrag. Sie hatte ihre Finger im Spiel, als er schon im folgenden Jahr mit einem Coca-Cola-Schriftzug an der <em>International Exhibition of the New<\/em> <em>Realists<\/em> in der Sidney Janis Gallery in New York teilnahm, die Andy Warhol und vielen anderen zum Durchbruch verhalf. Wie die New York Times feststellte: &#8222;With this show &#8218;pop&#8216; art is officially here.&#8220; Der Titel seiner Arbeit, <em>Propaganda<\/em>, kann im Italienischen schlicht <em>Werbung<\/em> hei\u00dfen, aber eine Doppelbedeutung war sicher intendiert, wobei auch noch die <em>propaganda fide<\/em> der katholischen Kirche mitschwingt. Mit ihrer im selben Jahr 1962 er\u00f6ffneten Pariser Galerie ebnete die &#8222;Mom of Pop&#8220;, wie Sonnabend bald genannt wurde, der Pop Art auch in Europa den Weg. Schifano geh\u00f6rte zu den ersten K\u00fcnstlern, die sie dort ausstellte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Von den Etruskern zur Pop Art<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch schon bald entzweiten sie sich. Sonnabend wollte ihn auf Arbeiten wie die Coca-Cola-Werbung festlegen. Das war Schifano zu eindimensional. Er war nicht wie Warhol als Werbegrafiker zur Kunst gekommen, der sein Metier hinterfragte und zugleich nutzte, um sich ins Gespr\u00e4ch zu bringen. Vielmehr war der Coca-Cola-Schriftzug Teil seiner allt\u00e4glichen Umgebung in Rom. 1934 in der libyschen K\u00fcstenstadt Al-Hums (Homs) als Sohn eines Arch\u00e4ologen geboren, war er als Schulabbrecher, Assistent seines Vaters im Etruskischen Nationalmuseum und Autodidakt zur Kunst gekommen. 1959 hatte er eine erste Einzelausstellung. Dann ging alles ganz schnell: Durch den Erfolg ermutigt, beschloss er, Maler zu werden und nahm an der Gruppenausstellung <em>5&nbsp;pittori \u2013 Roma 60<\/em> teil, die neun Jahre sp\u00e4ter in Turin wegen ihrer bahnbrechenden Wirkung noch einmal neu aufgelegt wurde, kuratiert von Pierre Restany, der zuvor schon Yves Klein zum Durchbruch verholfen hatte. Dann kam Sonnabend.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"627\" height=\"1024\" data-id=\"1832\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_1963_Tutta-propaganda-627x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1832\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_1963_Tutta-propaganda-627x1024.jpg 627w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_1963_Tutta-propaganda-184x300.jpg 184w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_1963_Tutta-propaganda-768x1254.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_1963_Tutta-propaganda-940x1536.jpg 940w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_1963_Tutta-propaganda.jpg 1085w\" sizes=\"(max-width: 627px) 100vw, 627px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"688\" height=\"1024\" data-id=\"1831\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/MarioSchifano\u00a9PatriziaRuspoli-688x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1831\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/MarioSchifano\u00a9PatriziaRuspoli-688x1024.jpg 688w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/MarioSchifano\u00a9PatriziaRuspoli-201x300.jpg 201w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/MarioSchifano\u00a9PatriziaRuspoli-768x1144.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/MarioSchifano\u00a9PatriziaRuspoli-1032x1536.jpg 1032w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/MarioSchifano\u00a9PatriziaRuspoli.jpg 1190w\" sizes=\"(max-width: 688px) 100vw, 688px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"814\" height=\"1024\" data-id=\"1833\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_When_I_remember_Frak_Kleinbach-ausschnitt-814x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1833\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_When_I_remember_Frak_Kleinbach-ausschnitt-814x1024.jpg 814w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_When_I_remember_Frak_Kleinbach-ausschnitt-238x300.jpg 238w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_When_I_remember_Frak_Kleinbach-ausschnitt-768x966.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_When_I_remember_Frak_Kleinbach-ausschnitt.jpg 1003w\" sizes=\"(max-width: 814px) 100vw, 814px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\"><strong>Links<\/strong>: Mario Schifano, Tutta propaganda, 1963. Lack und Graphit auf Papier auf Leinwand. Private Collection, Courtesy Gi\u00f3 Marconi, Milan. <strong>Middle<\/strong>: Portr\u00e4t Mario Schifano. Foto: Patrizia Ruspoli. <strong>Right<\/strong>: Mario Schifano, When I remember Giacomo Balla, New York City 1964, 1964. Lack und Graphit auf Papier auf Leinwand. SCHAUWERK Sindelfingen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Bezug zu Yves Klein wird in den \u00e4ltesten Arbeiten der Ausstellung ersichtlich, zwei kleinen <em>Monocromi<\/em> aus dem Jahr 1960: Lack- und Grafitzeichnungen, die mit anderen kleinformatigen Zeichnungen in eine hintere Ecke des Saals verbannt sind, denn die R\u00e4ume des Schauwerks, fr\u00fcher Produktionshallen f\u00fcr Klimaanlagen, sind hoch und weit. Seit dem Auszug des Unternehmens Bitzer gibt es das Museum, 2010 eingerichtet ausgehend von der Sammlung von rund 3.500 Werken des Vorstands Peter Schaufler und seiner Frau Christiane Schaufler-M\u00fcnch. Er ist vor zehn Jahren, sie in diesem Jahr verstorben. Bisher war im Schauwerk eher abstrakte Kunst in gro\u00dfem Format zu sehen. Pop Art ist neu, was wohl an der neuen Direktorin Svenja Frank liegt, die das Museum seit einem Jahr leitet. Schifano hatten die Schauflers in den 1980er-Jahren in einer Galerie in Verona entdeckt, wo sie ein Werk erstanden, das 1964 auf der Biennale von Venedig ausgestellt war: <em>When I remember Giacomo Balla<\/em>, gemalt 1964 in New York, zeigt die Silhouetten einer Reihe von Figuren ohne K\u00f6pfe, Wiederholungen und \u00dcberschneidungen sollen wie bei Balla Bewegungsabl\u00e4ufe simulieren. Den Futuristen ist eine weitere Arbeit gewidmet, ausgehend von einem bekannten Foto der Gruppe, Balla zudem eine Zeichnung, beide aus der Stiftung Gi\u00f3 Marconi in Mailand, aus der ein Gro\u00dfteil der Leihgaben stammt. In der Sammlung Schaufler befinden sich nur f\u00fcnf Werke des Malers.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was verbindet die Futuristen mit der Pop Art? Das Moderne, Schnelle, das Leben aus dem Moment. Die Giacomo Balla gewidmeten Figuren wirken wie aus einer sitzenden Perspektive im Vorbeigehen wahrgenommen. <em>Entra nel mio occhio prima che nel sentimento<\/em>, lautet ein anderer Titel: Es f\u00e4llt mir ins Auge, bevor es die Gef\u00fchle erreicht. <em>Bisogna farsi un\u2019ottica&nbsp;<\/em>ein weiterer, frei \u00fcbersetzt: Man muss sich einen eigenen Blickwinkel schaffen. <em>Particolare<\/em> nennt Schifano einige Arbeiten: Ausschnitt. Er hat viel mit Fotos gearbeitet, gleich ob es sich um die Coca-Cola-Reklame oder um eine Landschaft handelt. Er verbirgt dies nicht, im Gegenteil: Die Ecken sind abgerundet wie bei Diapositiven. Sp\u00e4ter treten Ektachrome an ihre Stelle. Anders als Gerhard Richter malt Schifano die Fotos allerdings nicht detailgetreu ab, sondern \u00fcbernimmt nur die Umrisse und f\u00fcllt sie mit groben Pinselstrichen farbig aus, um schneller vom Eindruck zum fertigen Bild zu gelangen. Sp\u00e4ter folgen abfotografierte und \u00fcbermalte Fernsehbildschirme, ein 95-min\u00fctiger Film und mit schwarzer Lackfarbe gemalte, kinoleinwandgro\u00dfe Standbilder.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large w3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"687\" data-id=\"1834\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_Alfa_1965_Foto_StefanKirkeby-1024x687.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1834\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_Alfa_1965_Foto_StefanKirkeby-1024x687.jpg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_Alfa_1965_Foto_StefanKirkeby-300x201.jpg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_Alfa_1965_Foto_StefanKirkeby-768x515.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_Alfa_1965_Foto_StefanKirkeby-1536x1030.jpg 1536w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Mario_Schifano_Alfa_1965_Foto_StefanKirkeby.jpg 1772w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">Mario Schifano, Alfa (Goffredo Parise), 1965. Lack und Graphit auf Leinwand. Quenza Collection, USA.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dahinter verbirgt sich weniger ein bestimmter Mal-, als vielmehr ein Lebensstil. Mit Anita Pallenberg, bald darauf die Geliebte von Brian Jones, dann die Partnerin von Keith Richards, reiste er Ende 1963 zum ersten Mal nach New York. Allerdings intrigierte Ileana Sonnabend gegen den Abtr\u00fcnnigen. &#8222;Deine Feinde sind meine Feinde&#8220;, soll Leo Castelli zu ihr gesagt haben. Dennoch gelang es ihr nicht ganz, Schifano auszubooten. Er hatte ein Atelier in der N\u00e4he von Andy Warhols <em>Factory<\/em>, seine Nachbarn waren Frank O\u2019Hara und Jasper Johns. Sp\u00e4ter spannte er Mick Jagger die S\u00e4ngerin Marianne Faithful aus, was diesen aber nicht hinderte, 1969 in Schifanos Film <em>Umano non umano<\/em> etwas lustlos und neben der Spur im Playback <em>Street Fighting Men<\/em> zu singen. Aus demselben Jahr datiert der Song <em>Monkey Man<\/em> auf der Stones-LP <em>Let it Bleed<\/em>, Schifano gewidmet. &#8222;I\u2019m a cold Italian pizza&#8220;, hei\u00dft es da, nicht sehr schmeichelhaft, &#8222;I\u2019m a sack of broken eggs \/ I always have an unmade bed.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Absturz und sp\u00e4te Jahre<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das schnelle Leben fordert allerdings seinen Tribut. F\u00fcr die Zeit nicht ganz untypisch, wird Schifano mehrfach wegen Drogenbesitz verhaftet und landet 1970 schlie\u00dflich im Krankenhaus, wovon wiederum das gro\u00dfformatige Werk <em>Ospedale<\/em> Zeugnis ablegt. Es ist nicht zuletzt dem allm\u00e4hlichen R\u00fcckzug aus dem wilden Leben geschuldet, dass der K\u00fcnstler die Welt nun vor allem aus dem Blickwinkel des Fernsehapparats betrachtet. Sp\u00e4ter macht er eine Entziehungskur, zieht sich noch mehr zur\u00fcck und stabilisiert sich erst in den 1980er-Jahren wieder, als er ein ruhigeres Familienleben beginnt. Seine Arbeiten aus dieser Zeit haben nicht immer dieselbe Pr\u00e4gnanz wie die der fr\u00fcheren Jahre, dennoch bleibt er ein experimentierfreudiger Geist, der zum Beispiel mit gef\u00e4rbtem und geriffeltem Acrylglas experimentiert. Selten sind seine Werke so offen politisch wie das vier Meter breite Gem\u00e4lde <em>Tearful<\/em>, das auf einem Foto aus dem <em>Time Magazine<\/em> basiert, auf dem sich ein amerikanischer Soldat von seinem kleinen Sohn in den Zweiten Golfkrieg verabschiedet. Zu den bemerkenswertesten Arbeiten der letzten Jahre geh\u00f6rt eine ungef\u00e4hr zwei mal vier Meter gro\u00dfe Tafel aus hunderten kleiner Bildschirme, fotografiert, gemalt oder \u00fcbermalt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Italien ist er ein Popstar, nach dem sich 1967 die kurzlebige psychedelische Rockband <em>Le stelle di Mario Schifano<\/em> benannte, der 1985 im Rahmen der Ausstellung <em>Etruschi del Novecento<\/em> vor 6.000 Zuschauern ein zehn Meter breites Monumentalgem\u00e4lde fertigstellte, der einmal das Gelbe Trikot der <em>Tour de France<\/em> gestaltete und der \u00fcber das Fernsehen in Serie produzierte Werke verkaufte, auch wenn dies nicht seine besten gewesen sein d\u00fcrften. Er verfolgte einen ganz eigenen, transmedialen Ansatz, der sich in der Verwendung, Verarbeitung und \u00dcberarbeitung von Fotos, Zeitungsausschnitten, Film- und Fernsehbildern zeigt. Eigentlich ziemlich aktuell.<\/p>\n\n\n\n<hr style=\"--wb-separator-margin-top:0px;--wb-separator-margin-bottom:0px\" class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die Ausstellung l\u00e4uft bis 26. Juni 2026.<\/em> <a href=\"https:\/\/www.schauwerk-sindelfingen.de\/de\/ausstellungen\/aktuelle-ausstellungen\/detail_32576.html\">https:\/\/www.schauwerk-sindelfingen.de\/de\/ausstellungen\/aktuelle-ausstellungen\/detail_32576.html<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schauwerk Sindelfingen zeigt die erste Retrospektive in Deutschland von Mario Schifano. Er war mit Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Jim Dine und anderen in den ersten wichtigen Galerieausstellungen der Pop Art in New York und Paris vertreten, mit den Rolling Stones pers\u00f6nlich bekannt und viermal an der Biennale von Venedig beteiligt. 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