Blauer Morphofalter, Museum Wiesbaden. Foto: Bernd Fickert.
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200 Jahre Museum Wiesbaden

Let’s celebrate big time(s)!

Das Museum Wiesbaden feiert 200 Jahre voller Natur, Kunst und Erlebnisse! Den ganzen April erwartet die Gäste ein buntes Jubiläumsprogramm mit vielen besonderen Highlights sowie freier Eintritt an den vier April-Wochenenden. Die Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen mit Freunden und der Familie im April zu unserer Partynacht, den verschiedenen Workshops und Kreativangeboten teilzunehmen, (Highlight-Führungen zu unseren „MuWi-Stars“), und spannende Gäste zu treffen: Wie die Frankfurter Fotografin Barbara Klemm, den Schauspieler Hanns Zischler oder den Künstler Vollrad Kutscher u.v.m.

Am 1. April 1825 öffnete das Museum Wiesbaden erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit. Seine Gründung war das Ergebnis einer wegweisenden Anregung Johann Wolfgang von Goethes und des bürgerlichen Engagements des 19. Jahrhunderts.

Bis heute bildet das Engagement unserer Unterstützer:innen ein wesentliches Fundament des Landesmuseums. Ein herausragendes Beispiel dafür ist der Verein der Freunde des Museums Wiesbaden, der vor über 30 Jahren gegründet wurde und heute zu den größten Freundesvereinen Deutschlands zählt. Mit zahlreichen Vermittlungsangeboten sowie Aktionen wie dem eintrittsfreien Samstag und kostenlosem Eintritt für alle unter 18 Jahren, öffnen wir die Türen zu Kunst und Natur für alle.

Ein weiteres Ereignis zum Auftakt des Jubiläums ist die Eröffnung des neuen Themenraums „Wandel“ in der Dauerausstellung „Ästhetik der Natur“ in den Naturhistorischen Sammlungen sowie die Bekanntmachung des durch die Alfred-Weigle-Stiftung und das Museum Wiesbaden ausgelobten „Maria Sibylla Merian-Preises“.

Die Natur befindet sich in einem steten Wandel, seien es die Bewegung der Kontinente oder die Metamorphose der Schmetterlinge. Die Vielgestaltigkeit der Minerale, der Kreislauf der Gesteine, der Wandel von Energieformen und die Evolution am Beispiel von Äpfeln und Vogeleiern bilden ab April 2025 den Auftakt in eine deutschlandweit einmalige Präsentation. Darüber hinaus wird die Sammlung von Naturwissenschaftlerin und Künstlerin Maria Sibylla Merian vorgestellt, deren Südamerika-Sammlung im Museum Wiesbaden lagert. Anhand ihrer originalen Sammlungsstücke von Ende des 17. Jahrhunderts und dreidimensionalen Nachbauten ihrer Kupferstiche können Besucherinnen und Besucher in Merians Werk eintauchen. Zudem lobt das Museum Wiesbaden gemeinsam mit der Alfred-Weigle-Stiftung ab dem Jahr 2025 den Maria Sibylla Merian-Preis für angehende Künstlerinnen und Naturwissenschaftlerinnen aus.

„Ein Museum ohne Öffentlichkeit ist kein Museum,“ sagt Dr. Andreas Henning, Direktor des Museums Wiesbaden. „Wir haben für das große Jubiläum ein vielfältiges Programm zusammengestellt, das frische Einblicke und spannende Erlebnisse verspricht. Ob Kinderprogramme wie ein Workshop mit der Illustratorin eines neuen Merian-Buches, ein Gespräch der Drei ZZZ über Max Beckmann oder ein Abend mit Barbara Klemm und ihren herausragenden Porträtfotos von Kunstschaffenden, lassen Sie uns gemeinsam feiern.“


Das gesamte Programm finden Sie auf der Homepage des Landesmuseums Wiesbaden.

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