{"id":2467,"date":"2026-02-22T08:39:01","date_gmt":"2026-02-22T07:39:01","guid":{"rendered":"https:\/\/on-art.news\/?p=11533"},"modified":"2026-08-14T22:00:05","modified_gmt":"2026-08-14T20:00:05","slug":"wo-die-fotografie-erzaehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/02\/22\/wo-die-fotografie-erzaehlt\/","title":{"rendered":"Wo die Fotografie (er)z\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"wp-block-heading\">Das <em>Nederlands Fotomuseum<\/em> hat sein eigenes Haus bezogen: das <em>Pakhuis Santos<\/em> im Rotterdamer Hafen.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Eingangshalle des Nederlands Fotomuseums bilden sich Menschentrauben: die Kaffeemaschine an der &#8222;Koffiebar Santos&#8220;<em> <\/em>l\u00e4uft hei\u00df, erste Interviews werden in der frei zug\u00e4nglichen Fotobibliothek gef\u00fchrt, die hinter einer Glasscheibe sichtbar ist, Vertreter:innen der internationalen Presse dr\u00e4ngen sich um die Garderobe oder sitzen bereits erwartungsvoll auf den St\u00fchlen. Manche machen als Erinnerung an diesen Tag Schwarz-Wei\u00df-Passbildfotos in einem Fotoautomaten, der sich im Entr\u00e9e befindet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Einzug in das frisch sanierte <em>Pakhuis Santos<\/em> liegt erst wenige Tage zur\u00fcck. Alles riecht neu, wenngleich das Geb\u00e4ude 1902 als Lagerhaus f\u00fcr brasilianischen Kaffee, der von Santos, der bedeutendsten Hafenstadt Lateinamerikas, nach Rotterdam verschifft wurde, errichtet worden ist. Gebaut wurde es von den Architekten J. P. Stok und J. J. Kanters. Zu dieser Zeit galt Rotterdam als aufstrebender Seehafen in Europa, als Tor zur Welt. Von weltweiter Bedeutung ist der Hafen noch immer. Bereichert wird er nun durch ein eigenes Haus f\u00fcr das Nederlands Fotomuseum, das hinsichtlich des Sammelns und Bewahrens von Fotografien zu den weltbesten z\u00e4hlt. Und mit der Sanierung des Speichers durch die Hamburger Architekt:innen <em>Renner Hainke Wirth Zirn (RHWZ)<\/em> und die Rotterdamer <em>WDJArchitecten <\/em>sind R\u00e4umlichkeiten entstanden, die das Archiv und den Erhalt von Fotografien noch mehr ins Zentrum r\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1015\" data-id=\"1968\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/564302-ANO-Santos-7135d2-original-1731947045-bearb-1024x1015.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1968\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/564302-ANO-Santos-7135d2-original-1731947045-bearb-1024x1015.jpg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/564302-ANO-Santos-7135d2-original-1731947045-bearb-300x297.jpg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/564302-ANO-Santos-7135d2-original-1731947045-bearb-150x150.jpg 150w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/564302-ANO-Santos-7135d2-original-1731947045-bearb-768x761.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/564302-ANO-Santos-7135d2-original-1731947045-bearb-1536x1523.jpg 1536w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/564302-ANO-Santos-7135d2-original-1731947045-bearb-2048x2030.jpg 2048w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/564302-ANO-Santos-7135d2-original-1731947045-bearb-100x100.jpg 100w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"763\" data-id=\"1967\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u252c\u00aeStudiohanswilschut-DSF8347-Belettering-bearb-1024x763.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1967\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u252c\u00aeStudiohanswilschut-DSF8347-Belettering-bearb-1024x763.jpg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u252c\u00aeStudiohanswilschut-DSF8347-Belettering-bearb-300x224.jpg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u252c\u00aeStudiohanswilschut-DSF8347-Belettering-bearb-768x572.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u252c\u00aeStudiohanswilschut-DSF8347-Belettering-bearb-1536x1145.jpg 1536w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u252c\u00aeStudiohanswilschut-DSF8347-Belettering-bearb-2048x1526.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\"><strong>Links<\/strong>: Santos Lagerhaus, Rotterdam. Architekten J. P. Stok &amp; J. J. Kanters. Foto: Graafland, 1917. <strong>Right<\/strong>: Nederlands Fotomuseum \u2013 Vorderansicht. Foto: Photo Studio Hans Wilschut.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So liegt kurz vor der feierlichen Er\u00f6ffnung des Museums am 7. Februar 2026 allseitig Aufregung in der Luft. Zahlreiche Mitarbeiter:innen, die das Museum schon seit vielen Jahren begleiten, sind da: der Sammlungsleiter Martijn van den Broek, die Konservatorin Loes van Harrevelt, oder der Bibliothekar Sjef van Duin. Der Interimsdirektor Roderick van der Lee h\u00e4lt eine Begr\u00fc\u00dfungsrede f\u00fcr die Presse und \u00fcbergibt dann das Wort an Zippora Elders Tahalele, die im April die Leitung des Museums \u00fcbernehmen wird. Zwischen 2018 und 2023 hatte Birgit Donker die Direktion des Hauses inne, dann kam es zu internen Konflikten, die Er\u00f6ffnung des neuen Museumsgeb\u00e4udes wurde verschoben. Aber nun beginnt ein neues Kapitel des Nederlands Fotomuseums \u2013 ein Ort, wie Elders Tahalele umschreibt, um ausgehend von der Dokumentarfotografie, auf die sich das Museum spezialisiert hat, die Gesellschaft in den Blick zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Archiv als Dreh- und Angelpunkt des Hauses<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">S\u00fcdlich der Maas liegt im Rotterdamer Rheinhafen die Halbinsel Katendrecht. Jahrzehntelang stand hier das Pakhuis Santos, das zu den am besten erhaltenen Lagerh\u00e4usern des fr\u00fchen 20. Jahrhunderts in den Niederlanden z\u00e4hlt, leer. Urspr\u00fcnglich plante das Hamburger Designkaufhaus <em>stilwerk<\/em> das Santos-Lagerhaus denkmalgerecht zu sanieren, aufzustocken und in einen Designhotspot zu verwandeln. Stilwerk beauftragte daf\u00fcr das Hamburger B\u00fcro RHWZ Architekten und die Rotterdamer WDJArchitecten: Die Fassade sollte erhalten bleiben, innen durch ein Atrium Licht ins Haus gebracht und das Geb\u00e4ude unter anderem durch eine goldschimmernde Dachkrone aus Aluminium erweitert werden. Das Fundament, das aufgrund des weichen Bodens auf Pfahlgr\u00fcndung mit Pf\u00e4hlen aus Eichenholz basiert, war noch immer intakt, dem Bauvorhaben stand nichts im Weg. Der kubusf\u00f6rmige Backsteinbau im Beaux-Arts-Stil wurde umgedacht als Warenhaus f\u00fcr Interior Design. 2021 begannen die Bauarbeiten. Doch noch vor Fertigstellung wurde der Umbau 2023 aus Kostengr\u00fcnden abgebrochen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped w3 wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large w3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"1970\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u00aeStudiohanswilschut-DSF8242-3412e9-bearb-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1970\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u00aeStudiohanswilschut-DSF8242-3412e9-bearb-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u00aeStudiohanswilschut-DSF8242-3412e9-bearb-300x225.jpg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u00aeStudiohanswilschut-DSF8242-3412e9-bearb-768x576.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u00aeStudiohanswilschut-DSF8242-3412e9-bearb-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u00aeStudiohanswilschut-DSF8242-3412e9-bearb-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">Nederlands Fotomuseum \u2013 Innenansicht des restaurierten Lagerhauses. Foto: Photo Studio Hans Wilschut.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Nederlands Fotomuseum, das zu diesem Zeitpunkt im <em>Las Palmas Business Center<\/em>, einer ehemaligen Hafenwerkstatt der Holland-Amerika Linie am Wilhelminapier \u2013 genau gegen\u00fcber vom jetzigen Standort des Museums \u2013 seine Adresse hatte, ergriff die Chance und erwarb das Baudenkmal in Umbau. Denn Las Palmas war f\u00fcr die Lagerung der Best\u00e4nde des Fotomuseums l\u00e4ngst schon zu klein. Mittlerweile umfasst die Sammlung des Nederlands Fotomuseums mehr als 6,5 Millionen Objekte. Es ist damit eine der gr\u00f6\u00dften fotografischen Sammlungen weltweit. So wurden die Kisten gepackt, um im Santos-Lagerhaus ein neues Kapitel der Fotogeschichte zu schreiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Absicht, Fotografien nicht nur zu zeigen, sondern diese zu bewahren, zu digitalisieren und der Forschung zug\u00e4nglich zu machen, verfolgt das Museum bereits seit vielen Jahren. Doch mit dem sanierten Santos-Warenhaus sind hierf\u00fcr neue M\u00f6glichkeiten entstanden. Das Haus mit rund 9000 Quadratmetern Fl\u00e4che erstreckt sich \u00fcber insgesamt neun Etagen, darunter drei Ebenen f\u00fcr Ausstellungen, R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr Bildung, Begegnungen und Gespr\u00e4che sowie Bibliothek und Dunkelkammer. \u00dcber den Lichtschacht, um den herum das Treppenhaus f\u00fchrt und der die Etagen mit zum Teil offenem Grundriss optisch miteinander verbindet, r\u00fcckt in den Blick, was das Nederlands Fotomuseum ausmacht: die Sichtbarkeit von Fotografie und ihr Erhalt f\u00fcr nachfolgende Generationen. Zwei mittlere Geschosse bilden in diesem Sinn den Kern des Museums: Hier befinden sich die mit drei unterschiedlichen Klimazonen ausgestatteten Depots sowie Werkst\u00e4tten f\u00fcr Konservierung und Digitalisierung. Diese R\u00e4ume sind ihrer Funktion entsprechend in sich abgeschlossenen, doch stellenweise nach innen mit gro\u00dfen Fenstern versehen, sodass Besucher:innen des Museums einen direkten Einblick in jene Prozesse erhalten, die notwendig sind, um Fotografie auch in Zukunft noch ausstellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped w3 wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"1972\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Nederlands-Fotomuseum-vide-_-atrium-liggend-_-landscape-\u00a9-Iwan-Baan-bearb-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1972\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Nederlands-Fotomuseum-vide-_-atrium-liggend-_-landscape-\u00a9-Iwan-Baan-bearb-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Nederlands-Fotomuseum-vide-_-atrium-liggend-_-landscape-\u00a9-Iwan-Baan-bearb-300x200.jpg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Nederlands-Fotomuseum-vide-_-atrium-liggend-_-landscape-\u00a9-Iwan-Baan-bearb-768x512.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Nederlands-Fotomuseum-vide-_-atrium-liggend-_-landscape-\u00a9-Iwan-Baan-bearb-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Nederlands-Fotomuseum-vide-_-atrium-liggend-_-landscape-\u00a9-Iwan-Baan-bearb-2048x1366.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"1971\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u252c\u00aeStudiohanswilschut-DSF8253-25de73-bearb-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1971\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u252c\u00aeStudiohanswilschut-DSF8253-25de73-bearb-768x1024.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u252c\u00aeStudiohanswilschut-DSF8253-25de73-bearb-225x300.jpg 225w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u252c\u00aeStudiohanswilschut-DSF8253-25de73-bearb-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u252c\u00aeStudiohanswilschut-DSF8253-25de73-bearb-1535x2048.jpg 1535w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/\u252c\u00aeStudiohanswilschut-DSF8253-25de73-bearb-scaled.jpg 1919w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\"><strong>Links<\/strong>: Nederlands Fotomuseum, Rotterdam, Installationsansicht. Foto: Iwan Baan. <strong>Right<\/strong>: Nederlands Fotomuseum \u2013 Atrium und Treppen. Foto: Photo Studio Hans Wilschut.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sammlung des Nederlands Fotomuseums mit Schwerpunkt auf Dokumentarfotografie besteht aktuell aus rund 175 Archiven niederl\u00e4ndischer Fotograf:innen und umfasst eine Zeitspanne von 1842 bis heute. Gegr\u00fcndet wurde das Museum 2003 durch den Nachlass des (Amateur-)Fotografen Hein Wertheimer (1913-1997), der umgerechnet 11,2 Millionen Euro f\u00fcr die Etablierung eines Museums f\u00fcr niederl\u00e4ndische Fotografie gestiftet hatte. Diese Stiftung f\u00fchrte dazu, dass die drei Institutionen <em>Nederlands Foto-instituut<\/em> (NFI), <em>Nederlands Foto Archief<\/em> (nfa) und <em>Nationaal Fotorestauratie Atelier<\/em> (NFrA) zusammengeschlossen wurden. Das Nederlands Fotomuseum verf\u00fcgt dank dieses Zusammenschlusses \u00fcber eine weit zur\u00fcckreichende Geschichte und Expertise: Denn das NFI richtete den Schwerpunkt auf das Ausstellen von Fotografien, verbunden mit dem Anlegen einer Fotobibliothek und dem Ver\u00f6ffentlichen von Fotob\u00fcchern. Das Fachgebiet des nfa war das Sammeln und Bewahren von Fotoarchiven von niederl\u00e4ndischen Fotograf:innen, darunter mit einem Fokus auf historische Fotografien mit Bezug zu den Niederlanden. Und das NFrA war spezialisiert auf das Restaurieren von fotografischen Objekten mit dem Ziel, das niederl\u00e4ndische fotografische Erbe langfristig zu bewahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Konservatorin des Nederlands Fotomuseums, Loes van Harrevelt, absolvierte 1995 ein Praktikum beim nfa und begann dort, sich mit dem Erhalt von Fotografien zu befassen. Sie erz\u00e4hlt, dass sich dieses unter dem damaligen Direktor Flip Bool intensiv mit dem Konservieren von (kunststoffhaltigen) Negativen und Dias auseinandersetzte und dabei Impulse vom <em>Image Permanence Institute<\/em> des amerikanischen <em>RIT \u2013 Rochester Institute of Technology<\/em> aufnahm. Sp\u00e4ter, als van Harrevelt als Kuratorin f\u00fcr das nfa t\u00e4tig war und dieses in die Neugr\u00fcndung des Nederlands Fotomuseums m\u00fcndete, erweiterte sie ihre Expertise hinsichtlich verschiedener M\u00f6glichkeiten des Bewahrens von Fotografien. 2007 begleitete sie den Einzug des Museums ins Las Palmas-Geb\u00e4ude. Seitdem habe sich die Sammlung des Nederlands Fotomusems nahezu verdoppelt, bemerkt die Konservatorin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sammlungsbreite und das Knowhow, wie mit den gesammelten Objekten nachhaltig umzugehen ist, spiegelt sich in den einsehbaren Depots und Werkst\u00e4tten, aber auch in Schauk\u00e4sten und Displays, die sich auf den beiden Archivetagen im Ausstellungsbereich finden. Dort sind etwa Daguerreotypien, Glasnegative, Filmstreifen wie auch fotografische Apparate und entwickelte Bilder in Form von Visitenkartenfotografien, Kontaktb\u00f6gen oder Alben sichtbar. Techniken und Verwendungsbereiche der Fotografie werden erg\u00e4nzt um Hilfsmittel zum S\u00e4ubern und Retuschieren. In einer Raumnische zeigt eine Fototapete ein Zimmer mit Werkzeugen und Chemikalien, die zum Entwickeln analoger Fotografie dien(t)en sowie einen Vergr\u00f6\u00dferungsapparat, der die Bildwerdung vom Negativ zum Abzug vor Augen f\u00fchrt. Auch durch Alterungsprozesse zersetzte Fotografien werden hier ausgestellt. Dabei wird deutlich, wie wesentlich und umfangreich die Pflege eines Fotoarchivs ist, ja dass das Ausstellen eines Mediums, das durch Licht und Temperatur verg\u00e4nglich ist, auf den M\u00f6glichkeiten seines Erhalts basiert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Gallery of Honour of Dutch Photography<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der permanent in der ersten Etage des Museums eingerichteten Ausstellung <em>Gallery of Honour of Dutch Photography<\/em> macht das Nederlands Fotomuseum die Geschichte der Fotografie aus sich selbst heraus sichtbar, indem sie ausgew\u00e4hlte fotografische Bilder und die Zusammenh\u00e4nge ihres Entstehens beleuchtet. So sind von der fr\u00fchen Plattenkamera bis zur Digitalkamera 99 Fotografien versammelt, die nicht nur formal vom Werdegang des Mediums berichten, sondern durch die Gattungen Landschaft, Portr\u00e4t oder Street Photography von ihrem sozialen, k\u00fcnstlerischen und kulturgeschichtlichen Gehalt erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fotografien sind auf mobilen und zweiseitig bespielten Wandelementen ausgestellt, die einen freien Parcours durch niederl\u00e4ndische Fotogeschichte erlauben. Im Betrachten der Bilder oder der in Schauk\u00e4sten pr\u00e4sentierten Kameras wird bei sich wechselnder Perspektive im Ausstellungsraum deutlich, wie bewusst die Exponate in ein Verh\u00e4ltnis zu dem Geb\u00e4ude gesetzt wurden, denn dieses ist mit seinen historischen Stahltr\u00e4gern, Balken und Backsteinw\u00e4nden stets auch im Blick. Eine Vielzahl der Bauteile wie Fensterl\u00e4den oder Holzt\u00fcren an jenen Stellen, wo ehemals der Kaffee aus Santos ein- und ausgeladen wurde, sind noch heute vorhanden, mit Kreide gef\u00fchrte Strichlisten sind an diesen T\u00fcren erhalten. An manchen Stellen ragen die Holme alter Treppengel\u00e4nder aus dem Boden und verweisen auf die urspr\u00fcngliche Nutzung des Hauses und die darin vollzogenen Handlungsabl\u00e4ufe. Details wie diese machen das architektonische Erleben des ehemaligen Kaffeespeichers authentisch und bringen die hier gezeigten Fotografien nahbar vors Auge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Exponat, mit welchem sich die Ann\u00e4herung an das damals neue Medium verdeutlicht, ist etwa die fr\u00fche astronomische Fotografie des Mondes von Pieter Jan Kaiser (1838-1916), die jener 1862 in der Sternwarte in Leiden aufgenommen hat, oder das Bild einer 1873 von Johannes Rombouts durch ein Mikroskop abgelichteten Pflanze, dessen Negativ eines der \u00e4ltesten ist, welches das Museum in seinen Best\u00e4nden f\u00fchrt. Innerst\u00e4dtische Szenen der alten Hafenstadt Rotterdam, das Bildnis einer Frau, deren Kleidung f\u00fcr die protestantische Region Zuid-Beveland typisch ist, oder ein Ballon, der kurz vor der Jahrhundertwende \u00fcber Amsterdams Stadtlandschaft fliegt, geben Einblicke in allt\u00e4gliche und au\u00dfergew\u00f6hnliche Lebensmomente.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fotografie <em>Portrait of an Afro-Surinamese Nanny with Two European Children <\/em>wiederum, die 1906 von Augusta Curiel im s\u00fcdamerikanischen Paramaribo, Surinam, als Freiluftportr\u00e4t aufgenommen wurde, zeigt eine schwarze Frau in wei\u00dfem Jahrhundertwendekleid und mit dunklem Kopfschmuck; neben ihr zwei wei\u00dfe, ebenfalls in Wei\u00df gekleidete Kinder. Augusta Curiel (1873-1937) betrieb zusammen mit ihrer Schwester Anna ein Fotostudio in Paramaribo, wo sie Portr\u00e4tfotografien anfertigte; aber auch gesellschaftliche Szenen im \u00f6ffentlichen Raum sowie Arbeiter:innen auf Kakao- und Bananenplantagen fotografierte. Ihre Aufnahmen z\u00e4hlen \u2013 \u00e4hnlich wie die Fotografien von Kassian C\u00e9phas \u2013 zu jenen Konvoluten des Nederlands Fotomuseums, in denen sich die Kolonialgeschichte der Niederlande spiegelt; und damit auch die Dringlichkeit ihrer weiteren Erforschung anhand Fotografien wie dieser.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bilder, die auf die Flucht vor der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und die Niederlande als Ort des Exils verweisen, finden sich in dieser Ausstellung mehrfach. Ber\u00fchrend wirkt eine Reihe von Passbildfotografien der zehnj\u00e4hrigen Anne Frank, die das Kind l\u00e4chelnd, ja nahezu fr\u00f6hlich zeigt. Entstanden ist das sogenannte Polyfoto 1939, als die aus Frankfurt geflohene Familie Frank schon einige Jahre in Amsterdam lebte, aber noch nicht in den Untergrund abtauchen musste. Eine Fotografie von Peter Hunter (1913-2006), die im selben Jahr entstanden ist, zeigt den jungen John F. Kennedy auf einer Londoner Party. Hunters fotografischer Stil erinnert an jenen des Bildjournalisten Erich Salomon, Hunters Vater. Er wurde \u2013 wie Anne Frank \u2013 von den Nationalsozialisten deportiert und im Konzentrationslager ermordet. Salomons Sohn rettete einen Teil der Negative des wegweisenden Reportagefotografen von Berlin nach Den Haag \u2013 und begann bald selbst in London unter dem Namen Peter Hunter zu fotografieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben wichtigen Vertreter:innen der Gruppe <em>De Ondergedoken Camera <\/em>(The Underground Camera), die sich als Widerstandsgruppe gegen die deutsche Besetzung der Niederlande 1944\/45 gr\u00fcndete, sind zahlreiche Protagonist:innen der Nachkriegszeit vertreten, etwa Nico Jesse (1911-1976), der in den 1950er-Jahren die Bergarbeiter der Oranje Nassau Mijn dokumentierte; oder Jaap Herschel (*1940), der so wie \u00c9va Besny\u00f6 (1910-2003) in den 1970er-Jahren ikonische Fotos der feministischen Vereinigung <em>Dolle Mina<\/em> machte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gezeigt werden au\u00dferdem die situativen Fotografien und Gesellschaftsstudien von der Fotografin Bertien van Manen (1935-2024). Aus ihrem umfangreichen Konvolut hat das Museum zwei Bilder hervorgeholt: ein Foto aus den 1970er-Jahren mit streikenden t\u00fcrkischen, sogenannten &#8222;Gastarbeiterinnen&#8220;, sowie ein Foto mit einer Braut in Odessa, die 1992 im Kontext einer von van Manen aufgenommenen Reihe in der ehemaligen Sowjetunion entstand.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped w3 wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"951\" height=\"1024\" data-id=\"1975\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/CAS-67114-10-B-E28824-bearb-951x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1975\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/CAS-67114-10-B-E28824-bearb-951x1024.jpg 951w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/CAS-67114-10-B-E28824-bearb-279x300.jpg 279w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/CAS-67114-10-B-E28824-bearb-768x827.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/CAS-67114-10-B-E28824-bearb-1426x1536.jpg 1426w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/CAS-67114-10-B-E28824-bearb-1901x2048.jpg 1901w\" sizes=\"(max-width: 951px) 100vw, 951px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"808\" height=\"1024\" data-id=\"1974\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Dana-Lixenberg-991cff-bearb-808x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1974\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Dana-Lixenberg-991cff-bearb-808x1024.jpg 808w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Dana-Lixenberg-991cff-bearb-237x300.jpg 237w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Dana-Lixenberg-991cff-bearb-768x974.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Dana-Lixenberg-991cff-bearb-1211x1536.jpg 1211w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Dana-Lixenberg-991cff-bearb-1615x2048.jpg 1615w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Dana-Lixenberg-991cff-bearb-scaled.jpg 2019w\" sizes=\"(max-width: 808px) 100vw, 808px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"976\" height=\"1024\" data-id=\"1976\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Future-Relics-2025-Suzette-Bousema-40-B2bd95-bearb-976x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1976\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Future-Relics-2025-Suzette-Bousema-40-B2bd95-bearb-976x1024.jpg 976w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Future-Relics-2025-Suzette-Bousema-40-B2bd95-bearb-286x300.jpg 286w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Future-Relics-2025-Suzette-Bousema-40-B2bd95-bearb-768x805.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Future-Relics-2025-Suzette-Bousema-40-B2bd95-bearb-1465x1536.jpg 1465w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Future-Relics-2025-Suzette-Bousema-40-B2bd95-bearb-1953x2048.jpg 1953w\" sizes=\"(max-width: 976px) 100vw, 976px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\"><strong>Links<\/strong>: Cas Oorthuys, Vondelingenweg, 1957-1958. Nederlands Fotomuseum. Foto: Cas Oorthuys\/Nederlands Fotomuseum. <strong>Middle<\/strong>: Tupac Shakur, 1993. Foto: Dana Lixenberg (1964). <strong>Right<\/strong>: Suzette Bousema, Future Relics 40, 2025. Foto: Suzette Bousema.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ausstellung <em>Gallery of Honour of Dutch Photography<\/em> macht deutlich, wie die Fotografie seit ihrem Entstehen als ein Medium gebraucht wurde, mit dem \u2013 physisch, als Objekt, wie auch durch das mit den Bildern Gezeigte \u2013 die mit den Niederlanden verbundenen Fotograf:innen in einen visuellen Dialog mit Europa und der ganzen Welt traten. Zu einem ikonischen Bild ist Dana Lixenbergs (*1964) Portr\u00e4t von Tupac Shakur geworden, das sie 1993 fotografierte, wenige Jahre bevor der Rapper ermordet wurde. Es gibt innerhalb dieser Ausstellung zahlreiche Momente, die unter die Haut gehen und auch nachdenklich machen: sie zeigen, dass gesellschaftliche Entwicklungen nie isoliert voneinander betrachtet werden k\u00f6nnen, sondern miteinander verbunden sind. F\u00fcr das Wandeln in dieser beeindruckenden Schau lohnt es, viel Zeit mitzubringen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Panoramablick<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber das ist schlie\u00dflich noch nicht alles, was es zu sehen gibt. Mit der Er\u00f6ffnung des Hauses sind zwei weitere Ausstellungen eingerichtet worden: die von den Gastkuratoren Frits Gierstberg und Joop de Jong besorgte Schau <em>Rotterdam in Focus: The City in Photographs 1843 \u2013 Now<\/em> pr\u00e4sentiert auf der vierten Etage mit mehr als 300 Exponaten die Stadt Rotterdam in einem fotografischen Spektrum aus 180 Jahren. Ihr folgt auf der f\u00fcnften Etage die von Guinevere Ras kuratierte Ausstellung <em>Awakening in Blue: An Ode to Cyanotype<\/em>, die sowohl mittels fr\u00fcher Bilder des 1842 entwickelten Blaudruckverfahrens und durch zeitgen\u00f6ssische Kunstwerke die Cyanotypie in den Blick nimmt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer nach diesem Parcours eine Pause sucht, findet im sechsten Obergeschoss im Restaurant <em>ZES <\/em>Sandwiches, Salate und Getr\u00e4nke. Von hier aus f\u00e4llt der Blick weit auf die Rotterdamer Skyline, ja l\u00e4sst sich \u2013 von der Dachkrone des Hauses gesch\u00fctzt \u2013 \u00fcber den Balkon flanieren, der das quadratisch angelegte Geb\u00e4ude einmal komplett umfasst. Die G\u00e4steappartements in der Spitze des Hauses sind nicht f\u00fcr das flanierende Publikum vorgesehen. Schade eigentlich, denn so umfangreich, wie das im Nederlands Fotomuseum gezeigte Spektrum der Fotografie ist, w\u00e4re eine \u00dcbernachtung vonn\u00f6ten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man darf bester Hoffnung sein, dass dieses Haus in den n\u00e4chsten Jahren so manches aus den Archivbest\u00e4nden zaubern wird. In der Zwischenzeit l\u00e4dt die gut sortierte Bibliothek im Erdgeschoss, die nur ein Drittel der gesamten Best\u00e4nde des Hauses f\u00fcr die Pr\u00e4senznutzung bereit h\u00e4lt, dazu ein, mit den Augen in ihr spazieren zu gehen oder in die Literatur zur Fotogeschichte einzutauchen. Die Kaffeemaschine der Koffiebar Santos l\u00e4uft indes noch immer hei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<hr style=\"--wb-separator-margin-top:0px;--wb-separator-margin-bottom:0px\" class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das &#8222;Nederlands Fotomuseum&#8220; im Internet: <a href=\"https:\/\/nederlandsfotomuseum.nl\/\">https:\/\/nederlandsfotomuseum.nl\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Nederlands Fotomuseum hat sein eigenes Haus bezogen: das Pakhuis Santos im Rotterdamer Hafen. In der Eingangshalle des Nederlands Fotomuseums bilden sich Menschentrauben: die Kaffeemaschine an der &#8222;Koffiebar Santos&#8220; l\u00e4uft hei\u00df, erste Interviews werden in der frei zug\u00e4nglichen Fotobibliothek gef\u00fchrt, die hinter einer Glasscheibe sichtbar ist, Vertreter:innen der internationalen Presse dr\u00e4ngen sich um die Garderobe [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1966,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[271,1044,1239],"autor":[1631],"class_list":["post-2467","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-features","tag-christina-irrgang","tag-nederlands-fotomuseum","tag-rotterdam","autor-christina-irrgang"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Wo die Fotografie (er)z\u00e4hlt - 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