Dürer für hessische Fürsten
9. Oktober 2026 bis 17. Januar 2027, Schloss Wilhelmshöhe / Hessen Kassel Heritage und 12. November 2027 bis 6. Februar 2028, Hessisches Landesmuseum Darmstadt.
Vom 9. Oktober 2026 bis 17. Januar 2027 zeigt Hessen Kassel Heritage in Kooperation mit dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt die Ausstellung „DÜRER für hessische Fürsten“ und richtet dabei den Blick auf die beiden hessischen Fürstenhäuser Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt, deren Sammlungen in besonderer Weise mit Dürers Werk verbunden sind. Die Ausstellung erzählt von einer über 500 Jahre währenden Begeisterung für einen Künstler, dessen Arbeiten durch technische Brillanz, innovativen Erfindergeist und Sinn für lukrative Bildideen geprägt sind.


Die Marke Dürer
Albrecht Dürer war bereits zu Lebzeiten europaweit berühmt und setzte Maßstäbe für Künstler und Sammler. Sein außergewöhnliches Renommee beruhte vor allem auf seiner international verbreiteten Druckgraphik. Anlässlich seines 555. Geburtstags im Jahr 2026 widmet sich die Ausstellung der Frage, wie diese Wertschätzung entstand – und worin Dürers bis heute ungebrochene Modernität liegt. Das Zusammenspiel von Künstlern, Sammlern, Literaten und Kunsthändlern bildete die Grundlage für Dürers Ruhm. Neben künstlerischer Qualität spielten dabei auch Faktoren wie der Schöpfername, Seltenheit und Konkurrenz eine zentrale Rolle – ein komplexes Gefüge, in dem sich das „Making of Dürer“ vollzog.
Die enorme Nachfrage nach Dürers Werken führte bereits früh zu zahlreichen Kopien seiner Druckgraphik. Auch seine Gemälde wurden vielfach reproduziert, während Zeichnungen und Werke aus seinem Umfeld mit dem berühmten Dürer-Monogramm versehen wurden. Für zeitgenössische Sammler war es daher häufig kaum möglich, zwischen authentischen Werken und Zuschreibungen zu unterscheiden.
„DÜRER für hessische Fürsten“ zeichnet das Sammeln von Dürers Werken im fürstlichen Kontext vom späten 16. bis ins 19. Jahrhundert nach. Die Ausstellung eröffnet damit Einblicke in die Entwicklung der Kennerschaft, in den Umgang mit Original und Kopie sowie in die Entstehung moderner kunsthistorischer Forschung. Durch das Nebeneinanderstellen von mehreren Abzügen ein und derselben Platte kann der Besucher im vergleichenden Sehen selbst Kennerschaft entwickeln.
Insgesamt werden rund 130 Werke präsentiert, darunter etwa 100 Kupferstiche, Radierungen und Holzschnitte von höchster Qualität, einzigartige Zeichnungen sowie bedeutende Gemälde, die von den hessischen Landgrafen als Dürer erworben wurden. Nur bei der berühmten „Tucherin“ hielt diese Zuschreibung stand. Sämtliche Ausstellungsstücke stehen in direktem Zusammenhang mit den fürstlichen Sammlungen in Kassel und Darmstadt und veranschaulichen eindrucksvoll die anhaltende Faszination für einen der einflussreichsten Künstler der europäischen Kunstgeschichte.
Die Ausstellung wird durch die Hessische Kulturstiftung Vom 9. Oktober 2026 bis 17. Januar 2027 zeigt Hessen Kassel Heritage in Kooperation mit dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt die Ausstellung „DÜRER für hessische Fürsten“ und richtet dabei den Blick auf die beiden hessischen Fürstenhäuser Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt, deren Sammlungen in besonderer Weise mit Dürers Werk verbunden sind. Die Ausstellung erzählt von einer über 500 Jahre währenden Begeisterung für einen Künstler, dessen Arbeiten durch technische Brillanz, innovativen Erfindergeist und Sinn für lukrative Bildideen geprägt sind.
Die Marke Dürer
Albrecht Dürer war bereits zu Lebzeiten europaweit berühmt und setzte Maßstäbe für Künstler und Sammler. Sein außergewöhnliches Renommee beruhte vor allem auf seiner international verbreiteten Druckgraphik. Anlässlich seines 555. Geburtstags im Jahr 2026 widmet sich die Ausstellung der Frage, wie diese Wertschätzung entstand – und worin Dürers bis heute ungebrochene Modernität liegt. Das Zusammenspiel von Künstlern, Sammlern, Literaten und Kunsthändlern bildete die Grundlage für Dürers Ruhm. Neben künstlerischer Qualität spielten dabei auch Faktoren wie der Schöpfername, Seltenheit und Konkurrenz eine zentrale Rolle – ein komplexes Gefüge, in dem sich das „Making of Dürer“ vollzog.
Die enorme Nachfrage nach Dürers Werken führte bereits früh zu zahlreichen Kopien seiner Druckgraphik. Auch seine Gemälde wurden vielfach reproduziert, während Zeichnungen und Werke aus seinem Umfeld mit dem berühmten Dürer-Monogramm versehen wurden. Für zeitgenössische Sammler war es daher häufig kaum möglich, zwischen authentischen Werken und Zuschreibungen zu unterscheiden.
„DÜRER für hessische Fürsten“ zeichnet das Sammeln von Dürers Werken im fürstlichen Kontext vom späten 16. bis ins 19. Jahrhundert nach. Die Ausstellung eröffnet damit Einblicke in die Entwicklung der Kennerschaft, in den Umgang mit Original und Kopie sowie in die Entstehung moderner kunsthistorischer Forschung. Durch das Nebeneinanderstellen von mehreren Abzügen ein und derselben Platte kann der Besucher im vergleichenden Sehen selbst Kennerschaft entwickeln.
Insgesamt werden rund 130 Werke präsentiert, darunter etwa 100 Kupferstiche, Radierungen und Holzschnitte von höchster Qualität, einzigartige Zeichnungen sowie bedeutende Gemälde, die von den hessischen Landgrafen als Dürer erworben wurden. Nur bei der berühmten „Tucherin“ hielt diese Zuschreibung stand. Sämtliche Ausstellungsstücke stehen in direktem Zusammenhang mit den fürstlichen Sammlungen in Kassel und Darmstadt und veranschaulichen eindrucksvoll die anhaltende Faszination für einen der einflussreichsten Künstler der europäischen Kunstgeschichte.
Die Ausstellung wird durch die Hessische Kulturstiftung großzügig gefördert.
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