20 internationale weibliche Positionen zeigen im Kunstmuseum Ahlen die Bandbreite zeitgenössischer Konkreter Kunst
Beinah exakt 100 Jahre ist es her, dass Theo van Doesburg erstmalig seine Kunst als konkret beschrieb. Ein wenig später im Jahr 1930 legte er folgend sein Manifest anlässlich der Gründung der Künstlergruppe "Art concrete" nieder. In seinem Versuch, die Entwicklungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts begrifflich zu fassen, schrieb er die vermeintlichen Parameter Konkreter Kunst fest. So solle diese frei von Bezügen zur "Formenwelt der sichtbaren Erscheinungen" sein, eine geometrisch-mathematisch fundierte Bildsprache aufweisen und ohne sichtbare künstlerische Handschrift auskommen. Ihren Anfang nahm die gegenstandsfreie Kunst bereits zuvor in Bewegungen wie Suprematismus, Bauhaus oder De Stijl. Darauf aufbauend entwickelte sich abseits der damals großen künstlerischen Zentren die Konkrete Kunst.
Seitdem ist viel passiert. Das Kunstmuseum Ahlen wagt nun derzeit mit 20 internationalen weiblichen Positionen anhand der Ausstellung "Konkrete Frauen. Neue Räume" eine Bestandsaufnahme. Das Museum argumentiert im Vorwort des begleitend erschienenen Katalogs, dass zeitgenössische Künstlerinnen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen in Ausstellungen und Sammlungen noch immer unterrepräsentiert sind, auch in der eigenen Sammlung. Besonders hätte sich dies innerhalb der vergangenen Ausgaben des Zusammenschlusses "Hellweg Konkret" gezeigt. Museumsdirektorin Martina Padberg erzählt: "Wir haben uns die alten Hellweg-Ausstellungen angeschaut und festgestellt, dass diese aus mindestens 80 Prozent männlichen Positionen bestanden. Frauen spielten so gut wie keine Rolle". So konnte der falsche Eindruck entstehen, dass Konkrete Kunst ein männliches Metier sei. Folglich entschied das Museum, den "Konkreten Frauen" ihren längst überfälligen Raum zu verschaffen.
Neue Räume bei Hellweg Konkret
Die von Anna Luise von Campe kuratierte Ausstellung ist Teil von "Hellweg Konkret III", ein Zusammenschluss von zehn Institutionen zwischen Unna und Arnsberg. Überall am Hellweg lassen sich Sammlungsbestände Konkreter Kunst finden. So entschied man, sich für mehr Öffentlichkeitswirksamkeit zusammenzutun, die Kräfte zu bündeln und den Blick auch in die Gebiete abseits der großen Städte in NRW zu lenken. Konkrete Kunst hat sich auch in Ahlen in die Sammlungsbestände eingeschrieben berichtet Padberg: "Wir haben 2023 zusätzlich die Sammlung Speth-Lage mit 180 Arbeiten zur Konkreten Kunst als großzügige Schenkung erhalten". Nach regionalen und historischen Positionen richtet sich der Blick am Hellweg nun auf das leitende Thema "Raum", unter welchem vom Land gefördert zwischen Frühjahr 2024 und Herbst 2025 zahlreiche Ausstellungen stattfinden. Im Kunstmuseum Ahlen ist der Raum nicht unbedingt physisch zu verstehen, obwohl in jedem kabinettartigen Ausstellungsraum ein ganz anderer Eindruck entsteht, die Künstlerinnen teils ortsspezifisch arbeiten. Neben der Erzeugung von bestimmter Raumwirkung versteht die Schau Raum mehr im sozialen Sinne, lässt Frauen neue Räume im Kunstbetrieb erobern.


Bei jeder Ausgabe von "Hellweg Konkret" schwingt immerzu eine Frage mit: Ist Konkrete Kunst heute noch zeitgemäß? Zumindest hat sie zahlreiche Todsagungen überlebt und dient trotz allerlei verschiedener Begrifflichkeiten in der zeitgenössischen Kunst wiederkehrend als Bezugspunkt. Denn Konkrete Kunst kann beispielsweise auch als "konstruktiv" oder "geometrische Abstraktion" daherkommen. Wie aktuell Konkrete Kunst heute noch ist, zeigte sich nicht zuletzt anhand eines ganzen Raumes in der Hauptausstellung der 60. Biennale von Venedig – trotz Verzicht auf feste Begrifflichkeiten. Tobias Hoffmann schlug 2012 "Idee Konkret" als Oberbegriff im Sinne einer ideengeschichtlichen Entwicklung vor. Eine Begrifflichkeit, die sich in der aktuellen Ausstellung in Ahlen als besonders treffend erweist.
Der Gegenstand gegenstandsfreier Kunst
Dieser ideengeschichtliche Ansatz wird bei der in Italien geborenen Künstlerin Esther Stocker besonders konkret. Eigentümliche Strukturen wachsen auf Boden, an Wänden und Decke. Sie muten wie Schwämme oder Pilze an, könnten gleichsam an geknülltes Papier erinnern. Solches, das nach dem Verwerfen einer Idee im Papierkorb landet. Geometrische Muster sind auf den verdichteten Strukturen aus PVC-Folie auf Holz zu erkennen. Das vermeintlich Fehlerhafte wird hier in eine neue Ordnung versetzt. Stehen die verworfenen, aber noch sichtbaren Muster stellvertretend für die Idee Konkret? Stocker beschreibt Ordnung selbst als Vehikel, um sich der Unordnung anzunähern. Ihre räumliche Auseinandersetzung bildet den bewusst gewählten Auftakt der Ausstellung.

Wo bei Stocker formal Bezüge zur gegenständlichen Welt auszumachen sind, ergeben sich bei der in Schweden geborenen Ann Edholm inhaltliche Verweise. Rot und schwarz greifen scharfe Spitzen ineinander, sind farblich exakt voneinander abgegrenzt und drohen doch an manchen Stellen vor dem Auge zu verschwimmen. Es scheint, als würde rote Farbe dickflüssig wie Blut über schwarzen Grund laufen und seltsam regelmäßige Spitzen ausbilden. Die Arbeit ist Teil einer 2011 begonnenen Werkreihe, die nicht zufällig die Farbigkeit der NS-Zeit aufgreift. Denn die Serie entstand in der Beschäftigung mit der Publikation "Bilder trotz allem" von Georges Didi-Huberman aus dem Jahr 2007, welche die Undarstellbarkeit des Holocaust hinterfragte. Edholm fand in gegenstandsloser Kunst eine Antwort auf die Debatte rund um nicht darstellbares Grauen.
Die in Ahlen gezeigte Arbeit nimmt trotz ihrer vordergründigen Gegenstandslosigkeit ganz explizit Bezug auf ein Gedicht von Paul Celan. Das Unfassbare, die bedrückende Atmosphäre des Gedichts überträgt sich nur anhand der dargestellten Spitzen. Scharf wie Klingen durchschneiden sie den Bildgrund, erinnern an eine im Gedicht beschriebene Armee aus Bäumen, veranschaulichen welch Bedrohung der scheinbaren Perfektion innewohnen kann. Schwerlich Ahnbares schwärt unter der Oberfläche und verbleibt gleichsam in der Schwebe. Der Anschein von Perfektion bricht, sobald von der Seite betrachtet unkontrollierte Farbspritzer ins Blickfeld rücken.


Minimalismus
Kuratorin Von Campe fasst pro Raum zumeist zwei Positionen unter je einem Oberbegriff zusammen. So werden die organischen Formen von Elisa Alberti mit Karin Radoy kombiniert, die beide in ihrer reduzierten Bildsprache dem Minimalismus nahestehen. Radoys Objekte erregen in der genauen Betrachtung besondere Aufmerksamkeit. Stets als Doppelformen angelegte monochrome Wandobjekte dehnen sich mittels lasierend geschichteter Farbe plastisch in den Raum aus. Obwohl unter selbiger Prämisse geschaffen – zwei spiegel- oder punktsymmetrisch zueinander gehängte Körper – entwickeln sich beide Objekte aufgrund unterschiedlicher Ausrichtung der Oberflächen unabhängig voneinander. Von der Seite aus betrachtet lassen sich die heterogen angelegten Schrägen und die unterschiedlichen Kippmomente am besten wahrnehmen.
Licht als Werkstoff
Nicht immer sind die Positionen als Duo angelegt, sondern zuweilen auch als Trio oder einzeln wie bei Stocker. Ähnlich raumgreifend wie letztere arbeitet Antje Blumenstein. Sie nimmt sich der Besonderheit des spezifischen Ortes an, kommt ihr doch im polygonalen, sogenannten "Kapellchen" mit Mosaikboden ein besonderer Platz zu. Blumenstein nimmt eine minimal anmutende, aber weitreichende Änderung des Raumgefüges vor: Die verglaste Eingangstür wurde von der Künstlerin durch farbiges Acrylglas ersetzt, welches das Außen ins Innen dringen lässt. In der Mitte des früheren Eingangsbereichs finden sich zudem weitere Acrylglasplatten in luminiszenter Farbgebung. Das einfallende Licht lässt sie wie von innen heraus strahlen und bringt ihre Kanten zum Glühen, sodass sie gleich Linien den Raum durchschneiden. Das durch Tageszeit und Wetter alternierende Licht wird spielerischer Bestandteil der Arbeit.
Licht spielt weniger direkt, aber implizit auch in den Arbeiten der Schweizerin Anne Blanchet eine entscheidende Rolle. Der Titel der plastischen Wandobjekte "Light Drawings" gibt bereits Aufschluss über ihre künstlerische Praxis. Mittels skulpturaler Ausformungen erzeugt sie gezielt Licht- und Schattenlinien, die wie zeichnerische Interventionen wirken. Ihr gelingt es, mit höchst möglicher Reduktion und anhand einfacher physikalischer Phänomene überraschende Bildstrukturen hervorzubringen. Weniger offensichtlich operiert ebenfalls Künstlerin Julia Schewalie aus Kasachstan mit dem Faktor Licht. So bricht das einfallende Tageslicht mit der seriellen Ordnung vermeintlich banaler Alltagsmaterialien. Exakt vermessene Stücke Seife, Solarpaneele oder Graphitfolie auf Holz wirken aus der Ferne wie Metall oder Keramik, entpuppen sich erst bei genauerem Hinsehen und Studium des Titels als profane Gegenstände. Unterschiede zwischen den einzelnen Bestandteilen lassen sich anhand des einfallenden Lichts auf der polierten Oberfläche ausmachen, indem die scheinbar monochromen Flächen in allen Farben zu schimmern beginnen. Die strenge Ordnung dient Schewalie zur Sichtbarmachung feiner Unterschiede.
Grenzbereiche der Konkreten Kunst
Die Ausstellung beleuchtet neben der Arbeit mit Licht weitere Grenzbereiche der Konkreten Kunst. Überschneidungen mit Design finden sich zum Beispiel bei Claudia Wieser. Ähnlich einer Bar ist mittig im Raum eine mit handbemalten Fliesen bedeckte hölzerne Unterkonstruktion platziert. Diese wird von wie Vasen anmutenden Skulpturen bevölkert. Die schlanken, klaren, geometrischen Formen aus leuchtenden Farben auf Holz erinnern an die Formsprache des Art déco. Die überlängten Skulpturen könnten aber auch Figuren aus Oskar Schlemmers triadischem Ballett sein. Wieser hat keine Berührungsängste mit angewandter Kunst, stellte 2023/24 mit Yves Saint Laurent aus. Vielleicht liegt ihre Offenheit darin begründet, dass sie ausgebildete Kunstschmiedin ist und im Kulissenbau für den Film arbeitete. Ergänzend bedecken schwarz-weiße Jacquardtapisserien die Wände, aus denen zuweilen figurative Motive, sinnliche Gesichter, aufblitzen. Der von ihr gestaltete Raum ist fast bühnenhaft inszeniert. Damit knüpft sie an die Historie der Konkreten Kunst insofern an, als dass auch Van Doesburg als Mitbegründer von De Stijl und Lehrer am Bauhaus dem Design nicht abgewandt war.

Drei der präsentierten Positionen arbeiten zudem mit Textil als Werkstoff. Haleh Redjaian zeigt handgearbeitete kleine Wandteppiche, gefertigt im Südiran. Sie verbindet persische Ornamentik und iranisches Kunsthandwerk mit westlichen Einflüssen. Susan Morris aus England überführt komplexe Datensätze wie Schlaf-Wach-Muster in den automatisierten Prozess der Weberei, schafft großformatige Jacquardteppiche. Sie hinterfragt, ob Technologien uns tatsächlich mehr Zeit verschaffen oder doch eher Zeitfresser sind. Des Weiteren bespielen "Stoffskizzen" der Künstlerin Alke Reeh die Wände des Treppenhauses. Als Variationen von Kreisen weisen sie anhand herunterhängender Fäden Spuren der künstlerischen Hand auf. Gleich einem Gewebe sind dagegen die Arbeiten der iranischen Künstlerin Toulu Hassani gemalt und gezeichnet. Neugierige mögen kaum glauben, dass die vor dem Auge flimmernden Muster mit der Hand entstanden sind. Schnell lässt es sich in der Betrachtung verlieren, ergeben sich faszinierende optische Effekte, innerhalb derer die innerbildliche Räumlichkeit ständig variiert. Die britische Künstlerin Belinda Cadbury arbeitet mit ähnlicher Präzision, indem sie eine wandfüllende Zeichnung mit einem Graphitstift im letzten Raum erschafft. Mittels Stichen in unterschiedlicher Stärke ergibt sich ein dichtes Liniengewebe, das drei mal sechs Meter misst und aus variantenreichen Graustufen konstruiert ist.
Konkrete Kunst als globales Phänomen
Autorin und Kuratorin Luisa Heese legt in ihrem für die Publikation der Ausstellung entstandenen Text schlüssig nieder, welches Potenzial abseits kanonisierter Erzählungen in der Konkreten Kunst schlummert. Bisher wenig betrachtet wurde Konkrete Kunst als globales Phänomen, das sich an unterschiedlichen Orten der Welt parallel entwickelte. Aus historischer Perspektive ist Joaquin Torres-García ein Beispiel für die wenig reproduzierte Geschichte Konkreter Kunst in Südamerika. Dieser lehnte die formale Orthodoxie Van Doesburgs ab, entwickelte einen konstruktivistischen Universalismus und gründete eine Schule in Uruguay. Südamerika ist auch aus heutiger Perspektive in der Ausstellung relevant. Redjaian orientiert sich beispielsweise nach eigener Aussage an der konkreten und neo-konkreten Bewegung in Südamerika, welche die Wahrnehmung des Raumes mehr als die strikte geometrische Form in den Fokus rückt.
Amalia Valdés stammt selbst aus Chile und zeigt eine fünf Meter lange Wandinstallation aus Holzgittern. Aus verschachtelten Dreiecken ergibt sich ein hölzernes Gitter, das einer Netzstruktur gleicht. Die unterschiedlich großen Leinwände können modular angeordnet werden und bilden ein variables Bildtableau. Valdés nimmt zudem direkt Bezug auf ihre Heimat, indem sie Papierreste einer chilenischen Fabrik in ihre Arbeiten integriert. Padberg ist die globale Perspektive besonders wichtig: "Wir stellen Künstlerinnen aus dem Iran, aus Chile, Brasilien, der Schweiz und Großbritannien aus. Es war uns ein Anliegen, mit der Ausstellung aus anderer Perspektive auf die Konkrete Kunst zu blicken, welche sonst stark auf die Schweiz und Deutschland fokussiert ist".


Lebendige Idee Konkret
Was also meint Konkrete Kunst heute? Danach gefragt antwortet Padberg: "Für mich ist Konkrete Kunst eine noch immer ungegenständliche und eine nicht im vordergründigen Sinne erzählerische Kunst. Eine Kunst, die stark am Material, an Formfindung und Farbwirkung interessiert ist". Obwohl sich alle ausgestellten Positionen durch gesteigerte Genauigkeit – von Messungen bis zur Erfassung des Raumes – auszeichnen, Reduktion, Raster und Geometrie sowie die Abwendung vom Gegenständlichen noch immer die Basis bilden, suchen sie die strengen Vorgaben Konkreter Kunst bewusst zu unterlaufen. Zumeist verstehen sie Van Doesburgs Forderungen eher als losen Rahmen und weniger als dogmatisches Regelwerk. Ausgehend von Linie, Farbe und Fläche lässt sich ihre Kunst zwar explizit von abstrakter Kunst unterscheiden, doch wird die geforderte strenge Ordnung mittels gezielter Regelverstöße in spielerischer Manier gebrochen.
So verwirft zum Beispiel Alke Reeh Van Doesburgs Forderung, dass konkrete Kunst vor Ausführung bereits im Geist ausgestaltet sein muss. Ihre Arbeiten weisen in Form von vermeintlich überschüssigen Fäden auf ihren Entstehungsprozess hin, sind als Skizzen im Raum Zeugnisse der Flüchtigkeit eines Zustands. Gefühl, Lyrik und Dramatik haben zudem laut Van Doesburg keinen Platz in konkreter Kunst. Die lichten Architekturen von Antje Blumenstein oder die sinnlichen Skulpturen von Claudia Wieser beweisen das Gegenteil. Es sind zudem nicht mehr nur rein bildnerische Elemente, deren sich die Künstlerinnen bedienen, wenn sie mit Licht und Textil experimentieren. Darüber hinaus möge die Konstruktion einfach und visuell überprüfbar sein, wogegen die feingliedrigen Muster von Toulu Hassani opponieren. Es wird des Weiteren nicht mehr vollständig auf Inspiration aus realer Welt verzichtet, indem beispielsweise Ann Edholm auf das Unfassbare des Holocausts Bezug nimmt und eine dichte emotionsgeladene Atmosphäre zu erzeugen weiß.
Die Grenzen Konkreter Kunst werden zunehmend permeabel. Wie spielerisch Konkrete Kunst sein kann, lässt sich besonders anschaulich an Vanessa Henns verformten Handläufen ablesen. Diese haben in der Ausstellung scheinbar ein Eigenleben entwickelt, rollen sich als Voluten zusammen oder winden sich ihrer eigentlichen Funktion enthoben auf dem Boden. Zugleich sind es spielerische Varianten eines Grundelements Konkreter Kunst – der Linie. Nur, dass bei Henn nicht die gerade, sondern vielmehr die schwungvolle Linie im Zentrum steht. Padberg bestätigt, dass für die Ausstellung nicht nach Schüler:innen gesucht wurde, welche die historische Auffassung von Konkreter Kunst unhinterfragt weiterführen, sondern "die mit dem Regelwerk des Konkreten durch Übertretung des Kanons neu operieren". Die Schau veranschaulicht wie lebendig die Konkrete Kunst heute noch ist, lässt uns diese ganz anders erleben, regt zu neuerlichen Definitionen an. Insgesamt eine gelungene und abwechslungsreiche Gegenwartsbeschreibung zum Stand Konkreter Kunst in verschiedenster Spielart.
Konkrete Frauen. Neue Räume, Kunstmuseum Ahlen. Bis 15.6.2025. Mi. - Sa. 15–18 Uhr. So. und feiertags 11–18 Uhr. Mo. und Di. geschlossen.
Katalog: Zur Ausstellung ist ein 144-seitiger Katalog mit Texten von Martina Padberg, Anna Luise von Campe und Friederike Landau-Donelly im Kettler Verlag erschienen, 24 Euro.