{"id":2472,"date":"2026-03-05T11:46:16","date_gmt":"2026-03-05T10:46:16","guid":{"rendered":"https:\/\/on-art.news\/?p=11683"},"modified":"2026-08-14T22:00:05","modified_gmt":"2026-08-14T20:00:05","slug":"freiluft-museum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/","title":{"rendered":"Freiluft-Museum"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"wp-block-heading\">Kunst im \u00f6ffentlichen Raum, lange vernachl\u00e4ssigt, st\u00f6\u00dft in Stuttgart zunehmend auf Interesse.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein paar kleine, an den Enden runde Plexiglasteile sind mit farbigem Wachs an die Glast\u00fcr des Stuttgarter Kulturamts geheftet. \u00dcber einem davon h\u00e4ngt ein Dichtungsring. <em>Ki\u00f6R \u2013 Kunst im \u00f6ffentlichen Raum<\/em> nennt Julia Wenz-Delaminsky ihre Arbeit, so wie die Abteilung des Amts, an dessen T\u00fcr sie nun klebt: Ein Geb\u00e4udeeingang, an N\u00fcchternheit kaum zu \u00fcberbieten. Der Untertitel <em>Kleine Freuden<\/em> scheint anzudeuten, dass schon ein minimaler Eingriff gen\u00fcgt, um dem etwas abzuhelfen. Oder verbirgt sich darin eine Anspielung auf die F\u00f6rderpolitik der Stadt Stuttgart? Der Gemeinderat hat den Etat der Abteilung auf ein Viertel zusammengestrichen. Von f\u00fcnf Stellen ist nur noch eine \u00fcbrig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei hatte es vor vier Jahren vielversprechend angefangen. Mehr als 450 Kunstwerke \u2013 je nachdem wie man z\u00e4hlt \u2013 bev\u00f6lkern den \u00f6ffentlichen Raum der Stadt. Zur Zeit ihrer Entstehung waren sie manchmal heftig umstritten. Heute gehen die meisten Menschen dagegen achtlos an ihnen vorbei. Nicht so Marcel Mendler, den diese Werke schon immer fasziniert haben. Mendler hat an der Kunstakademie, im Bereich Kommunikationsdesign, seine Diplomarbeit zum Thema geschrieben. Das daraus hervorgegangene Buch, herausgegeben und gestaltet vom B\u00fcro <em>Matter Of<\/em>, das er mit drei Kommilitonen 2018 gegr\u00fcndet hat, war in k\u00fcrzester Zeit vergriffen. Vielleicht auch, weil es in der Corona-Zeit erschien, als die Museen geschlossen waren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein weites Feld<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Erfolg des Buchs d\u00fcrfte das Kulturamt best\u00e4rkt haben, ein F\u00f6rderprogramm aufzulegen, das der Gemeinderat, als die Kassen noch voll waren, zun\u00e4chst f\u00fcr vier Jahre bewilligte. Jedenfalls hat <em>Matter Of<\/em> auch die dazu geh\u00f6rige Website des Amts gestaltet. Zur selben Zeit existierten aber auch schon zwei Festivals, die dann ebenfalls im Programm Ki\u00f6R gef\u00f6rdert wurden, Kunst im \u00f6ffentlichen Raum allerdings ganz anders verstehen: nicht als dauerhafte, statische Werke, sondern als vor\u00fcbergehendes Ereignis, Performance, Intervention oder Aneignung des Stadtraums. Das <em>Nachtsicht<\/em>-Festival verbindet eine queer-feministische Perspektive mit einer interdisziplin\u00e4ren Herangehensweise, w\u00e4hrend <em>Current<\/em>, ins Leben gerufen von Laura Bernhardt, Tochter des K\u00fcnstlerhaus-Gr\u00fcnders Ulrich Bernhardt, den Stadtraum und die Stadtentwicklung in den Blick nimmt. Als drittes kam noch das <em>PFFFestival<\/em> dazu, benannt nach dem Ger\u00e4usch der Spr\u00fchdose. Veranstalter ist das Studio Vierkant, ein B\u00fcro junger Designer aus dem Streetart-Bereich. Zwanzig gro\u00dfformatige Murals internationaler K\u00fcnstler:innen sind seit 2022 im Zuge des Festivals entstanden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped w3 wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"572\" data-id=\"1995\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/03-Kestutis-Svirnelis-1024x572.jpg\" alt=\"Kestutis Svirnelis, Aufblasbares Objekt in der Baugrube des abgerissenen Kaufhof-Geb\u00e4udes in Stuttgart-Bad Cannstatt. Current-Festival 2023, Foto: Kestutis Svirnelis\" class=\"wp-image-1995\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/03-Kestutis-Svirnelis-1024x572.jpg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/03-Kestutis-Svirnelis-300x168.jpg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/03-Kestutis-Svirnelis-768x429.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/03-Kestutis-Svirnelis-1536x858.jpg 1536w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/03-Kestutis-Svirnelis-2048x1144.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"732\" data-id=\"1996\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/09b-Claude-Horstmann_about_architecture-1024x732.jpg\" alt=\"Claude Horstmann: about architecture, 2026, Foto: Jan Hottmann.\" class=\"wp-image-1996\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/09b-Claude-Horstmann_about_architecture-1024x732.jpg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/09b-Claude-Horstmann_about_architecture-300x214.jpg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/09b-Claude-Horstmann_about_architecture-768x549.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/09b-Claude-Horstmann_about_architecture-1536x1098.jpg 1536w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/09b-Claude-Horstmann_about_architecture-2048x1464.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large w3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"599\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/06-Dan-Graham-Gate-of-Hope.ausschnitt-1024x599.jpg\" alt=\"Dan Graham: Gate of Hope, 1993, \u00a9 Matter Of.\" class=\"wp-image-1994\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/06-Dan-Graham-Gate-of-Hope.ausschnitt-1024x599.jpg 1024w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/06-Dan-Graham-Gate-of-Hope.ausschnitt-300x175.jpg 300w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/06-Dan-Graham-Gate-of-Hope.ausschnitt-768x449.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/06-Dan-Graham-Gate-of-Hope.ausschnitt-1536x898.jpg 1536w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/06-Dan-Graham-Gate-of-Hope.ausschnitt.jpg 1924w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><br><strong>Oben links<\/strong>: Etwas Besonderes ist das tempor\u00e4re aufblasbare Objekt von Kestutis Svirnelis in der Baugrube des abgerissenen Kaufhof-Geb\u00e4udes in Stuttgart-Bad Cannstatt. Current-Festival 2023. Foto: Kestutis Svirnelis. <strong>Oben rechts<\/strong>: Eine beschriftete Fassade: Claude Horstmann: <em>about architecture<\/em>, 2026. Foto: Jan Hottmann. <strong>Unten<\/strong>: Leider sehr verbreitet: Dan Grahams <em>Gate of Hope<\/em> aus dem Jahr 1993 war immer wieder Ziel von Vandalismus. Foto: Matter Of.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch aus einem ganz anderen Grund ist Kunst im \u00f6ffentlichen Raum in den letzten Jahren vermehrt in den Blick ger\u00fcckt. Die ortsfesten, bleibenden Werke sind zumeist schon einige Jahrzehnte alt. Auch wenn sie auf Dauerhaftigkeit angelegt sind, bleiben Sch\u00e4den nicht aus. Das beginnt mit physischen Attacken. 1970 versuchte ein unbekannter B\u00fcrger, der neun Jahre zuvor zun\u00e4chst vor dem Landtag aufgestellten <em>Liegenden<\/em> von Henry Moore den Kopf abzus\u00e4gen. Der eigentlich sehr beliebte <em>Denkpartner<\/em> von Hans-J\u00f6rg Limbach, ein riesiger Bronzekopf gest\u00fctzt auf zwei Unterarme, der heute als Sinnbild der schw\u00e4bischen Pfennigfuchserei auf dem B\u00f6rsenplatz steht, erhielt an seinem ersten Standort einen schweren Schlag auf den Sch\u00e4del. Mendlers Buch tr\u00e4gt auf dem Cover der zweiten Auflage Dan Grahams <em>Gate of Hope<\/em>, entstanden zur Internationalen Gartenschau 1993 (IGA 93): eine dreieckige Pyramide aus dreieckigen, spiegelnden, halbtransparenten Gl\u00e4sern, die so oft mit Graffiti bespr\u00fcht oder gar kaputtgeschlagen wurden, dass das zust\u00e4ndige Garten- und Friedhofsamt den Fall bereits f\u00fcr hoffnungslos erkl\u00e4rte. Wo doch die Erfahrung lehrt, dass sichtbare Sch\u00e4den nur noch mehr Vandalismus nach sich ziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inzwischen ist ein weiteres Buch erschienen: die Dissertation der Restauratorin Denise Madsack, <em>Kunst am Bau. Zust\u00e4nde, Erhalt und Vermittlung<\/em>, gestaltet wiederum von Mendler<em>. Kunst am Bau<\/em> ist nicht dasselbe wie <em>Kunst im \u00f6ffentlichen Raum<\/em>, doch es gibt gro\u00dfe \u00dcberschneidungen. Arbeiten, die im Zuge von Bauvorhaben entstanden sind, gem\u00e4\u00df der Empfehlung, dass ein Prozent der Bausumme, mal mehr, mal weniger, f\u00fcr Kunst ausgegeben werden soll, befinden sich h\u00e4ufig, wenn auch nicht immer im \u00f6ffentlichen Raum. Doch wo beginnt und endet der? Im strikten Sinn ist das Foyer einer Hochschule kein \u00f6ffentlicher Raum, und doch ist es weitgehend \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich. Die Stahlskulptur <em>Bewegung II (Ikarus)<\/em> von Wander Bertoni, die seit 1961 wie ein dreidimensionaler, gro\u00dfer Violinschl\u00fcssel im Schlossgarten steht, kam zwar als <em>Kunst am Bau<\/em> im Zusammenhang mit dem Kleinen Haus des Staatstheaters zustande, k\u00f6nnte aber ebenso gut im Zuge der Bundesgartenschau entstanden sein, die im selben Jahr stattfand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beide Begriffe sind in den 1920er-Jahren aufgekommen. Sie hatten ihre gro\u00dfe Zeit in den Jahrzehnten nach 1945, bis ab den 1990er-Jahren die Zahl der Auftr\u00e4ge zur\u00fcckging. Kunstwerke im \u00f6ffentlichen Raum oder in Verbindung mit Bauwerken gab es nat\u00fcrlich schon viel l\u00e4nger. Nur erinnert etwa das Schiller-Denkmal von Bertel Thorwaldsen in erster Linie an den Dichter und ist erst in zweiter Linie ein Kunstwerk. Eine k\u00fcnstlerische Gestaltung geh\u00f6rte seit Vitruv als <em>Decorum<\/em> zu jedem Bau. Erst mit Gottfried Semper wurde dieses Dekor zum Gewand, das die Moderne dann ablegte. Zum Vorschein kam der pure, n\u00fcchterne Zweckbau: manchen Architekten vielleicht schon Kunst genug, doch Vielen schien etwas zu fehlen. Diese Leerstelle besetzt Kunst am Bau.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped w3 wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"819\" height=\"1024\" data-id=\"1991\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/02-Mark-di-Suvero-Lobotchevsky-ausschnitt-819x1024.jpg\" alt=\"Mark di Suvero, Lobotchevsky, 1987\/88. Vor der Volkshochschule Stuttgart am Rotb\u00fchlplatz in der Innenstadt. Foto: Matter Of.\" class=\"wp-image-1991\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/02-Mark-di-Suvero-Lobotchevsky-ausschnitt-819x1024.jpg 819w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/02-Mark-di-Suvero-Lobotchevsky-ausschnitt-240x300.jpg 240w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/02-Mark-di-Suvero-Lobotchevsky-ausschnitt-768x960.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/02-Mark-di-Suvero-Lobotchevsky-ausschnitt.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large w3 has-custom-css\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"819\" height=\"1024\" data-id=\"1993\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/10-Alexander-Calder-Crinkly-avec-disque-rouge-ausschnitt-819x1024.jpg\" alt=\" In unmmittelbarer Nachbarschaft des Schlossplatzes steht vor dem st\u00e4dtischen Museum f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst Alexander Calders Crinkly avec disque rouge aus dem Jahr 1973. Foto: Matter Of.\" class=\"wp-image-1993\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/10-Alexander-Calder-Crinkly-avec-disque-rouge-ausschnitt-819x1024.jpg 819w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/10-Alexander-Calder-Crinkly-avec-disque-rouge-ausschnitt-240x300.jpg 240w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/10-Alexander-Calder-Crinkly-avec-disque-rouge-ausschnitt-768x960.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/10-Alexander-Calder-Crinkly-avec-disque-rouge-ausschnitt.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1080\" height=\"1350\" data-id=\"1992\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/14-Christoph-Freimann-Skulptur-an-der-Olgastra\u0192e-ausschnitt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1992\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/14-Christoph-Freimann-Skulptur-an-der-Olgastra\u0192e-ausschnitt.jpg 1080w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/14-Christoph-Freimann-Skulptur-an-der-Olgastra\u0192e-ausschnitt-240x300.jpg 240w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/14-Christoph-Freimann-Skulptur-an-der-Olgastra\u0192e-ausschnitt-819x1024.jpg 819w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/14-Christoph-Freimann-Skulptur-an-der-Olgastra\u0192e-ausschnitt-768x960.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1080px) 100vw, 1080px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\"><strong>Links<\/strong>: Mark di Suvero, <em>Lobotchevsky<\/em>, 1987\/88. Vor der Volkshochschule Stuttgart am Roteb\u00fchlplatz in der Innenstadt. Foto: Matter Of. <strong>Middle<\/strong>: In unmmittelbarer Nachbarschaft des Schlossplatzes steht vor dem st\u00e4dtischen Museum f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst Alexander Calders <em>Crinkly avec disque rouge<\/em> aus dem Jahr 1973. Foto: Matter Of. <strong>Right<\/strong>: Vor dem Oberlandesgericht in der Stuttgarter Olgastra\u00dfe befindet sich Christoph Freimanns Skulptur <em>ohne Titel<\/em>, 1981\/82. Foto: Matter Of.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Konservatorische Aspekte<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kunstwerke im \u00f6ffentlichen Raum sind ganz anderen Beanspruchungen ausgesetzt als solche im gesch\u00fctzten, klimatisierten Raum des Museums. Madsack geht aus von den rund 4.500 Werken in Landesbesitz. Den Ansto\u00df f\u00fcr ihre Arbeit gab ein Workshop, zu dem der Landesbetrieb <em>Verm\u00f6gen und Bau<\/em> Restaurator:innen der Kunstakademie eingeladen hatte, um seine Sachbearbeiter:innen zu schulen. Denn das Spektrum der Materialien und Techniken ist breit: Neben Bronze und Stein, Malerei und Sgraffito kommen in neuerer Zeit auch Beton, Kunststoffe, Wasser, Licht, Pflanzen sowie Video und andere neue Technologien zum Einsatz, verbunden mit sehr unterschiedlichen konservatorischen Herausforderungen, wie Madsack an zw\u00f6lf Fallbeispielen aus dem ganzen Bundesland herausarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Dach \u00fcber dem Foyer der Universit\u00e4t Konstanz, von Otto Piene 1972 in Form farbiger Plexiglas-Tetraeder gestaltet, war zum einen durch Licht- und mechanische Einwirkungen etwas l\u00e4diert, gen\u00fcgte aber auch nicht mehr den versch\u00e4rften Brandschutzbestimmungen. In Zusammenarbeit mit dem K\u00fcnstler wurden die Acrylglas-Bauteile durch entsprechende Verbundglas-Pyramiden ersetzt. Ganz anders verh\u00e4lt es sich bei Nam June Paiks <em>Two Way Communication<\/em>, einer 1996 entstandenen Wand aus 90 R\u00f6hrenbildschirmen im Foyer des Neubaus 2 der Stuttgarter Kunstakademie, die urspr\u00fcnglich von den Studierenden mit eigenen Videos h\u00e4tten bespielt werden sollen. Heute ist das Werk so in die Jahre gekommen, dass es, wie Madsack schreibt, &#8222;eine konservatorische Rundum-Betreuung ben\u00f6tigt&#8220;. Anders gesagt, es kann eher als \u00dcbungsobjekt f\u00fcr angehende Medienkunst-Restaurator:innen dienen denn als interaktive Video-Abspielfl\u00e4che wie urspr\u00fcnglich vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">H\u00e4ufig fehlt es jedoch zuallererst am Bewusstsein. Als die Stadt Esslingen 2016 beschloss, ihre Hochschule auf der Flandernh\u00f6he in die Weststadt zu verlagern, um auf diese Weise die attraktive Lage f\u00fcr ein Wohngebiet freizumachen, dachte niemand daran, dass mit einem Abriss der Geb\u00e4ude auch Kunstwerke vernichtet w\u00fcrden. Die Skulpturen von Rudolf Hoflehner und Horst Kuhnert lassen sich auch anderswo aufstellen, Eckard Hausers Wandarbeiten nicht. Dank Bem\u00fchungen der Internationalen Bauausstellung IBA\u201927 ist mittlerweile eher an Erhalt und Umbau gedacht, sodass auch Hausers Arbeiten noch eine Chance haben. Abriss ist in Zeiten der Turbo-Immobilienspekulation an der Tagesordnung. Manches Kunstwerk verschwindet. Claude Horstmann musste j\u00fcngst sogar nach einem neuen Standort suchen, weil die Brandmauer hinter einem abgerissenen Geb\u00e4ude, an der sie ihre Arbeit<em> about architecture<\/em> hatte anbringen wollen, inzwischen f\u00fcr Werbezwecke vermietet worden war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch auch bei Sanierungen sind schon viele Werke verschwunden. Wandgestaltungen der fr\u00fcheren Nachkriegszeit wurden oft ohne jede Bedenken entfernt oder \u00fcbert\u00fcncht. Madsack hat immer wieder erlebt, dass selbst den Nutzern von Geb\u00e4uden die Kunst \u00fcberhaupt noch nicht ins Bewusstsein gedrungen war. Neben Dan Grahams <em>Gate of Hope<\/em> befanden sich 25 Jahre nach der IGA\u201993 viele weitere Werke in einem desolaten Zustand, als das Garten- und Friedhofsamt dann auch noch Herman de Vries&#8216; <em>Sanctuarium<\/em> roden lie\u00df. Eben das, was der K\u00fcnstler mit seiner Arbeit hatte verhindern wollen, die aus einem kreisrunden Staketenzaun besteht, der die Vegetation im Inneren vor solchen &#8222;Pflegema\u00dfnahmen&#8220; sch\u00fctzen sollte. Desinteresse und Unverstand, auch bei vielen Verantwortlichen, ist Madsack bei ihrer Arbeit immer wieder begegnet. <em>Verm\u00f6gen und Bau<\/em> verzeichnet dagegen, was ziemlich einzigartig ist, seit 2012 alle baugebundenen Werke in Landesbesitz in einer Datenbank.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped w3 wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"828\" height=\"1024\" data-id=\"2000\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/08-Hochschule-Esslingen-Hoflehner-Hauser-ausschnitt-1-828x1024.jpg\" alt=\"Hochschule Esslingen: Arbeiten von Rudolf Hoflehner und Eckard Hauser, Foto: Dietrich Hei\u00dfenb\u00fcttel.\" class=\"wp-image-2000\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/08-Hochschule-Esslingen-Hoflehner-Hauser-ausschnitt-1-828x1024.jpg 828w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/08-Hochschule-Esslingen-Hoflehner-Hauser-ausschnitt-1-243x300.jpg 243w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/08-Hochschule-Esslingen-Hoflehner-Hauser-ausschnitt-1-768x950.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/08-Hochschule-Esslingen-Hoflehner-Hauser-ausschnitt-1-1242x1536.jpg 1242w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/08-Hochschule-Esslingen-Hoflehner-Hauser-ausschnitt-1.jpg 1572w\" sizes=\"(max-width: 828px) 100vw, 828px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"1997\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/06_Piene_1972_2020-768x1024.jpg\" alt=\"Otto Piene, o. T., Dach \u00fcber dem Foyer der Universit\u00e4t Konstanz, 1972, \u00a9VG Bild-Kunst 2025, Foto: Denise Madsack\" class=\"wp-image-1997\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/06_Piene_1972_2020-768x1024.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/06_Piene_1972_2020-225x300.jpg 225w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/06_Piene_1972_2020-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/06_Piene_1972_2020-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/06_Piene_1972_2020-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large w3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"1024\" data-id=\"1998\" src=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/SchillerdenkmalStuttgart-pjt-580x1024.jpg\" alt=\"Bertel Thorvaldsens Schillerdenkmal auf dem Schillerplatz in Stuttgart, enth\u00fcllt im Jahr 1839. Foto: Pjt56, Wikipedia.\" class=\"wp-image-1998\" srcset=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/SchillerdenkmalStuttgart-pjt-580x1024.jpg 580w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/SchillerdenkmalStuttgart-pjt-170x300.jpg 170w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/SchillerdenkmalStuttgart-pjt-768x1355.jpg 768w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/SchillerdenkmalStuttgart-pjt-870x1536.jpg 870w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/SchillerdenkmalStuttgart-pjt-1161x2048.jpg 1161w, https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/SchillerdenkmalStuttgart-pjt-scaled.jpg 1451w\" sizes=\"(max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\"><strong>Links<\/strong>: Fast beseitigt: Arbeiten von Rudolf Hoflehner und Eckard Hauser an der Hochschule Esslingen. Foto: Dietrich Hei\u00dfenb\u00fcttel. <strong>Middle<\/strong>: Herausfordernde Aufgabe f\u00fcr Restauratoren: Otto Piene, <em>o. T.<\/em>, Dach \u00fcber dem Foyer der Universit\u00e4t Konstanz, 1972. Foto: Denise Madsack. <strong>Right<\/strong>: Bertel Thorvaldsens Schillerdenkmal auf dem Schillerplatz in Stuttgart, enth\u00fcllt im Jahr 1839. Foto: Pjt56, Wikipedia.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Neue Allianzen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Vermittlung und Erhaltung k\u00f6nnen ohne einander nicht stattfinden&#8220;, lautet Madsacks Credo, das auch \u00fcber den Bem\u00fchungen des Stuttgarter Kulturamts stehen k\u00f6nnte. Denn der Fachbereich Ki\u00f6R f\u00f6rdert nicht nur die drei Festivals und bisher \u00fcber 100 Einzelprojekte wie das von Julia Wenz-Delaminsky, sondern h\u00e4lt auch verschiedene Vermittlungsangebote bereit und hat bis dato die Restaurierung von zwanzig Werken veranlasst. Daf\u00fcr hat der Gemeinderat zuletzt sogar weitere 50.000 Euro bewilligt \u2013 w\u00e4hrend die F\u00f6rdergelder sonst stark gek\u00fcrzt wurden. Restaurierung kann unumg\u00e4nglich sein, wenn etwa die Verkehrssicherheit gef\u00e4hrdet ist, so etwa bei Alexander Calders acht Meter hoher Mobile-Skulptur <em>Crinkly avec disque rouge<\/em> direkt vor dem Kunstmuseum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Kunst kann elit\u00e4r oder unverst\u00e4ndlich wirken&#8220;, hei\u00dft es auf der Ki\u00f6R-Website. &#8222;Das \u00e4ndern wir! Unser Ziel: Alle Menschen in Stuttgart sollen Kunst im \u00f6ffentlichen Raum erleben, verstehen und mitgestalten k\u00f6nnen.&#8220; Eine Brosch\u00fcre schl\u00e4gt drei Touren vor, die auch als F\u00fchrungen zu buchen sind: eine f\u00fcr Kinder mit Begleitung, eine inklusive Tour und eine zu Werken von Frauen, erg\u00e4nzt um Beschreibungen von weiteren acht Werken. Weitere Rundg\u00e4nge und eine Audiodatei erg\u00e4nzen das Angebot.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um alle Menschen zu erreichen, setzt das Kulturamt auf gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Breite nicht nur der k\u00fcnstlerischen Genres und Kunstauffassungen, sondern auch von Zielgruppen und Formen der Vermittlung. Die allererste Veranstaltung des Fachbereichs war ein Netzwerktreffen, wie sie seither in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden immer wieder stattgefunden haben. Dabei geht es auch um Verbindungen in Bereiche wie Erinnerungskultur und Stadtgeschichte. So sprach das Programm <em>Hidden Places<\/em> auf Spuren der Kolonialgeschichte insbesondere junge Menschen an, deren Familien aus anderen Kontinenten stammen. In einer gef\u00fchrten Radtour unter dem Titel <em>L\u00e4rm der Exot*innen<\/em> schl\u00fcpfte beispielsweise die Theatergruppe <em>La Fuchsia Kollektiva<\/em> um die Kolumbianerin Magda Agudelo in die Rolle der Gelbkopfamazonen, einer im Stadtteil Bad Cannstatt un\u00fcberh\u00f6rbaren Papageienart. Zu den Stationen z\u00e4hlten eine Bettfedern- und eine Schokoladefabrik, der Tierpark Wilhelma und schlie\u00dflich auch das Stadtarchiv, das in einem fr\u00fcheren Kontor der Kolonialwarenh\u00e4ndler untergebracht ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter dem Wiener Platz im Stadtteil Feuerbach, direkt vor dem Bahnhof, befindet sich der gr\u00f6\u00dfte erhaltene Bunker des Zweiten Weltkriegs in Stuttgart. Da dieser wenig ins Auge f\u00e4llt, schrieb das Kulturamt einen Wettbewerb zur Neugestaltung aus. Dabei entdeckte das K\u00fcnstlerpaar Sylvia Winkler und Stephan K\u00f6perl, dass der Platz anl\u00e4sslich eines Hitler-Besuchs nach dem &#8222;Anschluss&#8220; \u00d6sterreichs so benannt worden war. Sie schlugen eine Umbenennung vor \u2013 ohne den Namen zu \u00e4ndern. Vor\u00fcbergehend hie\u00df der Platz nach sechs Personen, die alle den Nachnamen Wiener trugen, von Ren\u00e9e Wiener, die aus Wien in die franz\u00f6sische Resistance ging, bis zur Fernsehk\u00f6chin Sarah Wiener, Tochter des Dichter-K\u00fcnstlers Oswald Wiener, der ebenfalls vertreten war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So wie die sehr rege Stuttgarter Szene der Erinnerungskultur seit einigen Jahren das Projekt der Stolpersteine um eine <em>Stolperkunst<\/em> erg\u00e4nzt hat, die sich unter anderem mit umstrittenen Denkmalen auseinandersetzt, so erweitert auch Malika Ali in ihrem Projekt <em>Motion Portals<\/em> statische Kunst im \u00f6ffentlichen Raum um eine performative Komponente. T\u00e4nzer:innen \u00fcbersetzen die Formen von Skulpturen in k\u00f6rperliche Bewegung. QR-Codes an den Werken f\u00fchren zu Videoaufzeichnungen einer einmaligen Live-Veranstaltung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Vielfalt der Kombinatorik von Kunstrichtungen und Zielgruppen sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Doch die K\u00fcrzungen bedeuten herbe Einschnitte. Kirsten Bayer, die vom f\u00fcnfk\u00f6pfigen Team des Fachbereichs Ki\u00f6R als einzige \u00fcbrig geblieben ist, will dennoch die Hoffnung nicht aufgeben. Sie setzt auf die Netzwerke, die in den letzten vier Jahren entstanden sind, und vertraut darauf, dass daraus neue Impulse hervorgehen werden.<\/p>\n\n\n\n<hr style=\"--wb-separator-margin-top:0px;--wb-separator-margin-bottom:0px\" class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Matter Of: <em>Kunst im \u00f6ffentlichen Raum in Stuttgart<\/em>, aktualisierte Neuauflage, Bielefeld; Berlin 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denise Madsack: <em>Kunst am Bau. Zust\u00e4nde, Erhalt und Vermittlung<\/em>, Stuttgart 2026.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\"><a href=\"https:\/\/kunst-im-oeffentlichen-raum-stuttgart.de\/\">https:\/\/kunst-im-oeffentlichen-raum-stuttgart.de\/<\/a><\/pre>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kunst im \u00f6ffentlichen Raum, lange vernachl\u00e4ssigt, st\u00f6\u00dft in Stuttgart zunehmend auf Interesse. Ein paar kleine, an den Enden runde Plexiglasteile sind mit farbigem Wachs an die Glast\u00fcr des Stuttgarter Kulturamts geheftet. \u00dcber einem davon h\u00e4ngt ein Dichtungsring. Ki\u00f6R \u2013 Kunst im \u00f6ffentlichen Raum nennt Julia Wenz-Delaminsky ihre Arbeit, so wie die Abteilung des Amts, an [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1990,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[45,189,277,285,312,355,381,775,801,944,1109,1244,1346],"autor":[1634],"class_list":["post-2472","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-features","tag-alexander-calder","tag-bertel-thorvaldsen","tag-christoph-freimann","tag-claude-horstmann","tag-dan-grahams","tag-dietrich-heissenbuettel","tag-eckard-hauser","tag-kestutis-svirnelis","tag-kunst-im-oeffentlichen-raum","tag-mark-di-suvero","tag-otto-piene","tag-rudolf-hoflehner","tag-stuttgart","autor-dietrich-heissenbuettel"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Freiluft-Museum - on art Magazine<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Freiluft-Museum - on art Magazine\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Kunst im \u00f6ffentlichen Raum, lange vernachl\u00e4ssigt, st\u00f6\u00dft in Stuttgart zunehmend auf Interesse. Ein paar kleine, an den Enden runde Plexiglasteile sind mit farbigem Wachs an die Glast\u00fcr des Stuttgarter Kulturamts geheftet. \u00dcber einem davon h\u00e4ngt ein Dichtungsring. Ki\u00f6R \u2013 Kunst im \u00f6ffentlichen Raum nennt Julia Wenz-Delaminsky ihre Arbeit, so wie die Abteilung des Amts, an [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"on art Magazine\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.instagram.com\/on_art_news\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2026-03-05T10:46:16+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-08-14T20:00:05+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/07-Michael-Singer-Memorial-Garden-ausschnitt-1024x575.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1024\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"575\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Frank Niederl\u00e4nder\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Frank Niederl\u00e4nder\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"14 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2026\\\/03\\\/05\\\/freiluft-museum\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2026\\\/03\\\/05\\\/freiluft-museum\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Frank Niederl\u00e4nder\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/c6cd030d38ee4d4a4a8f10c0c3b8eab5\"},\"headline\":\"Freiluft-Museum\",\"datePublished\":\"2026-03-05T10:46:16+00:00\",\"dateModified\":\"2026-08-14T20:00:05+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2026\\\/03\\\/05\\\/freiluft-museum\\\/\"},\"wordCount\":2186,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2026\\\/03\\\/05\\\/freiluft-museum\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/03\\\/07-Michael-Singer-Memorial-Garden-ausschnitt.jpg\",\"keywords\":[\"Alexander Calder\",\"Bertel Thorvaldsen\",\"Christoph Freimann\",\"Claude Horstmann\",\"Dan Grahams\",\"Dietrich Hei\u00dfenb\u00fcttel\",\"Eckard Hauser\",\"Kestutis Svirnelis\",\"Kunst im \u00f6ffentlichen Raum\",\"Mark di Suvero\",\"Otto Piene\",\"Rudolf Hoflehner\",\"Stuttgart\"],\"articleSection\":[\"Features &amp; Reviews\"],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2026\\\/03\\\/05\\\/freiluft-museum\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2026\\\/03\\\/05\\\/freiluft-museum\\\/\",\"name\":\"Freiluft-Museum - on art Magazine\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2026\\\/03\\\/05\\\/freiluft-museum\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2026\\\/03\\\/05\\\/freiluft-museum\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/03\\\/07-Michael-Singer-Memorial-Garden-ausschnitt.jpg\",\"datePublished\":\"2026-03-05T10:46:16+00:00\",\"dateModified\":\"2026-08-14T20:00:05+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2026\\\/03\\\/05\\\/freiluft-museum\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2026\\\/03\\\/05\\\/freiluft-museum\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2026\\\/03\\\/05\\\/freiluft-museum\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/03\\\/07-Michael-Singer-Memorial-Garden-ausschnitt.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/03\\\/07-Michael-Singer-Memorial-Garden-ausschnitt.jpg\",\"width\":2280,\"height\":1280,\"caption\":\"Michael Singer, Memorial Garden, 1993. Foto: Matter Of.\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/2026\\\/03\\\/05\\\/freiluft-museum\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Start\",\"item\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Freiluft-Museum\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/\",\"name\":\"on art Magazine\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#organization\",\"name\":\"re-book marketing & kommunikation\",\"url\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/09\\\/141201_re-book_logo.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/09\\\/141201_re-book_logo.jpg\",\"width\":615,\"height\":65,\"caption\":\"re-book marketing & kommunikation\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.instagram.com\\\/on_art_news\\\/\",\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/onartmagazine\",\"https:\\\/\\\/www.threads.com\\\/@on_art_news\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/on-art-news.bsky.social\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/c6cd030d38ee4d4a4a8f10c0c3b8eab5\",\"name\":\"Frank Niederl\u00e4nder\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/e6bc193d3ce8aa166998920a53bdecb046e810a5bb132c84deb953382e845dec?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/e6bc193d3ce8aa166998920a53bdecb046e810a5bb132c84deb953382e845dec?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/e6bc193d3ce8aa166998920a53bdecb046e810a5bb132c84deb953382e845dec?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Frank Niederl\u00e4nder\"},\"url\":\"https:\\\/\\\/on-art.news\\\/en\\\/author\\\/fniederlaender\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Freiluft-Museum - on art Magazine","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"Freiluft-Museum - on art Magazine","og_description":"Kunst im \u00f6ffentlichen Raum, lange vernachl\u00e4ssigt, st\u00f6\u00dft in Stuttgart zunehmend auf Interesse. Ein paar kleine, an den Enden runde Plexiglasteile sind mit farbigem Wachs an die Glast\u00fcr des Stuttgarter Kulturamts geheftet. \u00dcber einem davon h\u00e4ngt ein Dichtungsring. Ki\u00f6R \u2013 Kunst im \u00f6ffentlichen Raum nennt Julia Wenz-Delaminsky ihre Arbeit, so wie die Abteilung des Amts, an [&hellip;]","og_url":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/","og_site_name":"on art Magazine","article_publisher":"https:\/\/www.instagram.com\/on_art_news\/","article_published_time":"2026-03-05T10:46:16+00:00","article_modified_time":"2026-08-14T20:00:05+00:00","og_image":[{"width":1024,"height":575,"url":"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/07-Michael-Singer-Memorial-Garden-ausschnitt-1024x575.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Frank Niederl\u00e4nder","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"Frank Niederl\u00e4nder","Estimated reading time":"14 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/"},"author":{"name":"Frank Niederl\u00e4nder","@id":"https:\/\/on-art.news\/#\/schema\/person\/c6cd030d38ee4d4a4a8f10c0c3b8eab5"},"headline":"Freiluft-Museum","datePublished":"2026-03-05T10:46:16+00:00","dateModified":"2026-08-14T20:00:05+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/"},"wordCount":2186,"publisher":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/07-Michael-Singer-Memorial-Garden-ausschnitt.jpg","keywords":["Alexander Calder","Bertel Thorvaldsen","Christoph Freimann","Claude Horstmann","Dan Grahams","Dietrich Hei\u00dfenb\u00fcttel","Eckard Hauser","Kestutis Svirnelis","Kunst im \u00f6ffentlichen Raum","Mark di Suvero","Otto Piene","Rudolf Hoflehner","Stuttgart"],"articleSection":["Features &amp; Reviews"],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/","url":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/","name":"Freiluft-Museum - on art Magazine","isPartOf":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/07-Michael-Singer-Memorial-Garden-ausschnitt.jpg","datePublished":"2026-03-05T10:46:16+00:00","dateModified":"2026-08-14T20:00:05+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/#primaryimage","url":"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/07-Michael-Singer-Memorial-Garden-ausschnitt.jpg","contentUrl":"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/07-Michael-Singer-Memorial-Garden-ausschnitt.jpg","width":2280,"height":1280,"caption":"Michael Singer, Memorial Garden, 1993. Foto: Matter Of."},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/on-art.news\/en\/2026\/03\/05\/freiluft-museum\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Start","item":"https:\/\/on-art.news\/en\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Freiluft-Museum"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/on-art.news\/#website","url":"https:\/\/on-art.news\/","name":"on art Magazine","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/on-art.news\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/on-art.news\/#organization","name":"re-book marketing &amp; communication","url":"https:\/\/on-art.news\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/on-art.news\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/141201_re-book_logo.jpg","contentUrl":"https:\/\/on-art.news\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/141201_re-book_logo.jpg","width":615,"height":65,"caption":"re-book marketing & kommunikation"},"image":{"@id":"https:\/\/on-art.news\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.instagram.com\/on_art_news\/","https:\/\/www.facebook.com\/onartmagazine","https:\/\/www.threads.com\/@on_art_news","https:\/\/bsky.app\/profile\/on-art-news.bsky.social"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/on-art.news\/#\/schema\/person\/c6cd030d38ee4d4a4a8f10c0c3b8eab5","name":"Frank Niederl\u00e4nder","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e6bc193d3ce8aa166998920a53bdecb046e810a5bb132c84deb953382e845dec?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e6bc193d3ce8aa166998920a53bdecb046e810a5bb132c84deb953382e845dec?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e6bc193d3ce8aa166998920a53bdecb046e810a5bb132c84deb953382e845dec?s=96&d=mm&r=g","caption":"Frank Niederl\u00e4nder"},"url":"https:\/\/on-art.news\/en\/author\/fniederlaender\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2472","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2472"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2472\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15404,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2472\/revisions\/15404"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1990"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2472"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2472"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2472"},{"taxonomy":"autor","embeddable":true,"href":"https:\/\/on-art.news\/en\/wp-json\/wp\/v2\/autor?post=2472"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}